Wöfle jagen Fussgänger

Themen, die den Wolf im Allgemeinen betreffen.
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Dr_R.Goatcabin
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Re: Wöfle jagen Fussgänger

Beitrag von Dr_R.Goatcabin » 14. Mai 2019, 18:45

Wenn man selbst käuflich oder "maximalflexibel" ist, glaubt man auch, dass der Andere ebenso handelt. Theory of Mind.

Oder im Volksmund: Was ich selber denk und tu, das ...
"Though this be madness, yet there is method in 't ..."

TheOnikra
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Re: Wöfle jagen Fussgänger

Beitrag von TheOnikra » 14. Mai 2019, 18:54

Wolfzone ist Meister darin Fakebeweise zu erstellen. Die Rote Liste ist gar nicht Grundlage der FFH-Richtlinie. Nicht die Art, sondern die Populationen sind bedroht. Die verlinke Studie zur Genetik beweist nur die Herkunft unsere Population, nicht aber ob ein ständiger genetischer Austausch erfolgt, der aber entscheidend
Hier wird ganz klar an der Sachlage vorbei argumentiert. Hab ich schon alles durch da ist nichts brauchbares dabei.

Geht in die gleiche Schiene wie die Behauptung es werde nur mtDNA bei Untersuchungen verwendet.
viewtopic.php?f=26&t=2301&p=27701&hilit=zellkern#p27701

Seltsam nicht? Genau das gleiche hat Gen force Senkenberg vorgeworfen.

Betrügerreien und Täuschungen auf höchsten Niveau

wasserwerker
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Re: Wöfle jagen Fussgänger

Beitrag von wasserwerker » 14. Mai 2019, 19:37

Ach Dr., natürlich machen wir alle Kompromisse! Nur Du nicht. Ich glaube, dass glaubst du selber nicht. Nicht wirklich gelle?

Meine Theorie ist, dass je höher die berufliche, freundschaftliche, ehemässige Unfähigkeit ist, desto höher ist die vermeidliche Kompromisslosigkeit in der Selbstreflektion. Aber das muss jeder selber wissen. auch wie er sich selbst betrügt.

Die ehrlichsten Menschen die ich in meinem Leben getroffen habe, waren Offiziere. Und ich habe viel getroffen.
Und Wissenschafter zählten nicht dazu. Bestimmt nicht!

Wolfs-Theoretiker
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Re: Wöfle jagen Fussgänger

Beitrag von Wolfs-Theoretiker » 14. Mai 2019, 20:49

Hallo Dr_R.G.
ich würde es unter meiner Würde empfinden,
wie sie einen eventuell Unwissenden, welcher Fragen aufwirft,
der nicht akademisch gebildetet ist, in Ihrem Sprachgebrauch behandeln.
Es sind zwar keine beleidigenden Worte, aber es klingt etwas überheblich,
Wer sich so erhaben fühlt, daß er nach unten treten kann,
dem sollte eigentlich bewußt sein,
ein wirklich Erhabener wird von den unter ihm Befindlichen getragen.(hier auf Bildung bezogen)
Deshalb steht er oben, einem Solchem würde es niemals einfallen, die unter ihm Befindlichen klein zu machen,
denn dadurch verliert auch er an Grösse oder so.

Obwohl nicht danach gefragt wurde, hiermit ist beantwortet, was ich herausgefühlt habe.

Zu dem was ich geschrieben habe, da stehe ich, weil ich auch als begeisterter Anhänger der Naturwissenschaften eine andere Meinung haben darf.
Natürlich weiß ich auch von diversen Studien mehrer Wolfsforschungsarbeiten, was sich in der Natur in und nahe von Nationalparks(z.B. Yellostone)
durch das Vorhandensein von Wölfen verändert hat. Ja es ist richtig in den Flußniederungen ist es wieder grüner und Strächer und Gebüsch, auch
kleine Bäume wachsen wieder vermehrt, weil die Hirsche(nur um mal ein Tier zu nennen) keine Zeit mehr haben um an diesen Stellen alles kahl
zu fressen, denn die Wölfe sitzen ihne im Nacken(nicht bildlich, sondern Redewendung) und dadurch müssen sich die Hirsche in den Wald oder in
die Berge zurückziehen. Ja es ist richtig, daß bei der Jagd durch die Wölfe zuerst die Tiere, welche nicht topfit sind zum Opfer fallen.
Wozu dann auch meistens Jungtiere zählen. Die Hirsche, welche verbleiben sind topfit, aber auch über die Maßen flucht bereit, sehr wachsam
um nicht zu sagen leicht zu beunruhigen, durch die sich häufig wiederholenden Beutezüge der Wölfe versteht sich.
Es heißt dann, der Wolf würde den Wildtierbestand nicht total reduzieren, weil die Beutetiere sollen sich ja fortpflanzen oder so.
Aber ich denke, eigentlich weichen die Tiere dem Wolf nur gekonnter aus und sind nicht so leicht zu ergreifen für den Wolf,
Was dann wiederum zur Folge hat, daß auch der Wolfbestand etwas zurück geht, denn ein geringeres Futterangebot und oft erfolglose Jagden.
Dadurch kommt es zu hohen Welpenverlusten. Hier scheint es so, als wenn der Wolf reguliert, aber in Wirklichkeit reguliert das Wild.

