Multimedia-Vortrag Wölfe

Ankündigung und Besprechung von User- und Wolfsinteressierten-Treffen sowie Veranstaltungen über Wölfe.
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Nina
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Multimedia-Vortrag Wölfe

Beitrag von Nina » 2. Feb 2019, 18:33

Tanja Askani, kompetente Wolfsfachfrau aus dem Wildpark Lüneburger Heide, aus dem Fernsehen und durch tolle Wolfsfotos bekannt, hält am 11.02.2019 um 19:30 einen Multimedia-Vortrag mit Geschichten und Fotografien ihrer Wölfe im Archäologischen Museum in 21385 Oldendorf/Luhe im niedersächsischen Landkreis Lüneburg. Dabei informiert sie auch über Fragen und Probleme durch die Rückkehr des Wolfes und gewährt Einblicke in die Welt der Wölfe.

Ich persönlich bin grundsätzlich jetzt generell nicht der größte Fan von der Haltung von Wölfen im Gehege, aber ich habe Frau Askani auch schon fasziniert gelauscht und zugeschaut im Wildpark Lüneburger Heide. Sie sieht ihre Schützlinge als Botschafter für die freilebenden Wölfe und ermöglicht es mit ihrer Arbeit, dass Menschen Wölfe auch mal in Ruhe und live aus der Nähe betrachten können, wenn sie mit Frau Askani oder den vierbeinigen Gehegekumpels interagieren. Das bietet einen angenehm positiven Gegenpart zu dem von Wolfsgegnern und häufig in den Medien skizzierten Bildern vom "bösen Wolf". Kann ich nur empfehlen! :)

Nina
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Re: Multimedia-Vortrag Wölfe

Beitrag von Nina » 13. Feb 2019, 17:45

Wir haben uns den Vortrag in dem kleinen und ziemlich überfüllten Minimuseum in Oldendorf/Luhe angeschaut.

Im Vorfeld hatte es einen Aufruf in den üblichen sozialen Medien zu einer Anti-Wolf-Demo vor dem Museum gegeben. Was soll ich sagen, als wir kurz vor Beginn des Vortrags eintrafen, haben wir 5 People gezählt, von denen einer Flyer verteilt hat. "Gebändigt" wurden diese Massen durch zwei Polizeibeamte. :mrgreen:

Wir hatten drinnen ja schon mit dem üblichen Genöle der üblichen Störer gerechnet, aber nur ein paar versprengte Neinis murmelten und grummelten offenbar in den hintersten Ecken vor sich hin oder haben sich mit anderen Dingen beschäftigt, als Tanja Askani ihren Vortrag hielt.

Durch eine längere unbeabsichtigte, durchaus aber effektive Unterbrechung der Multimedia-Show aufgrund technischer Probleme sind die Murmler dann auch recht schnell wieder verschwunden, und das interessierte, begeisterte und geduldige Publikum war weitestgehend unter sich.

Tanja Askani hat ihren Vortrag mit wunderschönen und rührigen Aufnahmen von ihrem Leben mit dem Wölfen gehalten und den faszinierten Zuschauen die verschiedenen Persönlichkeiten ihrer Wölfe näher gebracht - einschließlich ihres doemstizierten Wolfes in Form von Attila, dem "gewaltfreien Jagdhund", dem man wohl so ziemlich jedes Tierbaby - ob nun Küken oder Hase - problemlos in seine Obhut anvertrauen kann.

Tanja Askani hat den Menschen nahegebracht, dass Wölfe Familientiere sind, die Freundschaft schließen, lieben, trauern und leiden wie wir Menschen und unsere Hunde auch.

Am Ende machte sie deutlich, dass hinter jeder Abschussforderung auf einen "anonymen" Grauen auch immer eine individuelle Wolfs-Persönlichkeit steckt und durch die Tötung intakte Familienstrukturen zerstört werden, was nicht nur nichts nützt, sondern sich gegenteilig auswirken kann - wie in Cuxhaven.

