Wieder Pferd mit Jagdgewehr getötet

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Erklärbär
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Re: Wieder Pferd mit Jagdgewehr getötet

Beitrag von Erklärbär » 10. Okt 2018, 01:19

Nina, Du verstehst nicht den Unterschied zwischen Ankündigungs- und Realpolitik.

Und letztere bezeugt, dass es Hobbyanglern das Leben schwer gemacht wird, sei es durch veränderte und sinnbefreite neue Fischereiverordnungen oder fehlendes Kormoranmanagement. Aber zu diesem OT-Thema können wir gerne neuen Thread aufmachen.

harris
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Re: Wieder Pferd mit Jagdgewehr getötet

Beitrag von harris » 10. Okt 2018, 07:11

Nina hat geschrieben:
10. Okt 2018, 01:02
Na harris, möchtest Du uns beweisen, dass Du auch googeln kannst? Und so viel und so sinnfrei auf einmal?

Du suchst also händeringend nach Meldungen, die von den zahlreichen, unangenehmen Berichten über Jagdunfälle ablenken und diese relativieren?

Wenn ein Jäger ein Islandpony mit einem Wildschwein verwechselt, ist das nicht nur unangenehm bis tödlich für das Islandpony, sondern eine Gefahr für sämtliche Menschen und Tiere, die der Gefahr durch einen solch offensichtlich unsicheren Schützen ausgesetzt sind. Der mit seinem Unvermögen plus einer tödlichen Waffe auf die Allgemeinheit losgelassen wird. Zu reinen Hobbyzwecken.

Wenn Du Dich gegen die Ausbeutung von Pferden im Pferdesport einsetzen willst, dann würde ich das sehr begrüßen. Leider steht zu befürchten, dass es Dir um alles andere, aber ganz gewiss nicht vorrangig um die Pferde geht.

Wenn jetzt ein Jäger einer Ommi den kleinen Yorkshire-Terrier wegschießt, weil er den mit irgendwelchem jagdbaren Wild verwechselt haben will, würde er der Ommi Deiner Logik zufolge erklären, dass Hunde schließlich auch bei Hundekämpfen ums Leben kämen oder von Menschen in glühendheißen Autos in der Sommerhitze verbruzzelt würden. Okay, der Jagdunfall wäre ärgerlich, aber eigentlich würden Hundebesitzer pauschal doch häufig ihren eigenen Hunden schaden, ohne dass das Wort "Jagd" dabei vorkommt. So what.

Von Menschen will ich gar nicht erst reden. Wir erinnern uns:

Ein von einem Jäger getöteter Beifahrer auf einer Bundesstrasse in Bayern, ein in einem Kleingartenverein angeschossenes sechsjähriges Mädchen in Thüringen, ein tödlicher Jagdunfall bei einer Jagd im Münsterland, ein weiterer tödlicher Jagdunfall in Thüringen, ein bei einer Jagd verletzter Spaziergänger bei Stralsund in Meck-Pomm, ein angeschossener Autofahrer in Westfalen, eine Spaziergängerin mit Knalltrauma in der Oberpfalz, eine erschossene Frau in Unterfranken, ein tödlicher Jagdunfall in Nordrhein-Westfalen, eine mit einem Jagdgewehr besiegelte "Familientragödie" mit erschossener Frau, Hund und Jäger in der Eifel, ein Jagdunfall mit einem Schwerverletzten in Celle in Niedersachsen, eine erschossene Jägerin im Havelland, eine erschossene Frau in Hessen, ein von seinem Opa angeschossener Enkel in Österreich, etc etc etc

Die zahlreichen Jagdunfälle, bei denen Menschen verletzt wurden oder ums Leben kamen, lassen sich ja wohl auch kaum mit der Begründung relativieren, dass es insgesamt 932.272 Sterbefälle (2017) in Deutschland gegeben hat.
Blablablabla...wer suche der Finde... scheinbar ist Dein Unterarm zu kurz um dich an die eigene Nase zu fassen...

Sammy, mach doch bitte mal ein Thema auf wo Nina ihr Jagdfreunden alle reingoogel und schreiben kann, damit nicht alle Themen kaputtgeredet werden. Weil sie immer, egal bei welchem Thema abtriftet.
Hast du irgendwas im Kapf, was in Dir was auslöst wenn das Wort Jagd oder Jäger fällt? Scheinbar ja. Ich glaube das hast Du schon zur Genüge beschrieben und getan. Wenn Du Deinem Frust an die Jäger los werden willst, dann geh in ein Jagdforum, da kannst Dich austoben nach herzenslust.
Ich dachte imme das ist ein Wolf-Forum... das war mal...leider.

So Nina einen schönen Tag noch und such mal noch schön weiter, was Jäger, Angler und viele andere Menschen die du generell ablehnst noch so jeden Tag falsch machen? So wie Du dich aufführst hier, müsstest Du eigentlich Löcher in den Füßen und Händen haben.

