Wolf hetzt Reh durch das Dorf Trebitz

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TheOnikra
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Wolf hetzt Reh durch das Dorf Trebitz

Beitrag von TheOnikra » 14. Dez 2017, 21:29

http://www.maz-online.de/Lokales/Brande ... rf-Trebitz

Schon merkwürdig das sich nie darüber aufgeregt wird das das Reh durch die Siedlung rennt.
Wie das wieder mal hier hingestellt wird geht ja mal wieder gar nicht.

Die sogennate Begegnung grenzt nicht nur an Nachstellen, nein das Reh ist dank Einsatz der beiden Frauen auch noch völlig umsonst gestorben.
Mit einer Kollegin bin ich vor die Tür gerannt“, ... Mit lauten Rufen versuchte Doreen Wolf Isegrim einzuschüchtern ... Reh war nicht mehr zu helfen. Es verendete hinter einem Baum, wo es nach Deckung gesucht hatte.
Das alte Märchen das Experten darüber ganz verwundert waren, das ein Wolf doch einmal durch eine Siedlung streifen könnte.
Ernsthaft sollen die erst mal die Rehe und Wildschweine draußen halten, dann muss auch kein Wolf in die Siedlung kommen.
Und immer gleich einen Fall wo ganz dramatischen Rissen. Die zwar gar nicht miteinander zu tun haben, aber unbedingt immer in einem Artikel auftauchen müssen und immer schön Herdenschutz weglassen.

Der Herr von der Kulturlandschaft darf ja natürlich auch nicht fehlen, die wie immer niemals Beispiele bringen können in welcher
Nicht-Kulturlandschaft es nicht zu solchen Begegnungen kommen kann.

Aber welch ein Glück, die Prowolfseite darf auch was sagen:
Aus Sicht der Wolfsbeauftragten des Landes Brandenburg, Valeska de Pellegrini, haben sich die Frauen in Grebs und Trebitz richtig verhalten.
Auf einen Wolf zurennen und ihm die Beute abjagen ist also richtig verhalten. (Scheinapplaus)
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Re: Wolf hetzt Reh durch das Dorf Trebitz

Beitrag von Lutra » 15. Dez 2017, 16:50

Man sollte sich ruhig mal bei Google maps das Dorf ansehen. Es ist immer so, wenn geschrieben wird "mitten im Dorf".

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TheOnikra
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Re: Wolf hetzt Reh durch das Dorf Trebitz

Beitrag von TheOnikra » 15. Dez 2017, 18:38

Beim andern dort erwähnten Fall hat man hierzu ein besseres Bild wie es mit der Siedlung aussieht.
Normalerweise meiden Wölfe menschliche Siedlungen. Das Gegenteil erlebt aber derzeit das 60-Seelen-Dorf Grebs
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Schattenwolf
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Re: Wolf hetzt Reh durch das Dorf Trebitz

Beitrag von Schattenwolf » 15. Dez 2017, 20:04

Das Dorf gehört also zum Naturpark Hoher Fläming und liegt am Rand eines Naturschutzgebietes.Mit 250 Einwohnern und 5 Straßennamen sehr stark besiedelt. Man könnte es ja schon fast als Metropole bezeichnen.
AKA Direwolf.

Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.
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„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Schattenwolf
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Re: Wolf hetzt Reh durch das Dorf Trebitz

Beitrag von Schattenwolf » 17. Dez 2017, 20:01

TheOnikra hat geschrieben:
14. Dez 2017, 21:29
http://www.maz-online.de/Lokales/Brande ... rf-Trebitz

Schon merkwürdig das sich nie darüber aufgeregt wird das das Reh durch die Siedlung rennt.
Wie das wieder mal hier hingestellt wird geht ja mal wieder gar nicht.

Die sogennate Begegnung grenzt nicht nur an Nachstellen, nein das Reh ist dank Einsatz der beiden Frauen auch noch völlig umsonst gestorben.
Würde ich nicht sagen,die nächsten Tage wird bestimmt Reh auf der Speisekarte stehen.Nennt man Futterneid,ein Überbleibsel des Höhlenmenschen.
Ein Schlachtfest ist nur für die menschlichen Bewohner von Trebitz gestattet.
AKA Direwolf.

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Re: Wolf hetzt Reh durch das Dorf Trebitz

Beitrag von Grauer Wolf » 18. Dez 2017, 11:01

Leider gibt's keine Kommentarfunktion oder meine Safety blockiert sie...
Wolf flüchtete, Reh verendet

Draußen spielte sich ein Drama ab. Der Wolf hatte das Kitz an den Hinterläufen zu fassen bekommen. Mit lauten Rufen versuchte Doreen Wolf Isegrim einzuschüchtern. Kollegin Ute Zedler stand ihr mit Pfiffen wie in der Fankurve eines Fußballstadions bei. Der Wolf hielt inne, ließ von seiner Beute und flüchtete über den Parkplatz ins freie Gelände. Aufatmen bei den Service-Kräften. Doch dem verletzten und unter Schock stehenden Reh war nicht mehr zu helfen. Es verendete hinter einem Baum, wo es nach Deckung gesucht hatte.
Solche Pseudo-Helden gehören nicht in die Zeitung, sondern vor Gericht:
Bedrängen eines streng geschützten Wildtieres und verjagen von seiner (wilden! Also nicht mal'n Schöps...) Beute.

