Wölfe in Sachsen

Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern
Lutra
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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von Lutra » 14. Mai 2019, 16:09

maxa67 hat geschrieben:
14. Mai 2019, 16:00
Sogar das SPD Blättl macht nun in den Reporterkommentaren Werbung für CDU/AFD "Schutzpolitik".
https://www.saechsische.de/plus/schutz- ... 70236.html
Der zum Kommentar gehörende Artikel ist ja die reinste Gruselgeschichte.

wasserwerker
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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von wasserwerker » 15. Mai 2019, 07:14

Kann ich leider nicht öffnen. Schade, hätte ja gerne die klugen Kommentare gelesen.....

wasserwerker
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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von wasserwerker » 15. Mai 2019, 09:33

Hallo Lutra, vielen Dank für die PDF.

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maxa67
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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von maxa67 » 15. Mai 2019, 10:01

O.k. da kann ich mir die PN dazu sparen... Lutra und seit einiger Zeit auch ich wieder haben bei der SZ Zugang zum Bezahlteil.

und weiter gehts, diesmal etwas fundierter, ist diesmal auch ne andere Redakteurin, die unaufgeregter berichtet und einfach mal nicht wertend zwei Aussagen darstellt.

https://www.saechsische.de/plus/joggeri ... 70543.html

Kernaussagen, möge sich bitte jeder selber ein Urteil dazu bilden.

Die "Betroffene":
Demnach rannte an einem Sonntag vor zwei Wochen gegen 20 Uhr am Waldrand ein Tier auf die Frau zu. Es kam zu einer Berührung zwischen dem Fuß der Joggerin und dem Kopf des Tieres. Durch lautes Schreien konnte sie es vertreiben. „Passiert ist mir nichts“, sagt Kerstin Michalk. Die Ärztin betont: „Ich denke schon, dass es ein Wolf war, der auch einen Sender trug.“ Die Hunde, denen sie seit 20 Jahren auf ihrer Laufstrecke begegne, kenne sie alle. Sie hat den Vorfall schriftlich angezeigt.
Die zuständige Fachfrau Ilka Reinhard:
„Seit der Rückkehr des Wolfes gab es in Deutschland keinen Übergriff eines wilden Wolfes auf Menschen“, betont Instituts-Mitarbeiterin Ilka Reinhardt. Ihren Aussagen nach sind in Sachsen zurzeit keine Wölfe mit Sendern ausgestattet. „Wenn besenderte Wölfe aus anderen Bundesländern oder auch aus Polen und Tschechien nach Sachsen einwandern sollten, würden wir von den Kollegen darüber informiert. Das ist Standard und wurde von uns in der Vergangenheit ebenso gehalten, wenn besenderte Wölfe aus Sachsen abgewandert sind“, sagt Ilka Reinhardt.
Für die Auswärtigen:
Es geht um dieses Gebiet des Cunewalder/Czorneboh Rudels, welches 2014 erstmalig als Revier eines Paares ausgewiesen wurde und im Norden etwa durch die Bundesstraße B6 zwischen Bautzen und Löbau, im Westen durch die B156 zwischen Bautzen und dem deutsch/böhmischen Grenzgebiet am Schluckenauer Zipfel und im Osten durch die B178n zwischen Weißenberg und Löbau begrenzt wird.
Im Westen grenzt fast unmittalbar das Hohwaldrudel und im Osten das im letzten Jahr besetzte und anerkannte Großhennersdorfer Rudel zwischen Löbau und Zittau. Nördlich davon sind ca. 10 km bis über die A4 Pufferzone bis zu den Reviere (von W nach O auf ca. 40 km Breite) Milkel, Dauban, Kollm und Niesky. Und ich lebe dort mittendrin :lol:

2015 gabs die erste Reproduktion, 2016 keine, 2017 3 Welpen, 2018 5 Welpen.

https://www.google.de/maps/@51.1214049, ... !1e3?hl=de

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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von wasserwerker » 15. Mai 2019, 10:10

Wird wohl ein besendeter Jagdhund gewesen sein. Aber auch hier wird die Nachforschung im Sande verlaufen. Und wenn es wahr wäre, dann findet das nicht statt, weil diese Raubtiere ja Angst vor den Menschen haben. Lach mich wech.
Und nö, ich glaube nicht das die Allgemeinheit darüber informiert wird, ob aus einem anderem Gebiet ein besendeter Wolf in "Ssocksen" war. Solche Infos fallen ja gerne unter den Tisch!

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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von Lutra » 15. Mai 2019, 10:25

wasserwerker hat geschrieben:
15. Mai 2019, 10:10

Und nö, ich glaube nicht das die Allgemeinheit darüber informiert wird, ob aus einem anderem Gebiet ein besendeter Wolf in "Ssocksen" war.
Würde die Allgemeinheit auch nicht interessieren, aber das LUPUS-Institut wüßte es.

Interessant im neuen Artikel: "Es kam zu einer Berührung zwischen dem Fuß der Joggerin und dem Kopf des Tieres. "
Klingt schon ganz anders als die Darstellung des Vaters. Da mußte wohl einer noch ein Scheit drauflegen wegen der Dramatik.

Aber ganz allgemein, wie will man nach Wochen noch rausbekommen, welcher Hund das eventuell war oder doch ein Wolf? "Wolf" ist aber erstmal in den Köpfen und der "Wolfsangriff auf Joggerin" wird sicher noch nach Jahren in Diskussionen auftreten.

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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von maxa67 » 15. Mai 2019, 10:38

Schnüffelnder Schäferhund oder Husky oder Mixe aus solchen Gattungen mit Halsband, welches als "Sender" verkannt wurde. Was anderes kann ich mir nicht vorstellen, wäre auch nicht plausibel.
Und Frau Doktor als Laiin im Bereich der Caniden traue ich nicht zu, daß sie Wolf und ähnelnde Hunderassen in der Schrecksekunde eindeutig identifizieren kann.

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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von Lutra » 15. Mai 2019, 10:41

maxa, sehe ich auch so, und dazu noch die Frau durch ihren Vater auf Wolf fixiert...

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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von wasserwerker » 15. Mai 2019, 10:47

Ich darf nicht interpretieren was in diversen Forumsköpfen vorgeht, aber Ihr wisst auf was die Intention des Vaters war, nämlich Frau Doktor den Wolf in den Kopf zu "fixieren". Glaube Euer Jägerhass wird langsam manisch.

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Re: Wölfe in Sachsen

Beitrag von wasserwerker » 15. Mai 2019, 10:55

Wie ich immer sage, Jäger haben gar kein Interesse den Wolf als Trophäe zu jagen. Obwohl ich in Rumänien viele Wolfsfelljacken für Sie und Ihn gesehen habe. Waren gar nicht so teuer. Aber Männer im Pelz, das geht ja gar nicht.

Vollzitat entfernt

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