Re: Hybriden in Thüringen sollen getötet werden
Verfasst: 25. Okt 2017, 00:38
Nur hierzu noch kurz: Ich kann den Mist nicht mehr hören. Unfassbar.twizzle hat geschrieben: 24. Okt 2017, 07:06 Die andere weigert sich schlicht weg auch nur irgendetwas in diese Richtung zu unternehmen.
Stellt die eigenen Tiere als Imbiss zur Verfügung. Streicht die Entschädigungen ein.
Unterhalte Dich einfach mal mit Schafzüchterin in Sachsen-Anhalt. Das Verfahren der Entschädigung ist derart komplex, hat derart viele Ausschlussgründe, dass selbst gutwillige Züchter den Eindruck haben, dass das Verfahren selbst als Bremse gedacht ist. Und wenn es ganz ideal läuft, kommt nach einem halben JAhr Geld - selbstverständlich nicht für alle Verluste.
Oder ein ganz aktuelles Beispiel, auch Sachsen-Anhalt:
Deichschutz an der Elbe, durch Beweidung durch Schafe. Die Schafe fressen nicht nur ab - viel wichtiger ist es, dass sie die Wühllöcher zutrampeln. Das zahlt das Land über Verträge - nur so rechnet sich das überhaupt. So ein Deich hat aber nun auch die Flussseite. Selbstverständlich soll bis zum Ufer beweidet werden. So - dann stell da mal einen Weidezaun: Entweder verlierst Du Deinen Vertrag, weil Du nicht vertragsgemäß beweidest - oder Du machst es vertragsgemäß, kannst aber an der Uferseite keinen Zaun stellen.
Nein, ich bin auch kein Schäfer. Und auch nicht verschwägert.