Das ist das Bild, was ich von den Wölfen habe, welche die Forscher als Studienopjekte hatten.
Aber davon auszugehen, daß bei uns in der BRD der Wildbestand so hoch ist, daß die Wölfe in der BRD "immer" reichlich zu fressen hatten.
Was ich auch anderst sehe, sie bleiben nicht bei Wildtieren(was ja schon häufig belegt wurde), selbst wenn es der Fall wäre und sie müssen
notgedrungen beim Wild bleiben, dann sehe ich spätestens, wenn es mal 160 bis 200 Rudel sind, dann wird nach einer offiziellen Jagdsaison
der Jagdwirtschaft, ein Chaos unter den Wölfen herrschen, denn auch in so einem Fall wäre nicht ausreichend Wild im Angebot für den Wolf.
Denn das verblieben Wild in andere Standorte/Reviere/Territorien flüchtet, dann wird manches Wolfsrevier wildfrei.

Was machen die Wölfe in dem Fall, nehmen sie die Stromschläge der E-Zäune als Reizstrommasage in Kauf oder laufen sie kreuz und quer
über andere Wolfshabitate um an Beute zu gelangen.
Ich sage es nochmal, wir brauchen keine wölfische Uferbefestigung und keine Beunruhigung im Wald und Heide.
Denn schließlich und endlich, es geht nicht nur um den Wolf, sondern es geht um unsere Lebensräume, wozu auch die Weideflächen für
das Nutztier zählt, denn die Nutztiere dienen der Lebenserhaltung der Menschheit. (macht mir keinen Vorwurf, das die Felder nicht erwähnte)

Wir können es uns nicht leisten(nicht nur finanziell) aus der BRD einen Nationalpark zu machen.
Im Grunde ist der Wolf bei uns überflüssig.

Den Punkt "anschaffen" überspringe ich mal, war eine schlechte Wortwahl meinerseits.

Zu der Lit.liste, werde ich mir mal ansehen, danke!
Aber Alaska und USA, was soll das, ich gehe von Mitteleuropa aus, Polen und Italien das ist ok, denn ad war der Wolf noch nie weg oder so.

Ja, wenn ich nicht bemerkt habe, daß einige Kernaussagen übergangen wurden, dann bin ich selbst schuld oder so.
Wobei ich aber gemerkt habe, daß der Luigi Botani, nur eine Frage nicht beantwortet hat, sondern diese Frage mit einer Gegenfrage
entkräftet hat, aber ansonsten war alles ehrlich gemeint.

Zur Wolfszone, in jeder Unwahrheit steckt auch ein Bischen Wahrheit und im folgendem Link sogar der Linnelreport.

www.wolfszone.de/000main/texte/Wolfsattacken.pdf

@ Dr_R.G., sei mir nicht böse, aber habe doch mal richtig Leben ins Forum gebracht,
wobei sich die Kontrahenten sogar anständig benommen haben.

Wollte eigentlich erst morgen schreiben, aber ich kann es nicht lassen und ehe der mir geltende Beitrag zu weit zurückliegt,
deshalb heute und jetzt.

Grüsse für Dich und alle anderen Leser.

W.T.
"Die Natur betrügt uns nie. Wir sind es immer, die wir uns selbst betrügen." Jean-Jacques Rousseau

wasserwerker
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Re: Wöfle jagen Fussgänger

Beitrag von wasserwerker » 14. Mai 2019, 21:09

Smile. Über wen sollte der Dr stehen? Oder meintest du das Anderes herum?!

Wolfs-Theoretiker
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Re: Wöfle jagen Fussgänger

Beitrag von Wolfs-Theoretiker » 14. Mai 2019, 21:20

Hallo Wasserwerker,
schönen guten Abend.

Ich möchte nicht mit Dir über Dr_R.G. sprechen,
ich habe ihm gesagt was ich fühle.
In der Öffentlichkeit des Forums,
weil ich nicht für Heimlichtuerei bin.

In dem Sinne.

Ich smile nicht mit Dir, aber ich schicke Dir was zum Smilen.
015.jpg
Schüüüs und bis bald

W.T.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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wasserwerker
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Re: Wöfle jagen Fussgänger

Beitrag von wasserwerker » 14. Mai 2019, 21:34

Lach, du sollst auch nicht mit mir smilen. Das bezog sich auf deinen Text.
Und ich möchte auch nicht über den falschen Doktor sprechen. Aber der ist lustig!

