Schlimm( Neues aus der Trinkerhalle)

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harris
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Re: Schlimm( Neues aus der Trinkerhalle)

Beitrag von harris » 13. Jun 2018, 08:13

Schattenwolf hat geschrieben:
12. Jun 2018, 23:04
harris hat geschrieben:
12. Jun 2018, 22:05
Schattenwolf hat geschrieben:
12. Jun 2018, 16:40
Harris ich nenne hier niemanden ein Arschloch oder ähnliches? Wie Lutra schon schieb immer schon vor der eigenen Tür kehren.
Von Arschloch habe ich auch nicht s gesagt, aber ließ mal gaaaaanz in Ruhe zurück, vielleicht merkst du es ja. Und hohl schon mal deinen Besen.

So Feierabend, es reicht! ;)
Ne in diesem Thread nicht. ;) Ich brauche keinen Besen Harris. Wer geht den hier jedes mal hoch wie ne Rakete, wenn jemand was kritisches gegen dein geliebtes Hobby schreibt? Ich werde da aber in Zukunft nicht mehr drauf einsteigen. Das du diese Praktiken nun auch noch verteidigst sagt einiges über dich aus.
Lass es, es hilft nichts.... Du verstehst einiges nicht, liest nicht richtig und schmeißt auch noch vieles durcheinander weil du es nicht verstehst...

@Sammy mach bitte dicht, damit er sich nicht noch weiter in der Trinkhalle vertieft. Danke ;)

zaino
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Re: Schlimm( Neues aus der Trinkerhalle)

Beitrag von zaino » 13. Jun 2018, 11:03

Es ist echt schade, dass hier einige Leute sind, die nicht einfach eine andere Meinung vertreten, das macht ja nix, sondern die verbissen, fanatisch und verbohrt sehr merkwürdige Vorstellungen von Natur- und Tierschutz vertreten. Jagdschein hin und Jäger samt Tradition her: Manches davon ist einfach nicht mehr zeitgemäß und verdient keine Verteidigung. Sagt man aber was, ist hier sofort Feuer auf dem Dach.

Ein allgemeiner Trend im Netz, leider.... und schade für hier, weil es Zeit und Energie für interessantere Themen und Fragen wegnimmt.

Ansonsten stimme ich harris sogar zu: Hat keinen Sinn hier, es gibt keinen Kosenz. Also mach dicht, bitte, Sammy. Danke.

Lutra
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Re: Schlimm( Neues aus der Trinkerhalle)

