Puma tötet Radfahrer

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Erklärbär
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Puma tötet Radfahrer

Beitrag von Erklärbär » 21. Mai 2018, 05:17

http://m.spiegel.de/panorama/gesellscha ... m-outbrain

Ob das einem Wanderer auch passiert wäre?
Radfahrer passen anscheinend in das Beuteschema. Das gab es ja mit Wölfen auch schon...

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TheOnikra
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Re: Puma tötet Radfahrer

Beitrag von TheOnikra » 21. Mai 2018, 11:26

Erklärbär hat geschrieben:
21. Mai 2018, 05:17
http://m.spiegel.de/panorama/gesellscha ... m-outbrain

Ob das einem Wanderer auch passiert wäre?
Radfahrer passen anscheinend in das Beuteschema. Das gab es ja mit Wölfen auch schon...
Das kommt immer auf die Reize an, die der Mensch ausstrahlt. Dadurch können Menschen fälschlicherweise als Beute wahrgenommen werden. Kommt auch immer auf das Inividuum an. Kleinere Abweichungen der Reizkombination können schon mal auftreten (sehr selten), was Fehleinschätzungen begünstigt. (Evolution machts möglich ;-) )
Deswegen heißt es ja man solle sich wie ein Mensch verhalten und nicht wie eine flüchtende Beute. Kurz gesagt verhalte dich nicht als Beute dann bist du keine Beute.
Einfache Verhaltensregeln, die schon viel abwenden.
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Redux
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Re: Puma tötet Radfahrer

Beitrag von Redux » 21. Mai 2018, 11:33

Nein Radfahrer passen nicht ins Beuteschema. Gab es mit Wölfen auch nicht !
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Re: Puma tötet Radfahrer

Beitrag von Erklärbär » 21. Mai 2018, 22:50

Du lieber Gott, vergib Redux, denn er kennt Google nicht!

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Lone Wolf
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Re: Puma tötet Radfahrer

Beitrag von Lone Wolf » 23. Mai 2018, 00:30

@Onikra, im Prinzip stimmt deine Aussage, Berglöwen allerdings sind ziemlich unberechenbar egal wie du dich verhältst (gibt natürlich kluge Ratschläge) vorsichtig formuliert, dadurch bei einem Treffen deutlich gefährlicher als Bär, Wolf sowieso...
Tragischer Fall, die Tötung des Tieres richtig.
Grüße
Zuletzt geändert von Lone Wolf am 23. Mai 2018, 00:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Puma tötet Radfahrer

Beitrag von Lone Wolf » 23. Mai 2018, 00:47

@ Erklärbär, Beute machen und "verjagen" ich finde da gibt es einen Unterschied beim Wolf, beim Bären sieht das anders aus.

Es gibt durchaus Situationen in denen Wölfe gefährlich werden können, das trifft allerdings de facto auf massig Tierarten zu.
Wolf und Mensch könnten sehr wohl zusammen existieren, oder vielmehr nebenher. Problem ist wie so oft im Grunde eher finanzieller und teils auch irrationaler Natur, beide beschriebene Probleme liegen auf der Seite des Homo S. Deshalb sterben auch zigtausende Wölfe durch dessen Hand und zwar jährlich. Das allein beantwortet schon die oft mitschwingende Frage, wer vor wem Angst haben muss.

Grüsse
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Re: Puma tötet Radfahrer

Beitrag von Erklärbär » 23. Mai 2018, 07:11

Lone Wolf, Angst kennt ein Wolf vermutlich nicht. Das ist vielleicht sein Verhängnis. Hätte er Angst vor dem Menschen, gäbe es nicht so viel Trara um die Wölfe. Das Problem ist doch, dass er es nicht versteht, die Grenzen zum Menschen ausreichend zu respektieren.
Ich bin sehr dafür, den Herdenschutz zu vervollständigen und dem Wolf die Chance zu geben, soviel Wild zu holen, wie er zum Überleben braucht.

Was ich nicht verstehe ist, wie die Selbstregulierung erfolgen soll, ohne dass es zu Problemen kommt. Wann hat die Wachstumsrate ihren Peak überschritten und was passiert dann?

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Re: Puma tötet Radfahrer

Beitrag von Lone Wolf » 23. Mai 2018, 07:40

@Erklärbär, ein Wolf kennt sehr wohl Angst, Angst vor Schmerzen und Angst vor Tod, glaubs mir oder glaube es nicht. Wenn er uns mit beidem allerdings nicht in Verbindung bringt bzw bringen muss, treten unter Umständen Neugier/Interesse oder eben Nichtbeachtung und Tagesgeschäft an diese Stelle, beides kann dann Sichtungen provozieren, die in meinem Falle mit Dankbarkeit, im Falle anderer Menschen wiederum mit Panik quittiert würden. Alles verständlich...Das Trara in D, wie du es nennst, gibt es aus meiner Sicht in erster Linie wieder aus finanziellen Interessen, wer ist denn für das Trara verantwortlich und aus was für Gründen wird es wohl gemacht. Dabei entblödet man sich nicht, selbst gerissene Rehkadaver mit weinerlicher Stimme zu präsentieren, alles schon erlebt.Zu deiner zweiten Frage der Regulierung nehme ich gern noch einmal Stellung, derzeit leider keine Zeit, bis dahin kannst du ja auch mal darüber nachdenken, warum in V.Geists geisternder Erzählung über die Insel Vancouver Island und den schwindenden Wapitiherden durch den "bösen" Wolf hanebüchene Widersprüche vorhanden sind, die selbst einem absoluten Laien auf dem Gebiet auffallen.

Viele Grüße
LW
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Re: Puma tötet Radfahrer

Beitrag von zaino » 23. Mai 2018, 12:47

Erklärbär hat geschrieben:
23. Mai 2018, 07:11
Lone Wolf, Angst kennt ein Wolf vermutlich nicht. Das ist vielleicht sein Verhängnis. Hätte er Angst vor dem Menschen, gäbe es nicht so viel Trara um die Wölfe. Das Problem ist doch, dass er es nicht versteht, die Grenzen zum Menschen ausreichend zu respektieren.
:roll:
Das ist einfach der Unterschied im Verhalten Fluchttier = Beutetier und Beutegreifer.
Warum ein Wolf "keine Angst kennen" soll, erschließt sich mir nicht. Das liest sich wie ein Ausschnitt aus Grimms Märchen oder ist eine extreme Vermenschlichung.

Erinnert an diesen Slogan eines Mr.Bean-Films: "Er hat eine Furcht, er hat keine Angst - er hat keine Ahnung". :lol:
Dass Rotkäppchen sich dann ins Schürzchen macht.... ja mei. :twisted:

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Re: Puma tötet Radfahrer

Beitrag von Redux » 23. Mai 2018, 16:46

Nein das hat mit Vermenschlichung nichts zu tun ist genau das Gegenteil das den Wolf als fühllose Bestie darstellen soll. Und ja es gibt tatsächlich ziemlich viel Tara um den Wolf welches aber nicht in dessen nichtvorhandener Angst oder Scheu sondern in der menschlichen Panik bzw. Angst wurzelt, ein bißchen mehr menschliche Reflexion täte da gut. Und ja es ist genug Wild für alle da.
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