Die wahren Probleme zw. Wolf und Mensch

Die Beziehung zwischen Mensch und Wolf, Zusammenleben, Herdenschutz, Konflikte und Lösungen.
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TheOnikra
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Re: Die wahren Probleme zw. Wolf und Mensch

Beitrag von TheOnikra » 15. Mai 2018, 18:27

@feldmärker Und wie soll Bier jetzt das Problem lösen. Ist das alles was du dazu beitragen kannst.
Ehrlich als Widukind hast du mir besser gefallen, Jetzt als feldmärker ziehst du alles nur noch ins lächerliche oder über andere her.
Denk mal darüber nach!
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feldmärker
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Re: Die wahren Probleme zw. Wolf und Mensch

Beitrag von feldmärker » 15. Mai 2018, 18:56

Löst Du etwa Probleme? In dem Du Material von Tante Google als Patchwork-Ensemble zusammenflickst und einen auf Wissenschaftler machst?
Paß mal auf Oni. Deine oberlehrerhafte Art geht nicht nur mir auf den Keks. Laß´mich einfach in Ruhe. Capice. Du nervst mich einfach. Klaro !
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Lutra
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Re: Die wahren Probleme zw. Wolf und Mensch

Beitrag von Lutra » 15. Mai 2018, 19:46

Irgendwie ist es mir schleierhaft, wie Ihr bei der Darstellung von Problemen zwischen Wolf und Mensch immer wieder auf irgendwelche Vereine und Verbände kommt. Klar ist da der eine pro und der andere wieder eher kontra. Die grundsätzlichen Entscheidungen zum Schutz bzw. zur Möglichkeit des Zusammenlebens mit eventuell problematischen Tieren, nicht nur des Wolfes, wurden letztlich doch auf politischer Ebene getroffen. Das geschah auch nicht aus einer Laune heraus, sondern hatte eine Entwicklung von über hundert Jahren. Vereine und Verbände mit dem Ziel Natur- und Tierschutz hatten natürlich ihren Anteil daran, dass sich das Verhältnis der Menschen zur Natur wandelte und die Nützling-Schädling Einteilung langsam in der Mottenkiste landete. Dazu kommt, dass Weidetierhaltung, ob es uns nun gefällt oder nicht, nicht mehr die Rolle spielt wie vor 100 Jahren. Verschiedene Hobby-Interessen sollten bei Entscheidungen ganz hinten an stehen, sehe ich jedenfalls so.

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TheOnikra
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Re: Die wahren Probleme zw. Wolf und Mensch

Beitrag von TheOnikra » 15. Mai 2018, 21:36

feldmärker hat geschrieben:
15. Mai 2018, 18:56
Löst Du etwa Probleme? In dem Du Material von Tante Google als Patchwork-Ensemble zusammenflickst und einen auf Wissenschaftler machst?
Paß mal auf Oni. Deine oberlehrerhafte Art geht nicht nur mir auf den Keks. Laß´mich einfach in Ruhe. Capice. Du nervst mich einfach. Klaro !
Machs besser! Und ich wusste nicht das jetzt ein Gespäch mit meinen Onkel auf Google zu finden ist?
In Ruhe lassen? Ne abgelehnt! Wenn du von mir in Ruhe gelassen werden willst trage etwas sinnvolles bei oder lass es.
Lutra hat geschrieben:
15. Mai 2018, 19:46
Verschiedene Hobby-Interessen sollten bei Entscheidungen ganz hinten an stehen, sehe ich jedenfalls so.
Aber das ist doch gerade der größte Konfliktherd. Ich sehe das sogar aus Urspung des Konfliks an und die Schäfer haben sich gewehrt und werden sich weiter hin wehren. Von daher sollte deren Gier erstrangig besämftigt werden! Ob das nun die Politik, irgendwelche Vereine oder sonst wer macht, ist letzt endlich doch gleichgültig.
Und genau wie ein Zaun von allen Seiten geschlossen sein muss, so sollte dabei eben auch alles abgedeckt sein. Schulung zur Anwendung von Herden- schutz, Entwickung von Herdenschutzmethoden, Hilfe beim Aufbau, zeitliche Umsetzbarkeit und volle Finanzierung von Material und komplette Entschädiegung der Schafe.(Am besten man züchtet selbst eine Reserve und gibt sie ihn dann.) Andernfalls hätte man sich den ganzen Aufwand sparen können. Ich sags mal überspitzt jede Zahlung an die Schäfer war bis jetzt doch völlig umsonst. Die stehen doch trotzdem auf den Antiwolfpetitionen. Alle anderen haben es doch aus eigener Kraft geschafft, völlig ohne irgendwelche Hilfe.
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Erklärbär
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Re: Die wahren Probleme zw. Wolf und Mensch

Beitrag von Erklärbär » 16. Mai 2018, 06:48

 
Ich sags mal überspitzt jede Zahlung an die Schäfer war bis jetzt doch völlig umsonst. Die stehen doch trotzdem auf den Antiwolfpetitionen
.