Beitrag von Lutra » 13. Jun 2018, 19:33

harris hat geschrieben:
12. Jun 2018, 09:43

Als Gegenstück zu Deinem Link mit den falsch aufgeführten "Fasanenzuchtprogramm". Wenn Du dich damit mal beschäftigt hättest, wüsstet Du, dass ein Auswilderungsprogramm über einige Zeit dauert. Und nicht anfüttern, Tür auf, Flinte aus, ballern.
Auch bei Fasanen wird es nicht anders gehandhabt wie z.B. beim Luchs. Auch der Fasan kommt in ein Auswilderungsgehege wo er auf sich allein gestellt ist. Der Fasan muss erst einmal lernen in der Natur zurecht zukommen. Wie eben jedes Tier welches nicht in der Natur geboren wurde. Er dann werden diese Tier frei gelassen.... damit die anderen Tier der Natur (z.B. Fuchs) wieder frische Narung haben. Natürlich werden nach einigen Jahren, wenn der Bestand gefestigt ist und auch in der Natur wieder Junge frei groß gezogen werden, einige gejagt, warum auch nicht?
Kannst Du Dir nur im Geringsten vorstellen was dafür Arbeit hinter steckt und welche Zeit? Schon alleine das Nahrungsspektrum in der Aufzucht ist bei den Kücken anders als bei Hühnern. Ach, die Kosten, stimmt, was glaubst Du denn wer die tägt? Ach sorry, gleich kommt wieder das Gelabere, dass der Fasan hier nicht her gehört...
Nachdem Ihr Euch nun genug gefetzt und gegenseitig für unwissend erklärt habt, hätte ich da noch ne Frage zur Sache an den Fachmann. Wird das in jedem Fall so praktiziert mit dem Auswilderungsgehege? Wir hatten hier mal in den neunziger Jahren so eine Fasanenauswilderung, in der Presse begleitet mit einigen Artikeln dazu. Naja, eigentlich haben wir hier (nicht mehr) den Lebensraum für Fasan und Rebhuhn dank intensiver Landwirtschaft, aber es wurde eben versucht. Ich hatte damals sogar einen Fasanentrupp im Garten und mußte sie über den Zaun scheuchen in ihren Lebensraum. Sie hatten dafür nicht besonders viel Lust. Später irrte ein Hahn noch mal mitten im Dorf an der Hauptstraße rum. Jedenfalls kamen die Vögel mir nicht so vor, als seien sie irgendwie auf ein freies Leben vorbereitet gewesen. Der Fuchs hat sie wahrscheinlich von ihrem unsteten Dasein "erlöst".
Mit Rebhühnern ist es genau so gelaufen.
Ein anderer Fall sorgte hier in der Region ebenfalls in den neunziger Jahren für einigen Aufruhr. Eine Teichwirtschaft hatte einen neuen Besitzer gefunden, zugezogen aus einigen hundert km Entfernung. Er richtete die Teiche nach seinen Bedürfnissen her, eigentlich nicht schlecht für die Wasservogelwelt, vermehrt Schilfzonen und dergleichen. Wege wurden gesperrt mit Schildern "Wildruhezone", Stege mit Schützenständen und Holzkästchen für Schrotpatronenhülsen gebaut und gezielt Enten gefüttert, was bis heute praktiziert wird, sodas die Stockenten zu Hunderten dort verweilen. Was die Anwohner dann auf die Palme brachte, waren außer den gesperrten Wegen die "Schützenfeste", da ging es ordentlich zur Sache, war hier eben keiner gewöhnt diese Art der Jagd. Gibt halt verschiedene Meinungen zu den Praktiken, für die einen ist es Tradition, für die anderen feudales Vergnügen aus der Mottenkiste.
Mit dem Auswilderungsprogramm beim Luchs ist das wohl nicht zu vergleichen.

zaino
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Re: Schlimm( Neues aus der Trinkerhalle)

Beitrag von zaino » 13. Jun 2018, 20:55

Richtig, mit der Auswilderung von Luchsen oder Greifvögeln hat das nichts, gar nichts gemein.
Das Rebhuhn ist hier endemisch, überlebt aber nicht, weil heftigst bejagt und dann kam ja die Flurbereinigung und das Programm "nieder mit allen dichten bodennahen Hecken" - Pech für den Feldhasen und das Rebhuhn.
Der Fasan ist hier m. W. nicht endemisch und außerdem strohdumm. Ich kenne Stories, da attackierte einer hartnäckig ein Fahrrad, ein anderer lief einem wartenden Fuchs direkt in den Schlund. Jedes Haushuhn hat da mehr Mutterwitz.

Schattenwolf
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Re: Schlimm( Neues aus der Trinkerhalle)

Beitrag von Schattenwolf » 14. Jun 2018, 06:37

harris hat geschrieben:
12. Jun 2018, 09:43
Schattenwolf hat geschrieben:
11. Jun 2018, 22:33
harris hat geschrieben:
11. Jun 2018, 22:13

:lol: :lol: Es soll sogar Schweinemastanlagen geben, in den Schweine so lange gefüttert werden bis sie getötet werden um bei dir aufs Brot oder auf den Grill zu kommen.... Du Superka...vogel :lol:
Junge bist du ein Kleinkind Harris, wollst noch nen Schnuller? :oops: Falls du es noch nicht gemerkt hast, ich hab kein Bock auf so nen Blödsinn. Verstehe gerade auch nicht was das mit dem Thema zu tun hat. :?:

