Alaska: 10 Wölfe am Denali Nationalpark erschossen

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Grauer Wolf
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Re: Alaska: 10 Wölfe am Denali Nationalpark erschossen

Beitrag von Grauer Wolf » 7. Apr 2018, 11:14

zaino hat geschrieben:
7. Apr 2018, 07:55
...Bei dem, was sich so tut, gibts es nicht viel zwischen "Kontrolle" und radikaler Ausrottung. Glaubs mir. Ich habs schon erlebt.
Wenn ich die Bilder in dem Sekundär-Link sehe, wird mir physisch schlecht. Am liebsten würde ich dem Mörder mit dem Kolben seiner Schnellfeuerknarre das dreckige Grinsen aus dem Gesicht schlagen... :x Dieser Schei*kerl ist auch noch stolz auf seine Tat...
The Onikra hat geschrieben:Was hast du den gedacht wie das mit den Wolfsfreien Zonen funktioniert. Natürlich hast du das geschrieben.
Das ist der Punkt...

Gruß
Wolf
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Erklärbär
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Re: Alaska: 10 Wölfe am Denali Nationalpark erschossen

Beitrag von Erklärbär » 8. Apr 2018, 07:56

Ich finde so ein Poser-Bild auch schrecklich! Und kann auch Rachegedanken gut nachvollziehen. Das hat ja auch mit Heldentat nichts zu tun, wenn ein Irrer mit einem Schnellfeuergewehr ein Rudel Wölfe abknallt.

Bei uns undenkbar, das ist der Punkt. Die Entnahme von Wölfen soll nach eingehendem demokratischen Prozess von entsprechen geschultem Personal vorgenommen werden und nicht von einem dummen Rambo.

Aber so weit sind wir ja noch gar nicht. Die Wolfspopulationsdichte gibt noch keinen Anlass für derartige Aktionen. Für Problemwölfe gibt es entsprechend Regelungen.
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TheOnikra

Re: Alaska: 10 Wölfe am Denali Nationalpark erschossen

Beitrag von TheOnikra » 8. Apr 2018, 13:01

Erklärbär hat geschrieben:
8. Apr 2018, 07:56
Ich finde so ein Poser-Bild auch schrecklich! Und kann auch Rachegedanken gut nachvollziehen. Das hat ja auch mit Heldentat nichts zu tun, wenn ein Irrer mit einem Schnellfeuergewehr ein Rudel Wölfe abknallt.

Bei uns undenkbar, das ist der Punkt. Die Entnahme von Wölfen soll nach eingehendem demokratischen Prozess von entsprechen geschultem Personal vorgenommen werden und nicht von einem dummen Rambo.

Aber so weit sind wir ja noch gar nicht. Die Wolfspopulationsdichte gibt noch keinen Anlass für derartige Aktionen. Für Problemwölfe gibt es entsprechend Regelungen.
Willst du uns hier verar***** .
Erklärbär hat geschrieben:
6. Apr 2018, 23:16
Endlich tut sich was!
Die Vorschläge klingen für mich erst mal nach einem vernünftigem Abwägen zwischen Arterhaltung und Schutz des Menschen und seinen Bedürfnissen.
Welche Änderungen/Vorschläge fandest du dann gut bzw. die es nicht noch schon seit Jahren in den Managmentplänen gibt.
etwa das Vorbild Schweden
http://www.amaroktv.de/sites/amaroktv.d ... 6lfe_1.pdf
Oder Norwegen
http://wolfsmonitor.de/?p=4359
Oder Spanien
http://www.elli-radinger.de/wp-content/ ... panien.pdf
Oder die Idee von dem Bergsteiger Sibirien da gibt es keine Probleme zw. Wolf und Mensch. Schau dir an welch eine Harmonie dort herrscht
https://www.youtube.com/watch?v=MN5aMxqZ55w

Aber in Deutschland dem Land der Regenbogenponys wird es so was ja niemals geben. Was meinst du was V. Geist mit bewirtschaften gemeint hat. Hier gibt es genug Jäger die schon Schlange stehen, dann müssten sie nicht mehr so viel schaufeln. Wie viele Wölfe gab es noch mal 2007/08.
https://forum.wildundhund.de/showthread ... eutschland

Jeder weiß hier wo dein "Endlich" herkommt. Derartiges ließ man schon seit der Wolf zurückgekehrt ist.

Erklärbär
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Re: Alaska: 10 Wölfe am Denali Nationalpark erschossen

Beitrag von Erklärbär » 8. Apr 2018, 23:34

Was wirfst Du mir jetzt vor?
Wie stellst Du Dir denn die "Natur" hier vor?
Ein Land, in dem nur noch Wölfe jagen dürfen?

Die Jagd gibt es, solange es den Menschen gibt!
Die ersten Naturschützer waren Jäger. Wer kann sonst so gut beobachten, was vor sich geht in der "Natur"? Städtische Balkonbiologen sicher nicht. Die meisten Naturromantiker kommen aus der Stadt.

Die Jäger in Sibirien in Deinem Film machen ihren Job, sie leben in einer Tradition, sie posen nicht und führen die toten Wölfe immerhin einer Verwertung zu.

Auch die Romantisierenden hier wissen sicherlich, dass auch Indianer seit jeher auch Wölfe erlegt und sich sogar mit der Trophäe geschmückt haben.