Auf diese Worte erhielt Frau Askani großen, einstimmigen Applaus. Nicht ein einziger Kritiker hat sich gemeldet.

Von wegen, die Landbevölkerung sei gegen den Wolf. Sind die fünf oben genannten erstmal nach Hause gegangen, herrscht traute dörfliche Harmonie. :)

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maxa67
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Re: Multimedia-Vortrag Wölfe

Beitrag von maxa67 » 14. Feb 2019, 10:24

Danke für den Veranstaltungsbericht. Bei uns hier wäre es sicher nicht ganz so harmonisch abgegangen.
Wobei ich bei der Vermengung Wolf als Wildtier und Wolf als "Kuschel"tier schon paar Bauchschmerzen hätte.

Letztendlich ist aber diese Kernaussage ein sehr schönes und voll treffendes Fazit:
dass hinter jeder Abschussforderung auf einen "anonymen" Grauen auch immer eine individuelle Wolfs-Persönlichkeit steckt und durch die Tötung intakte Familienstrukturen zerstört werden, was nicht nur nichts nützt, sondern sich gegenteilig auswirken kann

Nina
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Re: Multimedia-Vortrag Wölfe

Beitrag von Nina » 14. Feb 2019, 15:00

maxa67 hat geschrieben:Wobei ich bei der Vermengung Wolf als Wildtier und Wolf als "Kuschel"tier schon paar Bauchschmerzen hätte.
Ich hätte eigentlich auch damit gerechnet, dass dazu vielleicht ein kritischer Einwand aus dem Publikum kommen könnte.

Es wurde aber deutlich betont, dass die Haltung von Wölfen absolut nichts für Otto-Normal-Herrchen und -Frauchen ist und Wölfe eben keine Kuscheltiere sind. Tanja Askani hat das mit drei Fotos von Verletzungen menschlicher Haut (Kratzwunden, ein blaues Auge und tiefe Fleischwunde) auch ziemlich deutlich zum Ausdruck gebracht.

Ihre enge und innige Verbindung zu den Wölfen hat aber durchaus Sinn, weil jegliche Form von medizinischer Behandlung für die Tiere viel stressfreier abläuft, da sie ihr absolut vertrauen. Injektionen, Wundbehandlungen oder sogar die Gabe von Augentropfen lassen sich ohne Narkose durchführen, wie ihre Bilder eindrucksvoll belegt haben. Die Wölfe hüpfen sogar freiwillig ins Auto und haben sichtlich Spaß dabei.

Tanja Askani macht aus ihrer Liebe zu den Wölfen überhaupt keinen Hehl, aber sie wirkt dabei fachlich versiert und nicht unrealistisch romantisch verklärt, wie man es den "Wolfskuschlern" so gerne anhängen würde.

Ich frage mich langsam auch, ob diese "Kuscheltier"-Verklärung von Wölfen nicht auch so ein Konstrukt der Wolfsgegner ist wie der "Balkonbiologe".
Ich kenne jedenfalls keine Privatperson, die sich einen Wolf zulegen wollte, um mit dem zu "kuscheln". Es sind ja gerade der Freiheitsdrang, die Wildheit und die Unzähmbarkeit, die Wölfe für viele Menschen so faszinierend machen.

Ich kenne auch keinen Pferdebesitzer, der im Urlaub in Afrika wildlebenden Zebras um den Hals fallen, den Putzkasten hervorkramen und die Mähne flechten wollen würde. So ein bisschen Verstand darf man dem Gros der Menschen wohl auch zutrauen.