Hier feiert ein geradezu krankhaftes Bambi-Syndrom fröhliche Urständ.

Der Rest im Pressetext: Die üblichen, lächerlichen Rotkäppchen-Jeremiaden und ein dem Wolf das Lebensrecht absprechen. In seiner Peinlichkeit und seinem Anthropozentrismus nur noch zum Fremdschämen!

Das Verhalten des Wolfes war übrigens völlig normal. Der war auf seine Beute fixiert (die er ja auch beinahe gehabt hätte, hätten diese beiden selbsternannten Bambi-Schützerinnen (wohl zuviel "heile Disney-World" geschaut...) nicht grundlos und absolut unqualifiziert dazwischengepfuscht) und hat net rechts oder links geschaut...

Gruß
Wolf
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Re: Wolf hetzt Reh durch das Dorf Trebitz

Beitrag von grauer-geselle » 18. Dez 2017, 16:49

Für mich sind die Zeilen dieses Schreiberlings ebenfalls absoluter Blödsinn.
Wer Natur nicht versteht, sollte die Finger vom Schreiben lassen.

Die Nahrungsbeschaffung von Tieren ist täglich voller "Dramen". Die beiden
"Heldinnen" hätten 24/7 alle Hände voll zu tun, der Amsel den Regenwurm zu
entreissen, die kleinen Fischlein vor dem Hecht zu retten oder das arme
Häslein vor dem Fuchs.

Im Übrigen haben sie dem Tier einen schnellen Tod "erspart" und mitgeholfen,
das "Bambi" dadurch qualvoll verendete.

Die im Artikel erwähnten Blutwürste, Bouletten und Krustenbraten wachsen
auch nicht auf dem Feld.

Hier noch schnell ein Zitat aus der Internetseite des Gasthofes:

" Wir bieten Ihnen eine regional modern deutsche Küche, mit frischen Zutaten
aus der Region, Hausschlachtung, WILD und Fischgerichte "

Das WILD auf der Karte, vielleicht noch Rehkeule, kam ja durch die 5.6 mm
des Jägers zu Fall. Das ist dann natürlich was ganz Anderes, wenn es für den
menschlichen Gaumen sein Leben lassen musste.

In dem Sinne .....

Schattenwolf
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Re: Wolf hetzt Reh durch das Dorf Trebitz

Beitrag von Schattenwolf » 18. Dez 2017, 21:33

Die Dame hat auch noch ganz stolz ein Fernsehinterview gegeben.Man schaue sich da mal die Umgebung an,hab gleich an Gaststätten hier im Moor gedacht.Das ganze ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.

Wenn das alles so unnormal ist,kann man ja in Zukunft einfach seine Weidetiere ungeschützt ans Haus stellen.Dürfte dann ja auch nichts passieren,der einfachste Herdenschutz der Welt.Ach ja das ganze wird hier ja unverändert seit Jahren praktiziert,leider ohne Erfolg. Wunderlich ist allerdings das die Wolfsbeauftragten das handeln auch noch bestärken.
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Re: Wolf hetzt Reh durch das Dorf Trebitz

Beitrag von TheOnikra » 18. Dez 2017, 22:03

@Grauer Wolf Also wenn es um eine Kommentarfunktion geht, kannst ja mal nach diesem Fall in Outfox suchen. Wenn dir da nach zu mute ist.

@Schattenwolf Das mit den Wolfsbeauftragten hat mich auch sehr verwundert. Irgendwie hoffe ich das dies von dem Schreiber falsch aufgefasst wurde und es sich um allg. nicht auf diesen Fall bezogene Aussagen handelt. Ansonsten frage ich für was so ein Wolfsbeauftragter noch taugt.

Wenn es nur um den Schutz der Schafe geht, könnte man sie ja auch auf Grasdächer stellen. Wenn die Freilandhaltung auf den Land aufhört muss eben die Stadt ran. Nicht um sonst gibt es Biohonig jetzt aus der Stadt. Nur Problemvögel gäbe es da noch. Da wären die Balkonschäfer auch noch näher bei ihren Tieren. ;) Nicht so ernst nehmen, aber irgendwie hats auch was.
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Re: Wolf hetzt Reh durch das Dorf Trebitz

Beitrag von Schattenwolf » 18. Dez 2017, 22:25

@TheOnikra Du darf nicht vergessen das Wölfe strickt Nachtaktiv sein müssen,alles andere wird schon als verhaltensauffällig bezeichnet.

Genau und Weidemilch importieren wir in Zukunft aus Neuseeland,ist eh hochwertiger als deutsche Milch.
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