Re: Schweiz (Wallis): Wolf zum Abschuss freigegeben
Verfasst: 9. Sep 2018, 12:55
Man kann nicht sagen, Artenschutz steht höher als Wolfsmanagement. Sonst könnte man das gleich in die Pfeife stopfen.
Informationen und Austausch über Wölfe
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Dann so:Die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) hat «betrübt» zur Kenntnis genommen, dass im Goms ein Wolf abgeschossen werden soll. Sie lehnt den Abschuss entschieden ab, wie siemitteilt.
Wenn bestimmte Alpen als nicht schützbar eingestuft sind, sind sie auch nicht schützbar. Wie soll man einen Wolfszaun um die Berge bauen? Funktioniert nicht überall!Die Situation im Goms, wo ebenfalls ein Abschuss angeordnet wurde, ist anders zu beurteilen. Nach den Informationen der GWS dürfte die Abschussbewilligung dort vermutlich rechtmässig sein.
2018Die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) hat «betrübt» zur Kenntnis genommen, dass im Goms ein Wolf abgeschossen werden soll. Sie lehnt den Abschuss entschieden ab, wie siemitteilt.
Also du weißt schon das es nicht der selbe Fall ist oder? Die große Kehrtwende ist einfach ein anderer Sachverhalt und woraus liest du das die Alpen nicht schützbar eingestuft sind?Die Situation im Goms, wo ebenfalls ein Abschuss angeordnet wurde, ist anders zu beurteilen. Nach den Informationen der GWS dürfte die Abschussbewilligung dort vermutlich rechtmässig sein.
Erklärbär hat geschrieben: 9. Sep 2018, 23:48 Wenn bestimmte Alpen als nicht schützbar eingestuft sind, sind sie auch nicht schützbar. Wie soll man einen Wolfszaun um die Berge bauen? Funktioniert nicht überall!
Einzig wolfsabweisende Zäune und Herdenschutzhunde sind als Herdenschutz erkannt. Für die Alp Sangline werden gemäss der Walliser Schafalpplanung von 2014 Massnahmen zum Herdenschutz empfohlen und als machbar erachtet. Die Alp gilt damit nach Anpassung der Bewirtschaftung als schützbar.
Aha, den Wölfen soll klar gemacht werden, dass sie sich nicht an Nutztiere als Nahrungsquelle gewöhnen sollen, indem sie getötet werden. Wie ist es denn um die Auffassungsgabe von Wölfen bestellt, wenn sie tot sind?Erklärbär hat geschrieben: 10. Sep 2018, 07:48 Die Schweizer wollen verhindern, dass sich die Wölfe an Nutztiere als Nahrungsquelle gewöhnen. Das ist doch vernünftig. Hin und wieder muss das den Wölfen eben klar gemacht werden. Zur Not auch mal mit Abschuss.
Wenn es nicht mit nach dem geltenen Gesetz läuft ist es natürlich als illegal anzusehen. Hierbei sind die Schuldigen dann halt nicht die Schützen.Erklärbär hat geschrieben: 10. Sep 2018, 07:48 Bleibt aber dann festzuhalten, es gibt legale UND illegale Abschüsse. Aber von den Behörden angeordnete Abschüsse wage ich mal die angebliche Illegalität anzuzweifeln.
Nein hierbei ging es nur um die Kombination von Zaun und HSH. Behirtung und nächtliche Einstallungen wären da auch noch da.Erklärbär hat geschrieben: 10. Sep 2018, 07:48 Und, so wie ich das verstehe, wird anerkannt, dass bestimmte Alpen einfach kaum schützbar sind.
Dazu bedarf es Herdenschutz als Kennzeichen für "unerlaubte Beute"Erklärbär hat geschrieben: 10. Sep 2018, 07:48 Die Schweizer wollen verhindern, dass sich die Wölfe an Nutztiere als Nahrungsquelle gewöhnen.
Nein das muss andauernd durch ständigen Herdenschutz geschehen!Erklärbär hat geschrieben: 10. Sep 2018, 07:48 Hin und wieder muss das den Wölfen eben klar gemacht werden.
Nur bei Wölfen bei denen der Herdenschutz nicht greifen will, womit wir wieder bei unserem Managmentplan wären.