Gründe gegen die Bejagung von Wölfen

Themen, die den Wolf im Allgemeinen betreffen.
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Redux
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Re: Gründe gegen die Bejagung von Wölfen

Beitrag von Redux » 3. Sep 2017, 13:10

Fehlt nur noch die Erklärung was angeblich fehlende Sachkenntnis mit Extremismus zu tun hat. Meines Erachtens geht da bei dir auch einiges durcheinander !
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Grauer Wolf
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Re: Gründe gegen die Bejagung von Wölfen

Beitrag von Grauer Wolf » 3. Sep 2017, 13:36

twizzle hat geschrieben:
1. Sep 2017, 22:08
...Vielleicht kann man dann noch ein oder zwei Waldkindergärten wieder aufmachen...?!
Die können von mir aus dicht bleiben. Den Krawall, den selbst ich locker über 500 m höre, braucht kein Wolf, kein Reh und ich auch nicht... Eine Horde Brüllaffen ist dagegen richtig leise...
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charlie
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Re: Gründe gegen die Bejagung von Wölfen

Beitrag von charlie » 3. Sep 2017, 15:33

@Redux
Ich glaube Du bist etwas begriffsstutzig ... Na ja, wer richtig lesen und verstehen kann, ist klar im Vorteil ... :mrgreen:
Gruß
Charlie

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Lutra
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Re: Gründe gegen die Bejagung von Wölfen

Beitrag von Lutra » 3. Sep 2017, 17:05

charlie hat geschrieben:
3. Sep 2017, 13:05
Ihr solltet nicht die Auffassung vereinzelter Jäger auf alle Jäger verallgemeinern. :roll:
Ich seh das nicht so, dass da hier was auf alle verallgemeinert wird. Allerdings ist es so, dass schon einzelne aus der Zunft den Ruf der Allgemeinheit versauen können, zumal sie in ihren Reihen meist keinen Widerspruch bekommen bzw. dieser nach außen nicht vernehmbar ist. Und so vereinzelt sind die mit der schrägen Auffassung in der Riege gar nicht.

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twizzle
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Re: Gründe gegen die Bejagung von Wölfen

Beitrag von twizzle » 3. Sep 2017, 17:20

Redux hat geschrieben:
3. Sep 2017, 13:10
Fehlt nur noch die Erklärung was angeblich fehlende Sachkenntnis mit Extremismus zu tun hat.
Hier fehlt immer die Erklärung, warum man keine Kritik an Jägern, Weidetierhaltern oder Bauern üben darf!
Und tut man das trotzdem wird einem mangelde Sachkenntnis oder "Radikal-Extremismus" vorgeworfen :!:
Zum Schluss kommt dann meist noch: "... schadet den Wölfen mehr als es hilft" :lol: :lol: :lol:
Das zum Thema: Sachlich bleiben und Diskussionsoffenheit.

In meinen Augen, kann und darf es keine Nachsicht geben, was Interessengruppen besteht die Wölfe abschießen wollen.
Denn wenn sie mal ehrlich wären, abschießen heißt eigentlich wieder ausrotten.
Da kann man mich ruhig als Extremisten bezeichnen, juckt mich nicht.
Sie haben es nunmal nicht kleiner...
mfg twizzle

Schattenwolf
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Re: Gründe gegen die Bejagung von Wölfen

Beitrag von Schattenwolf » 3. Sep 2017, 17:21

Mag sein das mit der Mehrheit der deutschen Hobbyjäger war vielleicht ein wenig übespitzt. Hier in der Gegend ist es aber leider der Fall.
Charlie mit der Sachlichkeit hast du es ja auch nicht mehr so,seit dem sich hier und da mal negativ über die Hobbyjagd geäußert wird.
Und mit der fehlenden Sachkenntnis kommt mir in dem Zusammnhang bekannt vor.
AKA Direwolf.

Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.
Charles Darwin

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

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Redux
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Re: Gründe gegen die Bejagung von Wölfen

Beitrag von Redux » 3. Sep 2017, 18:34

charlie hat geschrieben:
3. Sep 2017, 15:33
@Redux
Ich glaube Du bist etwas begriffsstutzig ... Na ja, wer richtig lesen und verstehen kann, ist klar im Vorteil ... :mrgreen:
Dachte mir schon daß da außer Propagandaphrasen und Beleidigungen nichts kommt !
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Re: Gründe gegen die Bejagung von Wölfen

Beitrag von Schattenwolf » 4. Sep 2017, 16:54

Der besagte Jäger hat mitbekommen, das ich hier über ihn geschrieben habe.Seine Vorwürfe es würde alles an mir liegen,ich hätte ihn angemacht. :lol:
Letztendlich wurde ich auf der Straße beleidigt und ich als nicht glaubwürdig hingestellt (man kann sagen nicht zurechnunsfähig und krank).Könnte jetzt noch mehr schreiben,aber bringt ja nichts. Die Sache ist im wohl im höchstem Maße unangenehm.
Das dumme ist,das ich Zeugen für die Unterhaltung habe. ;-)

Ich kann dazu nur sagen,ich würde wenn es um den Wolf geht niemals ein solches Verhalten an den Tag legen.Das wäre kontraproduktiv für den Wolf!!!
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Re: Gründe gegen die Bejagung von Wölfen

Beitrag von Schattenwolf » 4. Sep 2017, 18:48

charlie hat geschrieben:
3. Sep 2017, 13:05
Sicher gibt es unter den Jäger Spinner und Extremisten ... aber ist das bei den Wolfsfreund nicht ganz genau so? :roll: 8-)
Naja ein Spinner oder Sonderling bist auf dem Dorf schon wenn man nicht ins Bild der übrigen Einwohner passt. :roll: Wenn du allgemein nicht der Norm der übrigen Bürger entsprichst, bist du schnell abgestempelt. Bei der Aussage hab ich ein ganz gutes Bild von Dir,wenn du schon meinst einige Aufgrund ihrer Posts hier beurteilen zu können.

Jetzt nicht auf Charlie bezogen.
Wenn man was sagt sollte man auch dazu stehen und nachher nicht das Gegenüber als nicht glaubwürdig oder ähnliches hinzustellen.
Da ich im Gegensatz zu gewissen anderen Personen hier im Forum wie auch im waren Leben Anstand habe,habe ich sein Verhalten nicht auf sein vortgeschrittenes Alter geschoben!! 8-)

Zum hundersten mal ich habe nicht Grundsätzlich was gegen die Jagd oder Jäger,ich nehme aber auch kein Blatt vor den Mund, wenn ich was zu sagen habe!

Ich werde mich ganz bestimmt nicht Aufgrund von Befindlichkeiten einiger Personen oder Minderheiten ändern!!!

Was ich in einer anderen Unterhaltung neben viel Falschinformationen, wie die Wölfe wurden Ausgesetzt noch mitbekommen habe war erschreckend. So wäre es zum Beispiel was anderes wenn ein Mensch durch einen Wolf zu schaden kommt,als z.b. durch den Starßenverkehr oder einen anderen Menschen. :shock: Ich war ratllos,da richtge Infos nicht angenommen wurden.Einige warten hier wohl nur auf das erste getötete Kind oder ähnliches. Man kann nur erraten aus welchen Reihen diese Hetze unter anderem stammt,normal sollten die Jäger ja genau das Gegenteil erreichen. Aber die Barstorfer Wölfin als Problem hinzustellen ist natürlich einfacher. Was passiert denn wenn die Wölfe getötet wurden,richtig das ganze Drama mit den Nutztieren geht auf Grund der vielen Problemtierhalter von vorne los. Eine tötung des Rudels löst nicht das Problem!! Und eine Bejagung macht Wölfe auch nicht Menschen scheuer. Ich bin wirklich schockiert!!
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Re: Gründe gegen die Bejagung von Wölfen

Beitrag von zaino » 4. Sep 2017, 22:07

Oooh ja, Freitag in FB... zum Haareraufen, da geriet ich an die Front. Das übliche Geplärr, als wäre der Wolf eine neue Steuer und von böswilligen Leuten extra eingeführt worden, damit man jetzt Kinder und Haustiere und Weidetiere unter die Käseglocke setzen muss. Das volle Programm... zeterzeterzeter... *kopfauftischkante*
Ich meine, was soll das hysterische Geschrei?
Sie sind DA!!!

