Landrat fordert Wolfsabschuß

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maxa67
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Re: Landrat fordert Wolfsabschuß

Beitrag von maxa67 » 17. Jul 2018, 15:22

Die armen Tierhalter mal wieder. Und der ach so dafür engagierte Landrat. Naja wenigstens hat das gute Mädel von der SZ die 10.000 Euro Kopfprämie erwähnt, wenn auch in einem anderen Kontext:

https://www.sz-online.de/nachrichten/la ... 77099.html

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maxa67
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Re: Landrat fordert Wolfsabschuß

Beitrag von maxa67 » 19. Jul 2018, 09:23

Jeder neue Riß ein neuer Vorstoß. Eigentlich mag ich ja den Harig als bodenständigen und konsequenten Landrat, auch weil er oftmals selbstbewußt gegen den Strom seiner Partei schwimmt, nur in Sachen Wolf gefällt mir sein Verhalten garnicht.

https://www.sz-online.de/nachrichten/la ... 77778.html

Lutra
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Re: Landrat fordert Wolfsabschuß

Beitrag von Lutra » 19. Jul 2018, 21:44

Ein Landrat ist praktisch der Chef des Landratsamtes und somit Verwaltungschef, Chef der Exekutive. Er hat darauf zu achten, dass alles nach Recht und Gesetz abläuft. Und das ist eigentlich auch in Bezug auf den Wolf klar. Wenn da irgendwo Schafe gerissen werden, muß doch erst mal festgestellt werden, wie es dazu gekommen ist. Wenn die paar Kilometer von ihrer Weide entfernt durchs Dorf rennen, kann man da gleich daraus schließen, dass der Wolf in ihre vorschriftsmäßig gesicherte Weide eingedrungen ist? Oder haben die nur Pech gehabt, sind ausgebrochen und der Wolf ist zufällig dazu gekommen?
Sofort wieder nach Abschuß schreien, dass ist für mich nicht ein Zeichen für besonnenes Verhalten eines Verwaltungschefs. Ob der wirklich für seinen Posten geeignet ist?

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maxa67
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Re: Landrat fordert Wolfsabschuß

Beitrag von maxa67 » 20. Jul 2018, 14:01

Naja, so ein Eignungskriterium für so einen Posten bemißt sich ja nicht allein aus dem Verhalten im Umgang mit den Wölfen. Da allerdings so ein Landrat auch eine sogenannte Richtlinienkompetenz hat, spiegelt dieses Verhalten seine persönlichen Ansichten wider. Was man ja in ner Demokratie durchaus darf - zumindest noch. Mir schmeckt diese Haltung ganz und garnicht, das berührt aber sein sonstiges Wirken für mich nicht. Denn nicht umsonst gehts dem Landkreis zwar in bescheidenerem Rahmen als in den Speckecken von BW oder BY aber nicht schlecht. Und in der Zufriedenheitsumfrage schneidet unsere Ecke sehr akkurat ab. Daran kann man auch Kommunalpolitiker messen, weil diese die entsprechenden Rahmenbedingungen für Investitionen, Infratsruktur, Umwelt und Sozialumfeld mit vorgeben. Da ich ohnehin zumindest ab Landesebene keine etablierten Parteien (mehr) wähle, kanns mir eigentlich egal sein, mit den Schwarzen hatte ich als Ex Sozi bisher eh nie viel am Hut aber in Bautzen (wie z.B. auch in Pirna) haben die Kreisväter keinen schlechten Job gemacht. Von einzelne geschossenen Böcke mal abgesehen. Immerhin 17 Jahre Landrat und bei der Wahl vor 3 Jahren mit fast 73 % abgeräumt. Das sollte dann deinen Nachsatz ad absurdum führen. Niedersachsen und Brandenburg beweisen übrigens eindrucksvoll, daß die Roten und teilweise auch die Grünen in der Exekutive genauso bescheuert ticken.

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Re: Landrat fordert Wolfsabschuß

Beitrag von Lutra » 20. Jul 2018, 19:02

Gut, das sind so Ansichtssachen. Mir sind Politiker lieber, die ruhig und besonnen agieren, egal von welcher Partei, und nicht gleich auf irgendwelche Schreihälse reagieren. Sie sollten denen auch mal klar und deutlich sagen, was geht und was nicht, und das in jeder Angelegenheit, nicht nur die Wölfe betreffend. Wenn ich mir da unseren derzeitigen MP ansehe, wie er Sorgen anhörend und dabei betroffen drein blickend und Hilfe zusagen durchs Land reist, das wird doch nichts... Aber populistisch könnte das schon hinhauen, wie mit den "blühenden Landschaften", hat ja damals auch prima funktioniert. Erst das Kreuzchen an der gewünschten Stelle, kurz darauf: "Die ham uns beschissen!".

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