Wölfe und Schalenwild

Themen, die den Wolf im Allgemeinen betreffen.
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irrlicht
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Re: Wölfe und Schalenwild

Beitrag von irrlicht »

Lutra hat geschrieben: 11. Nov 2019, 18:41 Aus meinen ganz persönlichen Beobachtungen möchte ich behaupten, es gibt keine auffälligen Veränderungen im Verhalten des Schalenwildes bei Wolfsanwesendheit.
hin und wieder erscheint es mir schon so, dass zumindest die rehe vorsichtiger geworden sind und sich nicht mehr solange an ein und derselben stelle aufhalten. ist mir aber bisher wirklich nur vereinzelt aufgefallen.
die meiste zeit über habe ich auch den eindruck, dass die sich wie gewohnt verhalten.
zaino
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Re: Wölfe und Schalenwild

Beitrag von zaino »

... ja, leider, kenne Fälle, da wurde aus Jux oder Zorn geballert, auf Reiter, Jogger u.s.w. Da meiert man schon mal am hellen Tag den Förster A.D. aufm befestigten Waldweg an, er tät bei der Jagd stören. Während der eigene Jeep samt Möp schon in der Schneise parkt.

Wild verändert sein Verhalten schon - man merkt, wenn z. B. in einem Revier ein paar Spacken angefangen haben, aus dem Auto raus zu schießen, was an sich verboten ist. Während sie vorher vertraut stehen bleiben und das Auto angucken, gehen sie plötzlich hochflüchtig ab.

Aber Wildverhalten als solches ist schon so lange genetisch verankert gewesen, da sind unsere Vorfahren noch von Baum zu Baum gehüpft. Vor allem haben die Strategien zum Umgang mit Prädatoren dieses Verhalten maßgeblich mit begründet. Heißt, die Muster sind da gewesen, schon immer, ob nun der Wolf durchs Revier streift oder nicht. Die Veränderungen insgesamt sind also höchstens marginal.

Selbst unsere braven Reitpferde trainieren zu unserem Vergnügen nach Feierabend gerne erstmal ihre Fluchtreflexe: Hinterhandwendigkeit? Zack - Haken geschlagen. Jawoll, klappt noch. Ok, Reiter wickelt sich vom Hals, rutscht zurück in den Sattel. Oder steigt wieder auf. Kurzfristige Blitzbeschleunigung, Turbo anwerfen? Check. Reiterbandscheibe klinkt wieder ein. Vollbremsung aus dem Trab mit spreizbeiniger Verbeugung vorwärts wegen Maschendrahtrolle, die da wolfsartig lauern tut... Check. Reiter wieder vom Hals wickeln oder aus der Botanik kriechen lassen, weitertraben. Wirbelsäulenbeweglichkeit und Schlagkraft der Hinterhufe testen unterm Galopp - Check. Wenn man dabei geradlinig weiterrennt, fällt der Reiter automatisch wieder in den Sattel zurück. Sechs Meter Spurwechsel wegen auffliegendem Fasan ohne Takt- und Schwungverlust - Check. Reiter übt Comanchen-Style und krallt sich verzweifelt seitlich hängend am Bügelriemen fest... u.s.w. *kicher*
Sozusagen gegenseitiges Survival-Training.
An alledem ist der Wolf schuld, nech? Dem mussten die Steppentiere nämlich schon vor Jahrzehntausenden zu entrinnen versuchen. Sonst hätten sie weder das schnelle Rennen für sich entdecken müssen noch die blitzartigen Reaktionen auf minimalste Veränderungen im Gelände.
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Dr_R.Goatcabin
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Re: Wölfe und Schalenwild

Beitrag von Dr_R.Goatcabin »

Wurde im Forum doch auch schon behandelt, mindestens seit Wotschis Eintrag von 2014 dazu. Wenngleich nur zum Rotwild.
Weitere Literatur ist durchaus vorhanden; ich belasse es beim

Kuijper et al. (2013): Landscape of fear in Europe: wolves affect spatial patterns of ungulate browsing in Białowieża Primeval Forest, Poland. DOI: 10.1111/j.1600-0587.2013.00266.x.