Da gibts nur 2 Wege: Ausrotten (obs klappt?) oder lernen, damit zu leben. Wir hier sind halt für Lösung Nr. 2. Nachdem Lösung 1 entweder fehlschlägt oder eben ja, ausrottet. Ratzeputz. Ende. Finito.

Selbst wenn man kein Wolfsfreund wäre, müsste man einfach akzeptieren, wie es ist. Dass eben ein paar Wölfchen durch die deutschen Wälder streifen.
Es bringt nichts, wie Gollum in Herr der Ringe über die Olifanten zu sagen: "Gollum will nicht, dass es sie gibt."

Diese atavistische Angst und das hysterische Geschrei zum Thema... ich verstehe es nicht. Wenn wg. Klimaerwärmung jetzt riesige Spinnen durch die Wälder turnen würden, ok, da hätte ich mit meiner Spinnenphobie ein massives Problem. Irgendein giftiges achtbeiniges Subjekt ist ja wohl schon eingewandert. *schauder*. Vielleicht geht es vielen Leuten mit dem Wolf so? Dass es sie einfacht dermaßen graut, dass ihr Gehirn ausschaltet? Aber selbst DANN nützt das Geschrei nichts. Thema Spinne: Ich geh sowieso NIE mit Sandalen in den Wald. Viel zu viele spitze Äste und Zeugs. Da müsste ich halt auch nach oben "sichern" künftig. Und es gibt Leute, die haben selbst den Tropendschungel überlebt, ohne dem Getier zum Opfer zu fallen. Also nur mal so als Hypothese.
Nein, ich reise extra nicht in solche Gegenden, aber wenn das Viehzeug zu mir reist - kann ich nach Island oder Grönland emigrieren oder hoffen, dass die Biester mir nicht übern weg kriechen... Dazwischen gibts halt nix.
Das hysterische Geschrei gegen den Wolf in der Öffentlichkeit samt "Wolf nein danke" etc. - wozu ist das gut? Es schürt Ängste. Aber wenn das sofortige Ausrotten nun mal nicht funzt, was NÜTZT es dann? Was nützen solche Ängste? Sie halten die Wälder menschenleer... sie halten das Volk in Panik... und wem bringt DAS was?

Tja, eigentlich NUR den Jägern. Denn allen anderen ist es wurst. Die, die keine Angst haben, gehen dennoch raus (z. B. ich mit oder ohne Pferd, mit oder ohne Kater,der vom Haus weg mitläuft...). Und die, die Angst haben - entbehren die letzten Orte der Stille und des seelischen Auftankens.
Die Hobby-Tierhalter geben verzweifelt auf - nicht weil der pöööhze Wolf alles frisst, sondern weil man ihnen die Hoffnung nimmt, dass er eher was anderes wo anderst frisst.

Der Mensch im Mittelalter - wie hat der eigentlich überlebt? Mit dem Dreschflegel in Griffweite und mit Feuer und Spieß und Schwert, wenns echt mal eng wurde. Mit Zuversicht, Einsatz und notfalls Gebet und ja, einer gewissen Seelenstärke, weil Jammern eh nichts hilft. Und schau einer guck, hier sind wir, die Nachfahren jener Unglücklichen, die trotz Wolf, Bär, Auerochs und Hunnensturm und Schweden-Einfall, Pestilenz und Inquisition überlebt haben. Mannmannmann, sind wir Weicheier geworden. LOL. Sorry für den Exkurs. Ist spät geworden.

Heute sollten wir das doch zivilisierter geregelt kriegen, oder?

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