Es schaut nicht schön aus und ich persönlich kann einer Jagd mit dem Schiessgewehr nichts abgewinnen. Aber ich akzeptiere die Tatsache, dass es die Jagd gibt ebenso wie ich akzeptiere, dass mein Überleben auch mit dem Konsum von Tierfleisch zu tun hat. In Sibirien leben auch Leute vom Wild und die Wölfe sind Nahrungskonkurrenten. Sie werden dezimiert, aber nicht ausgerottet. Ich kann das nachvollziehen. Man muss es ja nicht gutheissen. Aber zu verstehen ist das.

Mir ist Wildfleisch allemal lieber als Fleisch aus Massentierhaltung. Daher verstehe ich den Standpunkt der Jäger.
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Re: Alaska: 10 Wölfe am Denali Nationalpark erschossen

Beitrag von zaino » 9. Apr 2018, 10:58

Erklärbär, Du kannst und willst keine logische, saubere Argumentationskette haben, oder? Du zückst schon wieder Stammtischparolen so von wg. keiner hier hat Ahnnung ausser den Jägern und Landwirten selbstredend....

Du verurteilst die Wilderei in Denali, bist aber hierzulande dafür, dass der Wolf möglichst gezielt eliminiert wird.
Das wird er doch eh schon - hintenrum, gewildert wird er, was das Zeug hält. Für Ausnahmefälle gibts eh schon Abschussgenehmigungen (wobei mir suspekt ist, wie so eine Ausnahme definiert wird... aber gut). Also was zum Kuckuck WILLST DU!

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Grauer Wolf
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Re: Alaska: 10 Wölfe am Denali Nationalpark erschossen

Beitrag von Grauer Wolf » 9. Apr 2018, 14:17

Erklärbär hat geschrieben:
8. Apr 2018, 23:34
...Die Jagd gibt es, solange es den Menschen gibt!
Die ersten Naturschützer waren Jäger. Wer kann sonst so gut beobachten, was vor sich geht in der "Natur"? Städtische Balkonbiologen sicher nicht. Die meisten Naturromantiker kommen aus der Stadt.
Jetzt wird es ganz schräg. Du wirfst steinzeitliche Jäger, die wie der Wolf nur jagten, um zu essen, mit modernen Naturschützern oder Naturromantikern in einen Topf.
Erklärbär hat geschrieben:
8. Apr 2018, 23:34
Auch die Romantisierenden hier wissen sicherlich, dass auch Indianer seit jeher auch Wölfe erlegt und sich sogar mit der Trophäe geschmückt haben.
Wer romantisiert hier?
Erklärbär hat geschrieben:
8. Apr 2018, 23:34
Mir ist Wildfleisch allemal lieber als Fleisch aus Massentierhaltung. Daher verstehe ich den Standpunkt der Jäger.
Ich wußte gar net, daß die "Jäger" die Wölfe aufessen...
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Re: Alaska: 10 Wölfe am Denali Nationalpark erschossen

Beitrag von zaino » 9. Apr 2018, 15:50

Ich sachja, logische, sinnvolle Argumentationsketten waren gestern, Erklärbären sind das Hier und Heute.... *stöhn*

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Re: Alaska: 10 Wölfe am Denali Nationalpark erschossen

Beitrag von Erklärbär » 9. Apr 2018, 21:23

Was ist denn hier unlogisch?

Es gibt kein wildes Abknallen, das ist bei uns zum Glück verboten! Ich will, dass Wölfe dort leben können, wo sie keinen Schaden anrichten (Naturparks, Truppenübungsplätze etc.)! Wo sie dem Menschen zu nahe kommen, werden sie zurückgedrängt. Wölfe in Wohngebieten geht m.E. überhaupt nicht. Wölfe müssen lernen, möglichst unsichtbar zu sein. Das erhöht ihre Überlebenschancen. Wenn Wölfe wirklich intelligent sind, sollten sie den Menschen meiden, so gut es geht. Wenn Wölfe von Autos überfahren werden, zeigt das doch, dass sie bei uns keinen Platz haben. Wir sind hier nicht Sibirien, nicht Kanada, nicht USA. Wir sind kein Wolfsland.
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Redux
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Re: Alaska: 10 Wölfe am Denali Nationalpark erschossen

Beitrag von Redux » 9. Apr 2018, 21:58

Doch sind wir und wenn Verkehrsopfer zeigen, daß irgendetwas keinen Platz hat dann Kinder auch nicht. Soviel zur Logik a la Erklärbär. Und nein Wölfe passen sehr gut in die Industrielandschaft die uns Jäger, Förster und Bauern hinterlassen haben. Und wenn du auch nur ein bißchen intelligent wärest müßtest du wissen daß das Wiederholen der ewigen gleichen längst widerlegten Phrasen diese auch nicht glaubwürdiger macht.
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Re: Alaska: 10 Wölfe am Denali Nationalpark erschossen

Beitrag von Lutra » 9. Apr 2018, 22:02

Erklärbär hat geschrieben:
9. Apr 2018, 21:23
Wölfe müssen lernen, möglichst unsichtbar zu sein.


Unsichtbar, aber trotzdem anwesend? Was soll das, was bringt das?
Erklärbär hat geschrieben:
9. Apr 2018, 21:23
Wenn Wölfe von Autos überfahren werden, zeigt das doch, dass sie bei uns keinen Platz haben. Wir sind hier nicht Sibirien, nicht Kanada, nicht USA. Wir sind kein Wolfsland.
Was wird denn noch alles von Autos überfahren? Gehört das auch alles nicht hier her? Seltsame Argumente.

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