Abstract
Große Fleischfresser können entweder die Huftierpopulation direkt beeinflussen oder indirekt ihr Verhalten beeinflussen. Im Gegensatz zu nordamerikanischen Systemen gibt es in europäischen Systemen praktisch keine Kenntnisse darüber, wie dies zu Kaskadeneffekten auf niedrigere Trophiestufen führen könnte. Wir untersuchten, ob Wölfe Canis lupus über dichtevermittelte und verhaltensbedingte Effekte auf ihre Huftier-Beutetiere das Verhalten beim Browsen und die Baumregeneration im polnischen Białowieża-Nationalpark beeinflussen. Die Grasintensität von Baumsetzlingen (Höhenklasse <150 cm) war unabhängig von Baumart oder Waldtyp in einem Wolfskerngebiet (50,5%), in dem die Präsenz von Raubtieren am höchsten ist, niedriger als im Rest der Heimat des Wolfsrudels (58,3%) %). Zusätzlich wurde die Intensität des Durchsuchens verringert, als die Menge an grobem Holzabfall (coarse woody debris, CWD), der als "ungleichmäßiges Fluchthindernis" wirken kann, innerhalb des Wolfskernbereichs (innerhalb eines Radius von 5 m) zunahm. Außerhalb des Kernbereichs bestand keine Beziehung. Infolgedessen stieg der Anteil der Bäume, die außerhalb der Kontrolle der Pflanzenfresser wuchsen, mit zunehmender Menge an CWD innerhalb und außerhalb des Wolfskernbereichs stärker an. Dies legt nahe, dass neben den direkten Auswirkungen von Wölfen auf die Huftierdichte, die durch einen höheren Raubdruck im Kerngebiet verursacht werden, die Risikoeffekte wichtig sind und durch die Habitatmerkmale verstärkt werden. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass verhaltensbedingte Auswirkungen von Raubtieren auf die Beute bei der Beeinflussung niedrigerer Trophäenniveaus wichtiger sein können als dichtenbedingte Auswirkungen. Dies ist die erste Studie, die uns bekannt ist, und die zeigt, dass CWD feine Risikoeffekte auf Huftiere mit der Möglichkeit von Kaskadeneffekten großer Raubtiere auf Muster der Baumregeneration für ein europäisches Waldsystem erzeugen kann. Dieses Wissen erweitert die Diskussion darüber, wie die Auswirkungen großer Raubtiere auf das Funktionieren von Ökosystemen von der physischen Landschaft abhängen, indem diese Effekte für ein System veranschaulicht werden, das sich in dieser Hinsicht weitgehend von den nordamerikanischen Systemen unterscheidet.

Kuijper et al. (2014): What Cues Do Ungulates Use to Assess Predation Risk in Dense Temperate Forests? DOI: 10.1371/journal.pone.0084607.

Abstract
Die Reaktion von Huftieren gegen Raubtiere kann auf Habitatmerkmalen oder auf der nahezu unmittelbaren Bedrohung durch Raubtiere beruhen. In dichten Wäldern unterscheiden sich Hinweise, die Huftiere zur Beurteilung des Räuberrisikos verwenden, wahrscheinlich von halboffenen Landschaften, da der Geruch in Bezug auf das Sehen als wichtiger vorausgesagt wird. Wir haben im Białowieża-Urwald (Polen) untersucht, ob das wahrgenommene Raubtierrisiko bei Rotwild (Cervus elaphus) und Wildschwein (Sus scrofa) mit der Sichtbarkeit des Lebensraums oder den olfaktorischen Hinweisen eines Raubtiers zusammenhängt. Wir haben Kamerafallen in zwei verschiedenen Konfigurationen verwendet, um ungestörtes Verhalten der Huftiere und frische Wolfsnarben (Canis Lupus) als olfaktorisches Signal aufzuzeichnen. Die Sichtbarkeit des Lebensraums an festen Standorten im Laubwald hat weder die Wachsamkeit noch die Besuchsrate und die kumulative Besuchszeit beider Huftierarten beeinflusst. Rothirsch zeigte jedoch einen mehr als zweifachen Anstieg des Wachsamkeitsniveaus von 22% der Zeit, die in Kontrollparzellen vorhanden war, auf 46% in Versuchsparzellen, die einen Wolfsskat enthielten. Höhere Wachsamkeit ging zu Lasten des Zeitaufwands für die Nahrungssuche, der sich von 32% auf 12% verringerte, während er dem Wolfskot ausgesetzt war. Diese Verhaltensänderungen waren in der ersten Versuchswoche am ausgeprägtesten, aber die kontinuierliche Überwachung der Parzellen ließ darauf schließen, dass sie möglicherweise mehrere Wochen andauern. Wildschweine zeigten keine Verhaltensreaktionen, die auf ein höheres Risiko für Raubtiere hinweisen. Die Visitationsrate und die kumulative Visitationszeit wurden durch das Vorhandensein von Wolfskot bei beiden Huftierarten nicht beeinflusst. Die aktuelle Studie hat gezeigt, dass das wahrgenommene Risiko für Raubtiere bei Rotwild und Wildschweinen nicht mit der Sichtbarkeit des Lebensraums in einem dichten Waldökosystem zusammenhängt. Allerdings beeinflussten olfaktorische Anzeichen von Wölfen das Futtersuchverhalten ihrer bevorzugten Beutetierrotwild. Wir haben gezeigt, dass der Geruch von Wölfen in einer ökologisch äquivalenten Dosis ausreicht, um Risikofaktoren für Rothirsche zu schaffen.
"Though this be madness, yet there is method in 't ..."
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maxa67
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Re: Wölfe und Schalenwild