Erklärbär
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Re: Wöfle jagen Fussgänger

Beitrag von Erklärbär » 14. Mai 2019, 22:37

3 Daumen für Dich, lieber Wolfstheoretiker! Alles auf den Punkt gebracht. Und das ganz locker und entspannt. Man merkt, dass Du mehr Ahnung von der Materie hast als viele hier.

Und die Überheblichkeit von gewissen Leuten hier charmant desavouiert. ;-)

TheOnikra
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Re: Wöfle jagen Fussgänger

Beitrag von TheOnikra » 15. Mai 2019, 00:46

Wolfs-Theoretiker hat geschrieben:
14. Mai 2019, 20:49
Das ist das Bild, was ich von den Wölfen habe, welche die Forscher als Studienopjekte hatten.
Aber davon auszugehen, daß bei uns in der BRD der Wildbestand so hoch ist, daß die Wölfe in der BRD "immer" reichlich zu fressen hatten.
Was ich auch anderst sehe, sie bleiben nicht bei Wildtieren(was ja schon häufig belegt wurde), selbst wenn es der Fall wäre und sie müssen
notgedrungen beim Wild bleiben, dann sehe ich spätestens, wenn es mal 160 bis 200 Rudel sind, dann wird nach einer offiziellen Jagdsaison
der Jagdwirtschaft, ein Chaos unter den Wölfen herrschen, denn auch in so einem Fall wäre nicht ausreichend Wild im Angebot für den Wolf.
In Sachsen haben wir doch bereits eine hohe Wolfsdichte eine der höchsten der Welt. Deine These bestätigt sich dort nicht. Andernorts sind die Nutztierrisse wesentlich höher.
Wölfe sind auch noch nie ganz bei Wildtieren geblieben. Nutztierrisse gab es schon länger.
Wolfs-Theoretiker hat geschrieben:
14. Mai 2019, 20:49
Denn das verblieben Wild in andere Standorte/Reviere/Territorien flüchtet, dann wird manches Wolfsrevier wildfrei.
Eine Folge von Wolfsfreienzonen. Habe ich schon öfter erwähnt. Ein konstante flächendbbedeckte Wolfspopulation, wäre am günstigsten.
Erhalt der Rudel die sich von Nutztieren fernhalten und fremde Wölfe fernhalten.
Wolfs-Theoretiker hat geschrieben:
14. Mai 2019, 20:49
Was machen die Wölfe in dem Fall, nehmen sie die Stromschläge der E-Zäune als Reizstrommasage in Kauf oder laufen sie kreuz und quer
über andere Wolfshabitate um an Beute zu gelangen.
Die Abnahme von Wild ist ein fliessender Prozess. Die Geburtenrate verringert und es werden weniger Welpen durchgefüttert. In der Tierwelt haben
Ich sage es nochmal, wir brauchen keine wölfische Uferbefestigung und keine Beunruhigung im Wald und Heide.
Wolfs-Theoretiker hat geschrieben:
14. Mai 2019, 20:49
Denn schließlich und endlich, es geht nicht nur um den Wolf, sondern es geht um unsere Lebensräume, wozu auch die Weideflächen für
das Nutztier zählt, denn die Nutztiere dienen der Lebenserhaltung der Menschheit. (macht mir keinen Vorwurf, das die Felder nicht erwähnte)

Wir können es uns nicht leisten(nicht nur finanziell) aus der BRD einen Nationalpark zu machen.
Andere Länder sind auch kein Nationalpark Polen hat gleich 3 Wolfspopulationen. Das sind ca. 3000 Wölfe die nicht bejagt werden.
Der Schafshaltung in Deutschland ist verleichsweise gering und rückläufig. Andere Länder(ärmere) haben da viel mehr zu schützen.
Wolfs-Theoretiker hat geschrieben:
14. Mai 2019, 20:49
Zur Wolfszone, in jeder Unwahrheit steckt auch ein Bischen Wahrheit und im folgendem Link sogar der Linnelreport.
Die besten Lügen sind in Wahrheit gekleidet, triffst eher. Auch bei MMS werden wahre Fälle als Belege genommen. Wer jetzt Blauäugig?

wasserwerker
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Re: Wöfle jagen Fussgänger

Beitrag von wasserwerker » 15. Mai 2019, 07:01

Schon sonderbar, dass für Polen hohe Zahlen geglaubt werden, aber in Deutschland mit extrem niedrigen Zahlen argumentiert wird. Egal, ich bin überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Wölfe hier in Deutschland Menschen angreifen. Und sorry für die Jäger- und Landwirthasser, es wird keiner von denen sein, es wird irgend ein Jogger, Hundeläufer, oder Kind sein. Was dann los ist, daran möchte ich nicht denken. Die erste Frage wird dann sein, "was hat der Staat als Prävention unternommen, warum hat er die Wölfe nicht reduziert und auf die TrÜbPl verbannt?". Und was dann die Politiker machen ist klar, sie werden sofort den Abschuss frei geben. Und dann wäre meine Forderung nach 1980 harmlos, nämlich dann folgt 1850.

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