Und damit klein Harri beruhigt ist, kann ich dir sagen, das ich schon lange kein Fleisch mehr aus Schweinemastanlagen esse. Ich esse eh so gut wie kein Schweinefleisch mehr. Und aufs Brot esse ich keine Wurst, hab ich noch nie. Alles Tutti?
Wenn Du dich damit mal beschäftigt hättest, wüsstet Du, dass ein Auswilderungsprogramm über einige Zeit dauert. Und nicht anfüttern, Tür auf, Flinte aus, ballern.
Wie eben jedes Tier welches nicht in der Natur geboren wurde. Er dann werden diese Tier frei gelassen.... damit die anderen Tier der Natur (z.B. Fuchs) wieder frische Narung haben. Natürlich werden nach einigen Jahren, wenn der Bestand gefestigt ist und auch in der Natur wieder Junge frei groß gezogen werden, einige gejagt, warum auch nicht?
Kannst Du Dir nur im Geringsten vorstellen was dafür Arbeit hinter steckt und welche Zeit? Schon alleine das Nahrungsspektrum in der Aufzucht ist bei den Kücken anders als bei Hühnern. Ach, die Kosten, stimmt, was glaubst Du denn wer die tägt? Ach sorry, gleich kommt wieder das Gelabere, dass der Fasan hier nicht her gehört...
Scheinbar hast Du keine Ahnung (wie auch, wenn man einen Südamerikanischen Wüstenbussard nicht von einem Habicht unterscheiden kann) und schreist hier rum und beleidigst.
Harris
Kommt da nicht das gleiche bei raus? Ob nun Tür auf und Flinte raus oder später Flinte raus, das Ergebnis bleibt das gleiche. Das das überall der Fall ist bezweifle ich auch stark. Behauptet werden kann immer viel.

Wie jetzt Futter für den Fuchs.....? Ich dachte der ist des DJVs Staatsfeind Nr.1? :? :shocked: Wird doch immer prophezeit, der Untergang des deutschen Niederwildes und so. Soll jetzt die Arbeit und der Aufwand diesen Blödsinn rechtfertigen? :shocked: Wie wärs mit Tontauben schießen? Da hat ich auch mal Bock drauf. Mit der Aussage das der Fasan hier nicht hergehört hast du es doch selber beantwortet.

Genau Harris Südamerikanischer Wüstenbussard. ;)
AKA Direwolf.

Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.
Charles Darwin

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

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Re: Schlimm( Neues aus der Trinkerhalle)

Beitrag von harris » 14. Jun 2018, 12:14

zaino hat geschrieben:
13. Jun 2018, 20:55
Richtig, mit der Auswilderung von Luchsen oder Greifvögeln hat das nichts, gar nichts gemein.
Doch, eine Auswilderung hat immer etwas grundsätzliches. Das das Verhalten der einzelnen Arten anders ist, ist schon klar, aber das hat mit der Auswilderung (wenn sie richtig gemacht wird) nichts zu tun.
Grundsätzlich sollte die Tiere, (ob Fasan, Rebhuhn, Luchs oder Greifvögel) so gut wie keinen Menschenkontakt haben und nach und nach selbständig werden.
Zu Aufzucht sind die "Päarchen" erst einmal in einem Kleingehege (mit Zufütterung). Dann erfolgt die Umsiedlung in ein großes Freigehege. Am Besten ganz abgeschottet von jeglicher Zivilisation. Hier treffen die Tiere aus mehreren Kleingehegen zusammen. Bei Greifvögeln und Beutegreifern natürlich nicht. Da wird nur von Klein auf Groß "umgezogen". Die Zufütterung erfolgt weiter, wird aber immer weniger, da natürliche Nahrung (jagen lernen, Futter suchen) hinzukommt.
Dann wird das Gatter geöffnet und die Tiere können gehen. Als Notreserve wird aber immer noch Futter ausgelegt, so dass die Tiere drauf zurück greifen können. Irgendwann kommen sie einfach nicht wieder und leben frei...
Bei Greifvögeln läuft es ähnlich ab, aber etwas anders.
Viele meinen immer, die Tiere werden von Hand gefüttert, dann wird die Tür aufgemacht und die Tiere entlassen. Ja auch das gibt es!!! Leider zu offt.
Immer dann wenn man meint Ahnung zu haben und ach die schaffen das schon....vom Instinkt... Aber falsch. Jedes Tier muss in der Natur erst lernen zurecht zu kommen und selbständig zu jagen. Und das bringen Ihnen in der Regel die Eltern bei.
so das war die ERklärung von Jäger. Jetzt hätte ich die gerne vom Fachmann...egal von wem. Evtl. gibt es ja andere Ansätze.
Danke und Gruß
Harris