Beitrag von maxa67 »

o.k. @irrlicht ... so paparazzimäßig bin ich dann doch nicht unterwegs. Ich muß aber zur Ehrenrettung der Jäger dazu sagen, daß die jüngere Generation an Jägern eher zugänglich ist und daß es auch ein paar alte Haudegen gibt, welche, wenn man z.B. als interessierter und etwas kundiger Naturfotograf erkennbar ist, man ganz angenehm ins Gespräch kommt.
Aber die Heftigkeit mancher "Stinker" übertönt und dominiert leider subjektiv die ganze Gilde.

und @zaino: Ob du es glaubst oder nicht, Jäger in den alten Bundesländern und da meine ich ganz besonders die Bayern, haben ein deutlich ausgeprägteres hierarchisch, gutsherrliches Verhalten, daß einen das Ko**en kommt. Zoten, Arroganz, schlimmer wie zu Wallensteins Zeiten... Ich hab die ein paar mal in Thüringen erlebt (billig und gut fresen und gleichzeitig über die dummen Ostdeutschen schimpfen) und in Sachsen, als die unsere Sägewerke platt gemacht hatten. So stellt man sich den Großjunker aus finstersten Zeiten vor. Ganz üble Machos.
Und wenn du dann noch weißt, das so ein gutsherrlicher Menschenschlag auch im Beamtentum in Dresden, Chemnitz und Leipzig die Behörden führen, dann ahnst du, warum auch im 30. Jahr der Wiedervereinigung der Graben manchmal richtig tief ist...
Und nein, unsre Bauern und Jäger sind auch nicht die feinsten, aber die Arroganz von Reichtum und Macht, können die nicht an den Tag legen....
zaino
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Re: Wölfe und Schalenwild

Beitrag von zaino »

maxa, ich BIN und lebe in Bayern, muss Dir aber leider recht geben mit Deiner Beschreibung. Grausig und zum Fremdschämen. :(
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maxa67
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Re: Wölfe und Schalenwild

Beitrag von maxa67 »

Vielleicht passt das hier ganz gut rein:
Jetzt rotten sich schon die Rotten zusammen:
https://www.tag24.de/nachrichten/sebnit ... ss-1305747

Immerhin, eine durch Wildkamera belegbare Rotte von 64 Schweinen ist schonmal eine Hausnummer. Die möchte ich nicht im garten haben...
Lutra
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Re: Wölfe und Schalenwild

Beitrag von Lutra »

maxa67 hat geschrieben: 2. Dez 2019, 13:47
Immerhin, eine durch Wildkamera belegbare Rotte von 64 Schweinen ist schonmal eine Hausnummer. Die möchte ich nicht im garten haben...
Hatte ich schon wo anders geschrieben. An einer guten Futterstelle (Maisfeld) können sich durchaus mehrere Rotten zusammenfinden. Das ist nicht neu und kommt nicht durch den Wolf. Bei mir hier sind mehrere Rotten zu Gange, je Rotte so 10-15 Tiere.

Aber was auch hier her passt fiel mir gerade heute vormittag bei meiner Runde ein. Da stand wieder mal ein Reh so 15m vom Weg weg im Wald ganz bewegungslos und sah mich an. Ich bin sogar stehen geblieben und es lief nicht weg. Normalerweise hätte ich es wahrscheinlich gar nicht gesehen, wenn es nicht gerade sein weißes Nummernschild in meine Richtung gedreht hätte.
Wenn ich es mir recht überlege, ist mir dieses Verhalten in den letzten Jahren öfters untergekommen, während früher die Rehe meistens mit Geräusch abgingen. Ich kann mir das natürlich auch nur einbilden, aber könnte das auch ein angepasstes Verhalten bei Wolfsanwesendheit sein? Es bringt dem Reh ja nichts, jedesmal vor seinem "Feind" wegzusprinten, wenn es von diesem nicht bemerkt wurde oder er keine Angriffsabsichen zeigt. Die vorsichtigen, abwartenden Rehe hätten eventuell bei der "natürlichen Auslese" einen Vorteil, weil sie ihre Kräfte sparen und den Gegner nicht zur Verfolgung animieren.
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Nina
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Re: Wölfe und Schalenwild

Beitrag von Nina »

Gegen die Schäden im Garten kann man sich ja durch einen Zaun effektiv schützen. Ich habe früher auch Schwarzwild-Schäden auf der Pferdeweide gehabt, was sich nach der wolfsabweisenden Nachrüstung komplett erledigt hatte. Dass sich die Schweine allein wegen der Wölfe zusammenrotten, erscheint doch wieder eher als das übliche Jägerlatein. Übersehen wird dabei, dass der Jagddruck wegen der Afrikanischen Schweinepest massiv erhöht wurde und mit fetten Pürzelprämien für die Jäger in verschiedenen Bundesländern geradezu befeuert wurde.

