Trauer um "Wotsch"

Themen, die den Wolf im Allgemeinen betreffen.
Wolfs-Theoretiker
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Re: Trauer um "Wotsch"

Beitrag von Wolfs-Theoretiker » 2. Sep 2019, 22:32

Hallo Zaino,
ja. Du wagst es mal.
Du solltest Dich schämen.
Auch wenn Du dem Verstorbenen am Ende Deines Textes Deine Hochachtung bezeugst,
Deinen 2. Satz hättest Du Dir sparen können - denn er trat, für die Koexistenz von Mensch und Natur ein.
Er war immer diskussionsbereit und hielt auch nicht mit seiner Kritik zurück,
egal welche Einzelperson oder Gruppierung, selbst Politikern wurde die Meinung gesagt.
Er trat nicht ungeniert Anderen auf die Füsse, sondern er benutzte fundiertes Fachwissen.

Ich selbst kann nicht sagen, daß ich traurig bin, denn das Sterben gehört zum Leben,
aber sicherlich wird eine Stimme bei der Beratung von Wolfsangelegenheiten fehlen.
Ich kannte ihn nicht persönlich, aber seine Ansichten hatten Hand und Fuß,
wie es so schön im Volksmund heißt.

Dem Verstorbenen zur Ehre verweise ich auf: www.woelfeindeutschland.de/liebe-leser

Grüsse, WT
"Die Natur betrügt uns nie. Wir sind es immer, die wir uns selbst betrügen." Jean-Jacques Rousseau

Nina
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Re: Trauer um "Wotsch"

Beitrag von Nina » 3. Sep 2019, 13:39

Wofür soll zaino sich schämen? Muss eigentlich jedes Thema hier für Angriffe auf den Meinungsgegner genutzt werden? Wie scham- und pietätlos kann man eigentlich sein? Natürlich hat sich Ulrich Wotschikowsky für Wölfe und Luchse eingesetzt. Vor allem hat er den Nutzen und den Sinn ihrer Existenz nicht in Frage gestellt - anders so manche andere hier.
Auf die wiederkehrende Frage „Brauchen wir den Wolf?“ antwortete mein Vater sinngemäß „Wir brauchen auch keinen Enzian und kein Edelweiß und keine Opern und Kunstwerke. Aber die Welt wäre ärmer ohne sie. Ausserdem, wie können wir es uns erlauben, die Schöpfung in Frage zu stellen?“

Sebastian Wotschikowsky, Wolfsite - Wölfe in Deutschland: Liebe Leser! 02.09.2019 http://woelfeindeutschland.de/liebe-leser/

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maxa67
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Re: Trauer um "Wotsch"

Beitrag von maxa67 » 3. Sep 2019, 14:02

Also ich kann zainos Wunsch nach Flucht aus diesem Forum nachvollziehen, wenn selbst hier bei diesem traurigen Thema der WT-Troll seinen Spure und Ausschweifungen hinterlassen kann. Ich lese aus Zainos Post nicht ansatzweise irgendwas heraus, was diesen diffamierenden Vorwurf vom Theoretiker rechtfertigen könnte.
Schäm dich alter Mann, so taktlos das Thema hier zu mißbrauchen

Schattenwolf
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Re: Trauer um "Wotsch"

Beitrag von Schattenwolf » 4. Sep 2019, 17:50

Mein Beileid an die Hinterbliebenen! Auch wenn ich im Bezug auf sogennante Problemwölfe nicht immer mit ihm einer Meinung war.
Er war wenigstens im Bezug auf die Jagd immer ehrlich.
AKA Direwolf.

Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.
Charles Darwin

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

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Upstalsboom
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Re: Trauer um "Wotsch"

Beitrag von Upstalsboom » 5. Sep 2019, 00:06

Mich hat die heutige Nachricht von seinem Tod sehr erschüttert und mich weinen lassen. Vor einigen Monaten hatte ich nach einem seiner Krankenhausaufenthalte einen längeren telefonischen Kontakt mit ihm. Sein ausgeprägter Charakter, sein Fachwissen und seine herzliche Zugewandtheit mir gegenüber haben mich sehr beeindruckt und berührt.
Seiner Familie gilt mein tiefes Beileid.

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