Und zum "Wolfs-Kuscheln", Schmusen und Liebhaben haben wir schließlich noch die domestizierte Variante, die das im Gegensatz zu einem wildlebenden Wolf absolut zu schätzen weiß und schwanzwedelnd mit voller Begeisterung zurückkuschelt. :)

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Dr_R.Goatcabin
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Re: Multimedia-Vortrag Wölfe

Beitrag von Dr_R.Goatcabin » 14. Feb 2019, 15:19

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Nina
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Re: Multimedia-Vortrag Wölfe

Beitrag von Nina » 20. Feb 2019, 23:38

In der Lüneburger Landeszeitung gibt's auch noch einen Beitrag zu dem Vortrag von Frau Askani.

Ein FDP-Lokalpolitiker fühlt sich nun zu Unrecht als "Unruhestifter" eingestuft, weil ihn unerwartet "zwei Streifenwagen" erwartet hätten, als er beim Besuch der Informationsveranstaltung von Frau Askani seinen "Wolf nein Danke"-Anhänger vor dem Museum platzieren wollte. Er ist der Meinung, dass die Polizei seinetwegen dort aufgetaucht ist.
Doch dass er deshalb als Unruhestifter eingestuft wird, das erstaunt den Amelinghausener FDP-Kommunalpolitiker dann doch: Als er nämlich vor wenigen Tagen die Vortragsveranstaltung „Mit Wölfen leben“ im Archäologischen Museum in Oldendorf besuchen wollte, erwarteten ihn dort bereits zwei Streifenwagen.
Studtmann war nach eigenem Bekunden schnell kar, warum die Beamten dort im Einsatz waren: „Wegen mir!“, sagt Studtmann, der vor dem Veranstaltungsort seinen Pkw-Anhänger mit dem Transparent „Wolf, Nein Danke“ aufstellen wollte. Studtmann engagiert sich in der „Interessengemeinschaft der Weidetierhalter Nordost-Niedersachsen“ (WNoN). Die „Beurteilung der Gefährdungslage“ habe zu diesem Einsatz geführt“, erklärten die Beamten Studtmann auf Nachfrage, der diese Aktion für deutlich überzogen hält.

Lüneburger Landeszeitung, 19.02.2019: Der Streit um die Wölfe geht weiter https://www.landeszeitung.de/blog/lokal ... eht-weiter
Von der DEMO, zu der am 11.02.2019 in den einschlägigen sozialen Medien auf facebook um 3:55 Uhr bzw. 4:13 Uhr aufgerufen wurde (steht immer noch in der Chronik), ist in der Landeszeitung keine Rede.

Der Text auf facebook (Wolf nein Danke) lautet: "Eine DEMO :-) Wer von den WnDlern Zeit hat sollte dort hin, macht Plakate etc"

Die Überraschung über die anwesende Polizei vor dem Museum ist etwas seltsam, denn nach dem Niedersächsischen Versammlungsgesetz NVersG ist der Veranstalter einer Versammlung (ab zwei Personen) verpflichtet, die Versammlung 48 Stunden vorher oder im Fall einer Eilversammlung unverzüglich bei Bekanntwerden des Versammlungstermins der zuständigen Behörde anzuzeigen.
In der Anzeige sind anzugeben
- der Ort der Versammlung einschließlich des geplanten Streckenverlaufs bei sich fortbewegenden Versammlungen,
- der beabsichtigte Beginn und das beabsichtigte Ende der Versammlung,
- der Gegenstand der Versammlung,
- Name, Vorname, Geburtsdatum und eine für den Schriftverkehr mit der zuständigen Behörde geeignete Anschrift (persönliche Daten) der Leiterin oder des Leiters sowie deren oder dessen telefonische oder sonstige Erreichbarkeit und
- die erwartete Anzahl der teilnehmenden Personen.