Ich kann hierzu mal eine angenehme und völlig unaufgeregte Einschätzung von Berlins Wildtier-Beauftragten Derk Ehlert in die Runde werfen:
SAT1-Frühstücksfernsehen, 09.01.2019: Die Wildschweine sind los! https://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfern ... d-los-clip

Dabei geht es um die 33köpfige Wildschweinrotte aus 3 Generationen, die mehr oder weniger gemütlich durch Kleinmachnow und Berlin durch die Straßen zieht. Die Bilder zeigen ein unaufgeregtes friedliches Miteinander von Menschen, auch im Rollstuhl, Hunden und Wildschweinen. Die düstere musikalische Untermalung und die Dramatisierung durch die kommentierende Sprecherin passen in keinster Weise zu den gezeigten Bildern und werden im Interview mit dem sympathisch-kompetenten Wildtier-Beauftragten auf wohltuende Weise auch wieder relativiert. Auf die Frage, was denn die Schweine ins Siedlungsgebiet treibt, antwortet Derk Ehlert:
"Einmal sind es natürlich Jäger, die im Wald ganz normal jagen, die scheuchen die Tiere dann auf, und eben auch immer wieder Hunde, die dann irgendwas aufstöbern, was entdecken und die Tiere gehen hoch - das ist ein Stückchen weiter südlich davon gibt es einen Wald, und die Rotte ist bekannt, denn die ist nicht nur in Kleinmachnow, die ist auch benachbart in der Stadt Berlin zugange. Es sind 33 Tiere und die sind halt stadtbekannt.“

SAT1-Frühstücksfernsehen, 09.01.2019: Die Wildschweine sind los! https://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfern ... d-los-clip
Auf die Frage, warum die Wildschweine denn keine Angst hätten, antwortet Ehlert:
"Na, die kennen uns halt. Die wissen, dass sie vor Menschen keine Angst haben müssen. Im Wald müssen sie sich fürchten vor den Menschen, weil da der Jäger kommt, aber in der Stadt sind sie eben sicher [...]."

SAT1-Frühstücksfernsehen, 09.01.2019: Die Wildschweine sind los! https://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfern ... d-los-clip
Und auf die Gefährlichkeit von Schwarzwild angesprochen, erklärt Ehlert:
"Ja, so ein Wildschwein kann schon durchaus 150 Kilogramm eben mit sich bringen und natürlich ist es auch gefährlich, wenn man dem gegenübersteht und nicht zur Seite geht. Beispielsweise dieses Video zeigt deutlich, dass die ja gerannt sind von A nach B - da würde ich mich ungern dazwischen stellen wollen. Ansonsten beschäftige ich mich seit 20 Jahren mit Wildschweinen und ich bin noch nie von einem angegriffen worden, nein, das heißt, stimmt nicht, doch ab und zu, aber das waren verletzte Tiere, entweder angefahrene oder angeschossene Tiere. Denen würde ich lieber aus dem Weg gehen, aber kranken Tieren sollte man ohnehin erstmal vorsichtig begegnen. [...] Keine Angst haben, man braucht sich vor diesen Tieren wirklich nicht fürchten. Respektvoll gegenüberstehen und auf keine Fälle einengen. Wenn man die im Garten hat und die keinen Fluchtweg haben, dann kann es eben passieren, weil die nicht wegkommen, dass sie zum Angriff übergehen. Passiert selten, Ansonsten stehenbleiben, abwarten. Man sieht ja hier sehr schön die Rotte, die bleibt sehr schön zusammen, die rennt von A nach B, und da kann man gefahrlos dann eben weiterlaufen, weiterjoggen oder weiter mit dem Hund spazierengehen.

SAT1-Frühstücksfernsehen, 09.01.2019: Die Wildschweine sind los! https://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfern ... d-los-clip
Und auf die Frage, was man denn gegen umgepflügte Gärten tun kann:
"Ein Zaun. Einen Zaun bauen. Das hilft, und wenn man den Zaun hat, sollte man natürlich sehen, dass der unten dicht ist, ganz einfach, man darf sich nicht wundern, dass fremde Gäste plötzlich durch den Garten sind. Man verlässt ja die Wohnung auch und schließt sie ab, also muss man es mit dem Garten auch so machen."

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Sehenswerte 6:36 Minuten. Solche sympathischen und blutdrucksenkenden Menschen würde man sich auch im Wolfsmanagement wünschen.
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