Heisst im Klartext: Gib Ihnen Geld, damit sie ihr Maul halten! Also geht es Dir gar nicht um Entschädigung, sondern um Meinungsmanipulation...

Das zeigt, wes Geistes Kind Du bist. Mit Geld mach ich mir die Welt....Korruption funktioniert eben nicht immer! Damit musst Du Leben lernen...

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TheOnikra
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Re: Die wahren Probleme zw. Wolf und Mensch

Beitrag von TheOnikra » 16. Mai 2018, 18:32

Erklärbär hat geschrieben:
16. Mai 2018, 06:48
 
Ich sags mal überspitzt jede Zahlung an die Schäfer war bis jetzt doch völlig umsonst. Die stehen doch trotzdem auf den Antiwolfpetitionen
.

Heisst im Klartext: Gib Ihnen Geld, damit sie ihr Maul halten! Also geht es Dir gar nicht um Entschädigung, sondern um Meinungsmanipulation...

Das zeigt, wes Geistes Kind Du bist. Mit Geld mach ich mir die Welt....Korruption funktioniert eben nicht immer! Damit musst Du Leben lernen...
War das nicht kenntlich genug?
Außerdem sind das doch die Forderungen der Schäfer selbst. Das hat dann ein Stück weit mit Erpressung zu tun.
Tue nicht so als wäre deine angenommene "Korroption" eine Einbandstraße. Hier geht es um Toleranz die mit Kompromissen erreicht wird und diese haben zur Folge etwas Leisten zu müssen, was man eingentlich nicht hergeben will.
Die Meinung der Schäfer zum Wolf wird sich nie ändern, aber vielleicht den Wolf tolerieren. Dafür das du in anderen Threads so viel über Demokratie redest, musst du aber auch einsehen das es immer auch eine Lösung hinaus lauft mit der keiner einer Meinung ist, aber sie tolerieren können.

Für das du nicht mal meinen Anfangspost verstanden hast, biste aber sehr schnell mit Anschuldigungen unterwegs!
Und bist du überhaupt an Lösungen interessiert, oder nur an Problemen?
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Erklärbär
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Re: Die wahren Probleme zw. Wolf und Mensch

Beitrag von Erklärbär » 16. Mai 2018, 21:42

Ich bin klar problemlösungsorientiert.

Das muss aber demokratisch vermittelbar und finanzierbar sein.

Die Politik ändert sich gerade und der Blick auf die Probleme verschärft sich. Es besteht aber große Uneinigkeit über Vorgehen.

Gruß Erklärbär

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Re: Die wahren Probleme zw. Wolf und Mensch

Beitrag von Lutra » 17. Mai 2018, 16:41

Jedoch sind "Problemlösungen", die so einigen Politikern vorschweben, eben keine Lösungen bei bestehenden Problemen, beispielsweise beim Schutz der Nutztiere, wo aktuell die einzig wirklichen Probleme auftreten. Was bringt es da, wenn der Wolf in der Schutzkategorie runtergestuft wird oder ins Jagdrecht kommt, eventuell auch legal bejagt würde? Man kann das am Cuxland-Rudel beobachten, wo das illegal durchgezogen wurde.

Nina
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Re: Die wahren Probleme zw. Wolf und Mensch

Beitrag von Nina » 18. Mai 2018, 16:31

Erklärbär" hat geschrieben:
TheOnikra hat geschrieben:Ich sags mal überspitzt jede Zahlung an die Schäfer war bis jetzt doch völlig umsonst. Die stehen doch trotzdem auf den Antiwolfpetitionen
Heisst im Klartext: Gib Ihnen Geld, damit sie ihr Maul halten! Also geht es Dir gar nicht um Entschädigung, sondern um Meinungsmanipulation...