§ 5 Abs. 2 Nr. 1 NVersG
Das hat auch gute Gründe:
Wer eine Demonstration unter freiem Himmel beabsichtigt, hat dies der Versammlungsbehörde spätestens 48 Stunden vor der Bekanntgabe mitzuteilen. Die rechtzeitige Anzeige soll die Versammlungsbehörde in die Lage versetzen,

sich im Zusammenhang mit der Durchführung der Versammlung abzeichnende Konflikte frühzeitig zu erkennen, einen Interessenausgleich herbeizuführen und gegebenenfalls Schutzmaßnahmen zu ergreifen (Schutz der Versammlung und Wahrung von Drittinteressen) und
frühzeitig mit den Initiatoren einer Versammlung in Kontakt zu treten, um, Fragen der Durchführung der Versammlung gemeinsam zu erörtern und gegebenenfalls Probleme im Rahmen einer vertrauensvollen Kooperation möglichst einvernehmlich zu lösen.

Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport: Versammlungsrecht https://www.mi.niedersachsen.de/themen/ ... 62620.html
Dass die Polizei vor Ort war, ist also ein völlig natürlicher Vorgang bei einer Demo und hat nichts mit "Unruhestiftung" zu tun. Interessant wäre im Nachhinein nur zu erfahren, auf welchem Wege die zuständige Behörde letztlich von der DEMO erfahren hat. Dass kaum Teilnehmer aufgetaucht sind, war im Vorwege ja vielleicht nicht ganz klar. Man hätte die polizeiliche Anwesenheit aber auch dankbar und wohlwollend zur Kenntnis nehmen können, wenn die Demo ordnungsgemäss angemeldet war, anstatt daraus eine Einstufung als "Unruhestifter" abzuleiten. Ich kann dem Bericht der Landeszeitung jedenfalls keine vernünftige Grundlage für irgendeine Form der Opfer-Inszenierung entnehmen.

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Re: Multimedia-Vortrag Wölfe

Beitrag von Dr_R.Goatcabin » 21. Feb 2019, 07:41

Man muss dem Ganzen ja auch keine Bühne (extra) bieten, wenn irgendein Müller-0815, der zufällig Lokalpolitiker ist, dazu wieder gewohnt heiße Luft produziert. Offenbar ist Hochwürden einfach schon bei der mildesten Implikation empört, er hätte auch nur irgendwas mit der Polizei zu tun.
Meine Empfehlung für die Polizeiausrüstung vor Ort: Idioten von WND, FDP etc. ein Schnupfset hinlegen. Dass es gemörserte Beruhigungstabletten sind, muss ja nicht erwähnt werden.

In der Zeitung wird viel geschrieben. :roll:
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Re: Multimedia-Vortrag Wölfe

Beitrag von Nina » 21. Feb 2019, 17:17

Nicht irgendein "Müller-0815", sondern stellvertretender Samtgemeindebürgermeister, der im Hamburger Abendblatt 2017 mit den Worten zitiert wurde:
„Das Verhalten der Dorfbevölkerung ändert sich massiv“ [...] Bei uns mögen Frauen nicht mehr allein mit ihren Hunden in den Wald gehen, weil sie Angst haben, dass ein Wolf den Hund als Konkurrenten attackiert“, erzählte der stellvertretende Bürgermeister der Samtgemeinde Amelinghausen. Er wisse auch von einer Reiterin, die ihren Hund nicht mehr auf Ausritte mitnimmt.

Hamburger Abendblatt, 12.06.2017: Wolfsjagd sollte kein Tabu sein https://www.abendblatt.de/hamburg/harbu ... -sein.html
Ministerpräsident Stephan Weil war zu einem Termin bei einem durch einen "Brandbrief" bekanntgewordenen Schafzüchter und einem Patenschaf namens "Steffi" geladen und dort ist wohl auch der oben genannte Satz gefallen, zusammen mit der altbekannten Aussage, dass bejagte Wölfe in anderen Ländern "sehr viel mehr Scheu" hätten, "was das Zusammenleben mit ihnen deutlich erleichtere". Was man von Schweden zum Beispiel überhaupt nicht behaupten kann, wo ja gerade erst Anfang dieses Jahres ein Wolf am Rande einer Siedlung im "Ballungsraum Uppsala", wie der Erklärbär es so schön beschrieben hat, von der Polizei erschossen wurde. Es ist also möglich, dass Herrn Weil hier in zweierlei Hinsicht nicht so ganz reiner Wein eingeschenkt worden ist.

