Wölfe in Sachsen

Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern
Lutra
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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von Lutra » 15. Mai 2019, 11:01

wasserwerker hat geschrieben:
15. Mai 2019, 10:47
Ich darf nicht interpretieren was in diversen Forumsköpfen vorgeht, aber Ihr wisst auf was die Intention des Vaters war, nämlich Frau Doktor den Wolf in den Kopf zu "fixieren". Glaube Euer Jägerhass wird langsam manisch.
Mein lieber Wasserwerker, dass hat nichts mit "Jägerhass" zu tun. Ich kenne den Vater zwar nicht persönlich, lege auch nicht unbedingt Wert darauf, aber er ist schon sehr bekannt mit seiner Einstellung zum Wolf. Diese teilen übrigens bei weitem nicht alle Jäger in Sachsen, weshalb es im LJV (auch aus anderen Gründen, aber speziell doch auch wegen Wolf) zu großen Zerwürfnissen kam. Kannst ja gerne mal nach seinem Namen googeln, dann weißt Du, was ich meine.
Kurzum, zum Thema zurück, man kann sich leicht vorstellen, dass sich Gespräche im Familienkreis ganz schnell mal um den Wolf drehen dort. Und wenn man immer nur hört: Wolf,Wolf,Wolf, dann ist auch ein wolfsähnliches Tier, was kurz auftaucht, ein Wolf.

Lutra
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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von Lutra » 15. Mai 2019, 11:05

wasserwerker hat geschrieben:
15. Mai 2019, 10:55
Wie ich immer sage, Jäger haben gar kein Interesse den Wolf als Trophäe zu jagen.
Das würde ich nicht so pauschal behaupten. Manche bezahlen viel Geld dafür, um genau das zu tun.

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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von wasserwerker » 15. Mai 2019, 11:12

Und manche nicht. Und nu?

Soso Du kannst Dir auch vorstellen was im Familienkreis des Jägers besprochen wird. Ich nicht!

Was sind große Zerwürfnisse? Warst Du im LJV dabei? Glaube es nicht. Wahrscheinlich war es nur eine deftige Diskussion, im Grund Tenor sind sich die Jäger aber immer einig. Was hinter den Türen diskutiert wird, versteht sowieso kein Externe.
Wenn ich mit meinem Schichtführer diskutiere, versteht auch kein Externer was ich Ihm für Aufträge gebe.

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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von wasserwerker » 15. Mai 2019, 11:13

Wie heißt der Mann?

Lutra
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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von Lutra » 15. Mai 2019, 11:41

wasserwerker hat geschrieben:
15. Mai 2019, 11:12
Und manche nicht. Und nu?
Was meinst Du?
wasserwerker hat geschrieben:
15. Mai 2019, 11:12
Soso Du kannst Dir auch vorstellen was im Familienkreis des Jägers besprochen wird. Ich nicht!
Doch, das kann ich. Wenn jemand wie Prof. Dr. Dieter Rost (77), Vize-Chef der AG Wolf des Landesjagdverbandes, sich derart intensiv für (oder gegen) den Wolf engagiert, ist er sicher familär auch schnell mal bei dem Thema. (Womit die Frage nach dem Namen gleich mit beantwortet wäre)
wasserwerker hat geschrieben:
15. Mai 2019, 11:12
Was sind große Zerwürfnisse? Warst Du im LJV dabei?
Kannst Du Dir selbst mal raussuchen:
http://www.naturschutz-kjv-meissen.de/92501864
https://www.google.de/search?ei=8MTbXMH ... kodzgspzvk

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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von wasserwerker » 15. Mai 2019, 12:33

Ach herrje. Internes öffentlich machen als Politik. Schlimm und traurig. Pech für die Jägers. Ein paar Machtgeile scheint es unter X-Hunderttausend Jägern immer zu geben. Schade für eine so ehrenvolle Passion. Da ticken meine Jäger (sind natürlich nicht meine Jäger) aber anderes. Und wenn ich Kollegen höre, deren Jäger auch. Also für uns alles gut. Trotzdem Schade für Verbände die solche Knaller (nein, ich meine keine Mitg des Wolfsforums) das Image der Jagd "verhuntzen".

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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von Lutra » 15. Mai 2019, 12:36

Das ist schon extrem in dem Verein bei uns in Sachsen, geht schon seit Jahren so.

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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von wasserwerker » 15. Mai 2019, 12:46

schade, ne starke Jägerschaft würde allen helfen. Kräfte zersplittern bring nix. Aber wahrscheinlich geht es mal wieder zwischen Jung und Alt, so wie in vielen Bereichen.

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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von Lutra » 15. Mai 2019, 13:00

Dem einzelnen Jäger (die ich so kenne), ist das egal. Der geht raus und macht sein Ding.
Alt gegen jung ist es wohl nicht so, eher west gegen ost.
Aber das gehört eigentlich nicht hier her. Das ist deren Sache.

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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von wasserwerker » 16. Mai 2019, 09:16

Kommen wir zurück zum Thema SACHSEN:
2018 gab es bisher 139 Meldungen von getöteten/verletzten/vermissten Nutztieren im Freistaat Sachsen. In 87 Fällen wurde der Wolf als Verursacher festgestellt bzw. konnte nicht ausgeschlossen werden. Dabei wurden 240 Tiere getötet, 54 Tiere verletzt und 28 Tiere sind vermisst.

2019 gab es bisher 34 Meldungen von getöteten/verletzten/vermissten Nutztieren im Freistaat Sachsen. In 20 Fällen wurde der Wolf als Verursacher festgestellt bzw. konnte nicht ausgeschlossen werden. Dabei wurden 62 Tiere getötet, 11 Tiere verletzt und 7 sind vermisst.

Und bevor wieder ein paar Wolfsstreichler rum heulen. "das sind Informationen vom LJV oder Agralobby, alles Fake New, dummes Jägerpack, den mussten man die Hochsitze ansägen...Heul!" verweise ich ganz charmant auf die Quelle Kontaktbüro Wölfe in Sachsen.

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