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Re: Schlimm( Neues aus der Trinkerhalle)

Beitrag von zaino » 14. Jun 2018, 15:08

Ich redete nicht von der Methodik, die ist tatsächlich immer gleich. Ich rede von der Absicht dahinter.

Wobei manche Spezis das auch missverstehen, absichtlich, wie z. B. der Abschuß von Greifvögeln, z. B. mühsam hier wieder angesiedelter Uhu, zeigt. :(

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Re: Schlimm( Neues aus der Trinkerhalle)

Beitrag von harris » 14. Jun 2018, 15:32

Schattenwolf hat geschrieben:
14. Jun 2018, 06:37
Kommt da nicht das gleiche bei raus? Ob nun Tür auf und Flinte raus oder später Flinte raus, das Ergebnis bleibt das gleiche. Das das überall der Fall ist bezweifle ich auch stark. Behauptet werden kann immer viel.

Wie jetzt Futter für den Fuchs.....? Ich dachte der ist des DJVs Staatsfeind Nr.1? :? :shocked: Wird doch immer prophezeit, der Untergang des deutschen Niederwildes und so. Soll jetzt die Arbeit und der Aufwand diesen Blödsinn rechtfertigen? :shocked: Wie wärs mit Tontauben schießen? Da hat ich auch mal Bock drauf. Mit der Aussage das der Fasan hier nicht hergehört hast du es doch selber beantwortet.

Genau Harris Südamerikanischer Wüstenbussard. ;)
Das es nicht verstehst war klar. Aber dazu sagt ich jetzt nichts mehr...

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Re: Schlimm( Neues aus der Trinkerhalle)

Beitrag von Schattenwolf » 14. Jun 2018, 15:56

harris hat geschrieben:
14. Jun 2018, 15:32
Schattenwolf hat geschrieben:
14. Jun 2018, 06:37
Kommt da nicht das gleiche bei raus? Ob nun Tür auf und Flinte raus oder später Flinte raus, das Ergebnis bleibt das gleiche. Das das überall der Fall ist bezweifle ich auch stark. Behauptet werden kann immer viel.

Wie jetzt Futter für den Fuchs.....? Ich dachte der ist des DJVs Staatsfeind Nr.1? :? :shocked: Wird doch immer prophezeit, der Untergang des deutschen Niederwildes und so. Soll jetzt die Arbeit und der Aufwand diesen Blödsinn rechtfertigen? :shocked: Wie wärs mit Tontauben schießen? Da hat ich auch mal Bock drauf. Mit der Aussage das der Fasan hier nicht hergehört hast du es doch selber beantwortet.

Genau Harris Südamerikanischer Wüstenbussard. ;)
Das es nicht verstehst war klar. Aber dazu sagt ich jetzt nichts mehr...
Was gibt es da nicht zu verstehen? Meiner Meinung nach ist das ein Unding und die Jägerschaft tut auch noch so als wäre das ein Dienst an der Natur. :lol: Wie sieht es wie Lutra fragte mit Enten aus, gibt es auch zu wenig Enten in der Natur? Ist alles schon total uneigennütziger Naturschutz, das nimmst euch auch noch jemand ab. ;) Bringt aber eh nichts mit einem Jäger der die Einstellung vertritt zu diskutieren.
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Re: Schlimm( Neues aus der Trinkerhalle)

Beitrag von Schattenwolf » 14. Jun 2018, 22:12

Hab auch mal ne Beschwerde-Mail geschrieben, echt schlimm was die Jägerschaft seitens der Politik alles in den Hintern geschoben bekommen.
Bei der nächsten Wahl wird auch AFD gewählt, schlimmer kanns nicht werden. Hätte ich bei dieser schon machen sollen.
AKA Direwolf.

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