Nina
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Re: Wieder Pferd mit Jagdgewehr getötet

Beitrag von Nina » 10. Okt 2018, 10:21

harris hat geschrieben:[...] damit nicht alle Themen kaputtgeredet werden.
Und deshalb beglückst Du das Thema "Wieder Pferd mit Jagdgewehr getötet" mit wahllosen, unkommentierten Links zum Pferdesport oder das Thema "Polen: Mit Wölfen gegen die Schweinpest" mit eigenen infantilen Abhandlungen über menschliche Flatulenzen?
harris hat geschrieben:Wenn jemand ein Furz lässt, dann sagt jeder normale Mensch: „Ups, Luft im Bauch. Wohl zu viel Zwiebeln oder Bohnen gegessen“.
Und Du? Du würdest erst einmal Dr. Wiki oder Dein WWW fragen, warum Furzt furzt, warum riecht der so, was sind die Ursachen? Wie entstehen Fürze? Sind sie gesundheitsschädlich? Kann es gefährlich sein? Was für Auswirkungen haben die? Und vieles mehr…
Und ausgerechnet Du willst hier mit Sprüchen über zu kurze Arme punkten, um sich an die eigene Nase zu fassen? Das schreibt ja der Richtige.

Der Druck, Wölfe ins Jagdrecht aufnehmen zu wollen, kommt hauptsächlich von den Jagdverbänden. Diese sowie die ihnen verbundene Politik und die Agrarlobby argumentieren immer wieder auch in Richtung Steigerung der Sicherheit für Menschen und Weidetiere.

Ich finde es bezeichnend, dass jede sachliche und mit Medienberichten belegte Darstellung über die Gefahr für Mensch und Tier, die sich regelmäßig durch die Jagdausübung selbst generiert, mit so albernen und kindischen Nebenkriegsschauplätzen wie Pferdesport und menschlichen Flatulenzen beantwortet werden muss.

zaino
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Re: Wieder Pferd mit Jagdgewehr getötet

Beitrag von zaino » 10. Okt 2018, 12:05

... ehrlich, der Wolf soll ins Jagdrecht, das teilweise (!!!) ausgeübt wird von Menschen,
- die nicht genau hingucken, worauf sie ballern?
- deren Alkoholkonsum manchmal sehr respektabel ist?
- die alljährlich Wild, zweibeinige Waldnutzer UND domestizierte Waldrandbewohner tot oder waidwund schießen?
- deren Jagdausübung über Jahrzehnte weder in der Lage war, das Tollwutproblem noch die Überpopulation von Wildscheinen zu begrenzen)?
- die zum Ausführungsorgan für Waldbauern werden, die seit Jahren für den wildfreien Wald plädieren?
- die Sätze ablassen wie "Ja, wenn der Reiter/die Jogger/die Spaziergänger immer wieder da vorbeikommen, wo ich jage, fühle ich mich provoziert, in die Luft zu schießen, damit die das endlich lernen".... ähm...

Ich persönlich wäre ja für einen psychologischen Eignunstest vor Aushändigung eines Waffenscheins, aber das wird für immer Zukunftsmusik bleiben

harris
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Re: Wieder Pferd mit Jagdgewehr getötet

Beitrag von harris » 10. Okt 2018, 14:21

Nina hat geschrieben:
10. Okt 2018, 10:21
harris hat geschrieben:[...] damit nicht alle Themen kaputtgeredet werden.
Und deshalb beglückst Du das Thema "Wieder Pferd mit Jagdgewehr getötet" mit wahllosen, unkommentierten Links zum Pferdesport oder das Thema "Polen: Mit Wölfen gegen die Schweinpest" mit eigenen infantilen Abhandlungen über menschliche Flatulenzen?
harris hat geschrieben:Wenn jemand ein Furz lässt, dann sagt jeder normale Mensch: „Ups, Luft im Bauch. Wohl zu viel Zwiebeln oder Bohnen gegessen“.
Und Du? Du würdest erst einmal Dr. Wiki oder Dein WWW fragen, warum Furzt furzt, warum riecht der so, was sind die Ursachen? Wie entstehen Fürze? Sind sie gesundheitsschädlich? Kann es gefährlich sein? Was für Auswirkungen haben die? Und vieles mehr…
Und ausgerechnet Du willst hier mit Sprüchen über zu kurze Arme punkten, um sich an die eigene Nase zu fassen? Das schreibt ja der Richtige.

Der Druck, Wölfe ins Jagdrecht aufnehmen zu wollen, kommt hauptsächlich von den Jagdverbänden. Diese sowie die ihnen verbundene Politik und die Agrarlobby argumentieren immer wieder auch in Richtung Steigerung der Sicherheit für Menschen und Weidetiere.