Das zeigt, wes Geistes Kind Du bist. Mit Geld mach ich mir die Welt....Korruption funktioniert eben nicht immer! Damit musst Du Leben lernen...
Seit wann fallen denn staatliche Transferleistungen unter den Begriff der "Korruption"? Dann sind Arbeitslosengeld, Kindergeld, Elterngeld, Ausbildungsbeihilfen, Wohngeld, Sozialhilfe etc etc also alles nur Schweigegelder, damit die Bezieher "ihr Maul halten"? Ich habe selten so einen politisch unbedarften Schmarrn gelesen.

Nicht zu vergessen, dass das "korrupte Schweigegeld" in Form von jährlich 6,4 Milliarden € Agrarsubventionen an deutsche Landwirtschaftsbetriebe von den Empfängern immer wieder gern und wie selbstverständlich entgegen genommen wird. Warum da wohl nicht gemeckert wird? ;-)

Ich bin nicht der Ansicht, dass jede Zahlung an die Schäfer bislang umsonst war. Damit wird man denen nicht gerecht, die das Geld für den Herdenschutz verwenden und an einer konstruktiven und einvernehmlichen Lösung interessiert sind:
"Welcher Handwerkszweig bekommt Zuschüsse für Gefahren, die plötzlich aufgetaucht sind?", fragt er. Auch die andauernde Kritik am Wolfsmanagement kann er nicht verstehen. Rebre ist zufrieden mit den Möglichkeiten der Unterstützung. "Die Ursachen der wirtschaftlichen Not und der enormen Arbeitsbelastung der Schäfer sind woanders zu suchen", sagt er. Der Wolf habe damit nichts zu tun.

NDR, 15.06.2017: Schäfer Rebre: Der mit dem Wolf lebt https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... f3164.html
Ein kleiner Einblick in die Leserbriefe der Wolfskritiker reicht schon, um einen Eindruck dafür zu gewinnen, welchen Anfeindungen sich solche Schäfer ausgesetzt sehen müssen, die die von den Kritikern verordnete Antiwolfstimmung nicht zu verbreiten gewillt und stattdessen an konstruktiven Lösungen interessiert sind.

In einem neueren Artikel der Lüneburger Landeszeitung möchte der Schäfer das Thema Wolf nach dem Hinweis auf seine guten Erfahrungen mit Elektrozäunen dann auch nicht mehr weiter vertiefen:
Leichte Beute für den Wolf? Fehlanzeige. Bislang hat er kein Tier aus Rebres Bestand reißen können. „Wir machen seit Jahren gute Erfahrung mit Elektrozäunen“, sagt der 51-Jährige und möchte es dabei zu diesem Thema auch lieber belassen.

Lüneburger Landeszeitung, 02.04.2018: Es kriselt in den Schäfereien https://www.landeszeitung.de/blog/lokal ... haefereien
Ich weiß nicht, welcher Eindruck bei Euch entsteht, aber irgendwie verwundert es mich da nicht mehr, dass solche Stimmen in der medialen Aufmerksamkeit eher untergehen bzw. gar nicht erst geäußert werden, wenn gleichzeitig die Wolfsgegner-Hardliner so laut und aggressiv in der Öffentlichkeit wahrzunehmen sind. Jede sachliche, unaufgeregte und vernünftige Argumentation scheint da ja vergebens.

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TheOnikra
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Re: Die wahren Probleme zw. Wolf und Mensch

Beitrag von TheOnikra » 18. Mai 2018, 20:13

Nina hat geschrieben:
18. Mai 2018, 16:31
Ich bin nicht der Ansicht, dass jede Zahlung an die Schäfer bislang umsonst war. Damit wird man denen nicht gerecht, die das Geld für den Herdenschutz verwenden und an einer konstruktiven und einvernehmlichen Lösung interessiert sind:
Um das noch Klar zu stellen. Das sehe ich ja genau so, auch wenn das bei manchen Schäfern schon diesen Eindruck hat. Ich fände nur besser wenn NABU oder andere den Fokus seiner Gelder eben auch in Entschädigungen stecken wurde. Einfach um auch ein wenig Wind aus den Segeln zu nehmen. Aufklärung schon und recht, aber die meisten Leute die an Wölfen interesiert (Verhalten, Lebensraum ect.) sind, sind ja meist eh Prowolf.
Wie man so Spichwörtlich sagt. Die gesunden brauchen keinen Arzt. Bein NABU liest man öfters was über Herdenschutzprojekte, aber da fehlt eindeutig eine extra Sparte für Landwirte. Wo sich diese auf den NABU-Seiten informieren können, ohne das für sie unnötige Außenrum.
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