Wölfe in Sachsen

Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern
wasserwerker
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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von wasserwerker » 17. Mai 2019, 07:48

... und wie ich das glaube. Wer immer das aufnimmt, der hat einen Vorgesetzten und spätestens der "legt" die Kostenbremse um. Und es hat weniger mit Mindestschutz zu tun, mehr mit dem Bürokratischen Hindernissen die geschaffen werden.
Das Wort Mindestschutz ist schon ne Frechheit. Gab es früher vor dem Wolf auch nicht. Jetzt ist der Landwirt gezwungen die Landschaft wg des Wolfes zu verschandeln. Aber klar, wir bauen die Mauern wg. des Wolfes wieder auf. Wie üblich: Reduktion!
Das einzige was gegen den Wolf wirklich hilft ist ne .308 bis zum Mindesbestand, bzw. jenseits der Ausrottung. 100 Tiere reichen, lt Info aus Schweden. Und ja, staatliche Behörden müssen die Reduktion vornehmen.

Lutra
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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von Lutra » 17. Mai 2019, 07:55

Und Du glaubst, "reduzierte" Wölfe fressen keine ungeschützten Schafe?
Kennst Du die "Bürokratie" bei der Aufnahme von Nutztierrissen?
Die Rißentschädigungen eignen sich ob ihres Umfanges schlecht als Ansatzpunkt, um Kosten zu bremsen.

wasserwerker
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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von wasserwerker » 17. Mai 2019, 08:13

Was ich glaube ist eigentlich unerheblich. Klare reduziere ich den Wolf, dann ist es ganz einfache Mathematik, dann reduziere ich auch die durch den Wolf getöteten Nutztiere. Dränge ich ihn dann wieder auf seine Grenzen 1980 zurück, dann wird es nicht mehr auffallen. Ich erinnere mich an sehr wenig Hinweise über Wolfstötungen von 2000. Ja, ich kenne die Bürokratie und mein Steuerberater noch viel besser.
Besser als Rissentschädigung ist, es kommt durch keinen Nutztiertötungen durch den Wolf mehr. Dann ist allen geholfen.
Deine Argumentation ist stellvertretend für alle Wolfsstreichler! Es betrifft mich nicht, es kostet mich nix, ich habe keine Verantwortung also kann ich gut ProWolf "karmellen". Warum sind es immer nur die selben Typen, bei all diesen Themen. Immer die Leute die keine finanziellen Aktien in den Fällen haben. Aber wehe es geht auf einmal ums eigene Geld, dann ist aber was los. Da kann man sehen wie schnell Positionen aufgegeben werden. Deshalb meine Forderungen, sollen doch die Wolfsromantiker endlich mal für den Wolf zahlen! In barer, klingender Münze. Und ich bin der Überzeugung, die kleine Zahl der Wolfsromantiker halbiert sich noch einmal. Und wenn dann können die Wolfsromantiker sich die Wölfe ja in Tierparks anschauen oder an Übungsfreien Zeiten auf den TrÜbPl, dass sollte reichen für ein Raubtier, welches Kapital vernichtet und Nutztiere tötet.

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maxa67
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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von maxa67 » 17. Mai 2019, 08:37

Das schlimmste Übel ist sehr wohl die Bürokratie. Wenn man sich vor Augen hält, daß die Naturschutzstation in Förstgen zum Zeitpunkt des spektakulären "Überfalls" im letzten Jahr schon ein dreiviertel Jahr auf ihre Entschädigung aus dem 2017er Riß gewartet hatte.
Ich bin mir sicher, die Leute von Lupus und dem Wolfsbüro habens nicht nötig, Zahlen zu faken. Einerseits sind sie keine NGO Lobbyorganisation, sondern eng an die Landesfinanzierung gekoppelt und dem land Sachsen verpflichtet, andererseits sinds ausgebildete Naturwissenschaftler, welche auch sowas wie eine Berufsehre haben. Und sie können nur das an Informationen zu Vorfällen verarbeiten, von denen sie auch Kenntnis ahben. Und deshalb gibts in der Analyse auch den Status Wolf als Verursacher, Wolf ausgeschlossen, Wolf kann nicht ausgeschlossen werden.
Bewußt lückenhafte Informationen streuen und verarbeiten ganz andere Fraktionen.
Mich würde angesichts der massiven Lobbyarbeit und den Verbandelungen von Jäger- und Bauenschaft mit der seit 1990 regierenden konservativen Mehrheitspartei nicht wundern, wenn die Fördertöpfe für Herdenschutz und Entschädigungen künstlich hochgehangen werden, um für eine "bessere"Argumentation bewußt mehr Schaden zuzulassen. So rum wird eher ein Schuh draus und ich weiß, daß mit dieser Art kleiner konspirativer Dienstanweisung Politik gemacht wird, die offen nicht durchsetzbar wäre. Vor allem, weil es schwer nachweisbar ist, in der Grauzone verbleibt und teilweise persönliche Netze dort wirken.
Man nennt sowas auch Filz ...

Nee wasserwerker, die von dir beschriebenen Methoden kommen eher bei der Fraktion (besonders im Umfeld der Westlausitz - Rosenthal) zur Anwednung, die mit selbsternannten Wolfsexperten und dem Verfüttern ihrer Schafe durch "Nichtschutz" die Stimmung künstlich weiter anheizen. Dort ist mittlerweile mehr Militanz dahinter, als die Wolfsschützer aufbringen können. Das zeigen u.a. auch die illegalen Tötungen oder fette zur Schau getragene Autoaufkleber wie "Ich bremse nicht für Wölfe".

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TheOnikra
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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von TheOnikra » 17. Mai 2019, 19:16

wasserwerker hat geschrieben:
17. Mai 2019, 05:54
Hallo Onikra, sei großzügig. Wir können nicht alles wissen. Schon gar nicht über Chemische Prozesse bei der Verdauung, oder Verwesung.
Was logisch ist, weil der WOlf ja etwas größer ist als ein Fuchs, dass der Wolf schneller, mehr frisst und stoffwechselt (smile).
Doch das sollte Erklärbär wissen. Er ist Promoviert (akademischen Grades eines Doktors) und Gewässerwart(chemische und phyikalische Untersuchungen)
Er stellt sich nur Dumm und verar**** hier alle.

In Punkto Ehrlichkeit und Logik bist du ihm längen vorraus. Siehe es trotz Erklärbärvergleich als Kompliment an.
Die Welt ist für alle da!

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