Ich finde es bezeichnend, dass jede sachliche und mit Medienberichten belegte Darstellung über die Gefahr für Mensch und Tier, die sich regelmäßig durch die Jagdausübung selbst generiert, mit so albernen und kindischen Nebenkriegsschauplätzen wie Pferdesport und menschlichen Flatulenzen beantwortet werden muss.
Ach Ninachen.. Du verstehst es nicht. Wenn Du nur einmal in Deinen gegoogelten Leben überlegen würdest, würdes Du auch einige Zusammenhänge mal verstehen und nicht auseinanderreißen und falsch zusammenfassen!
Ups...das war jetzt zu viel...Okay, ich verstehe es wenn Du es nicht verstehst :lol: ;-)

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Re: Wieder Pferd mit Jagdgewehr getötet

Beitrag von Lutra » 10. Okt 2018, 16:48

Bei uns hier in der Gegend hat mal einer sein eigenes Moped weidwund geschossen. Es gab damals die tschechischen Jawa-Mopeds, die hatten so ein leeres weißes Nummernschild hinten dran, was sie in der DDR nicht brauchten, aber was sie ganz leicht mit einem Reh verwechselbar machte. :lol:

Leider hatte zur gleichen Zeit hier ein anderer eine weniger lustige Fehlansprache. Er verwechselte einen Rentner, den er selbst gebeten hatte, mal ein paar Weidenbüsche zu verschneiden, mit einer Wildsau. Das Opfer wurde schwer verletzt. Ich weiß aber nicht mehr, was daraus geworden ist.

Es ist schon eine große Verantwortung, in der freien Landschaft mit Schußwaffen zu agieren. Und diese Verantwortung tragen letztlich auch die Behörden, die demjenigen die Erlaubnis dafür geben. Aber auch unter den Jägern sind "schwarze Schafe" durchaus bekannt. Bei unserer jährlichen Drückjagd hier werden einige "Experten" bewußt nicht eingeladen, weil es zu gefährlich wäre.

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Re: Wieder Pferd mit Jagdgewehr getötet

Beitrag von zaino » 10. Okt 2018, 17:39

Stimmt, solche Kandidaten sind bekannt, das wird schon beim Aufstellen bei der Drückjagd berücksichtigt, wo man die positioniert, damit alle mit einem blauen Auge davonkommen..... v. a. reißt sie oft so die Jagdleidenschaft hinfort, dass sie blindwütig ins Treiben ballern o. ä. Schoten. Mannmannmann...
Lutra, bei Deinem Beispiel verstehe ich nicht, wieso der auf dem eigenen Grundstück rumballert....

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Re: Wieder Pferd mit Jagdgewehr getötet

Beitrag von Lutra » 10. Okt 2018, 18:29

zaino hat geschrieben:
10. Okt 2018, 17:39

Lutra, bei Deinem Beispiel verstehe ich nicht, wieso der auf dem eigenen Grundstück rumballert....
Nein, das war nicht auf seinem Grundstück, sondern irgendwo draußen im Revier. Damals in unserer DDR war das nicht ganz so, dass bei einer Weide draußen jemand sagte, dass das sein Eigentum wäre. Das war alles irgendwie "volkseigen", gehörte allen und niemanden, und wenn da was im Wege war, wurde dran herum geschnippelt, fertig.

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Re: Wieder Pferd mit Jagdgewehr getötet

Beitrag von zaino » 10. Okt 2018, 19:22

... trotzdem hatte ER schließlich den Rentner zum Schnibbeln angesetzt, richtig? Man sollte - ich weiß, Wiederholungen langweilen, halt erst abdrücken wenn man WEISS was vor einem ist.... **hust*

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TheOnikra
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Re: Wieder Pferd mit Jagdgewehr getötet

Beitrag von TheOnikra » 10. Okt 2018, 20:00

Erklärbär hat geschrieben:
10. Okt 2018, 01:19
... sei es durch veränderte und sinnbefreite neue Fischereiverordnungen ...
:o Na sowas auf einmal sind dir die Sorgen der Bürger egal. Typische Doppelmoral eben. Sonst biste doch stets für Regulierung. Und die bösen Tierversuche die zum Wohle der Menscheit gemacht werden. Nicht so das Noble und die Erhabene Bespaßung von Anglern bei dem das Leid von Wirbeltieren keine Rolle spielt. :-(
Ich werde dich mit freuden daran erinnen, wenn du wieder mal mit dem ach so schlimmen Leid von Nutztieren kommst. Da bin ich mal auf deine moralische Rechtfertigung gespannt.

Die paar kleinen Verordnungen sind lächerlich gering. Sag bescheid wenn du eine Prüfung über die Dichtigkeit deines Eimers in einen Ordner abheftest. ;-)

Du bestätigt meinen Eindruck von dir. Dein Interesse an der Natur besteht nur in ökonimischer Ausbeutung. Die ökologischen Gegebenheiten sind für dich nur wichtig wenn es auch dein ökonomisches Interesse betrifft.

P.S. Mit extra sibyllinischer Ausdrucksweise
Die Welt ist für alle da!

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