Ministerpräsident Stephan Weil wurde am Ende mit folgenden Worten zitiert:
"Ich bin kein besonderer Freund von Wölfen und kann mir Niedersachsen auch ohne sie gut vorstellen.“

Hamburger Abendblatt, 12.06.2017: Wolfsjagd sollte kein Tabu sein https://www.abendblatt.de/hamburg/harbu ... -sein.html
Na Bravo, dann war der Termin ja erfolgreich.

Zu der unterstellten kollektiven Angst der Frauen: Ich bin auch regelmäßig in der Gegend unterwegs. Die Hundebesitzer und Hundebesitzerinnen kennen sich und kommen ja allein wegen der Hundebegegnungen regelmäßig unterwegs miteinander ins Gespräch. Ich kann weder feststellen, dass sich "das Verhalten der Dorfbevölkerung" (als ob sich alle gleich verhalten würden!) geändert hat noch dass weniger Frauen mit Hunden unterwegs wären - im Gegenteil.

Mich beschleicht eher das Gefühl, dass die Frauen der Samtgemeinde da ungefragt Akteure in einer Rotkäppchen-Geschichte geworden sein könnten, die ihnen das Image des kleinen, ängstlichen Hascherls zuschreibt, das unbedingt durch den edlen Waidmann geschützt werden muss. Mit meiner Realität und dem Frauenbild, das ich habe, hat das allerdings gar nichts zu tun.

Über die einzelne Reiterin, die ihren Hund angeblich nicht mehr mitnimmt, kann ich nichts sagen, aber der gute Mann hat ja laut Hamburger Abendblatt auch 75 Pferde auf seinem Hof - da ist die Angabe ja sogar realistisch.

Eine andere Aussage lautete 2015, dass ein Wolfsberater den Hotelgästen des stellvertretenden Samtgemeindebürgermeisters geraten hätte, "nicht mehr hinter die A 7 zu fahren, da es zu gefährlich sei". (Und dennoch leben wir hier seltsamerweise alle noch!)

Jagderleben, 25.03.2015: Der Wolf treibt uns in die Illegalität https://www.jagderleben.de/news/wolf-tr ... legalitaet

Die Anwohner seien "hilflos und verärgert". Man fürchte "das Ende des ländlichen Unternehmertums". Der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister "bestätigt" die Aussage, dass "beispielsweise Touristen fern" blieben, "wenn sie über die Anwesenheit von Grauhunden in ihrem Urlaubsziel erfahren" würden. (ebenda).

Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast (CDU) hatte das ja auch behauptet, allerdings berichtete der NDR, dass die Touristiker das völlig anders sehen würden.

NDR, 14.05.2018: Wolf als Urlauberschreck? Touristiker widersprechen https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... f3446.html

Und so sieht die Entwicklung der Übernachtungen in der Lüneburger Heide in konkreten Zahlen aus:

2010: 4,910 Mio.
2011: 5,041 Mio.
2012: 5,062 Mio.
2013: 5,087 Mio.
2014: 5,178 Mio.
2015: 5,222 Mio.
2016: 5,431 Mio.
2017: 6,389 Mio.

https://www.lueneburger-heide.de/servic ... heide.html

Nicht nur die Zahl der Wölfe steigt in unserer Region, sondern auch die Übernachtungszahlen brechen jedes Jahr neue Rekorde.

Wie gesagt, es geht hier nicht um "Müller-0815", sondern darum, wer wie und auf welche Weise die Politik hier auf dem Lande bestimmt, und welche kleine Rolle dabei offensichtlich Fakten, die Realität im Alltag und die Meinung der Bürger dabei spielen.

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