Neuer Wolfsangriff auf Hund in Brandenburg?

Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern
Schattenwolf
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Neuer Wolfsangriff auf Hund in Brandenburg?

Beitrag von Schattenwolf » 12. Feb 2018, 17:30

Tut mir wirklich leid um die Hündin. Wird wohl auf den nächsten Abschuss rauslaufen, wird ja von allen Seiten daraufhin gearbeitet.
Wenn man weiß das draußen Wölfe sind, lasse ich auch meinen kleinen Hund allein draußen. :-( Was in diesen Leuten vorgeht ist mir ein Rätsel.
http://www.maz-online.de/Lokales/Brande ... ert-werden
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Re: Neuer Wolfsangriff auf Hund in Brandenburg?

Beitrag von zaino » 12. Feb 2018, 17:58

Der ganze Artikel geht ja wieder in eine ganz bestimmte Richtung. Böööhzer Wolf, der "uns" einschränkt. Grüße von den Gebrüdern Grimm und den sieben Geißlein. Wenn man das so liest, echt überzeugend. :(

Schattenwolf
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Re: Neuer Wolfsangriff auf Hund in Brandenburg?

Beitrag von Schattenwolf » 12. Feb 2018, 18:48

Ich würde niemals einen einzelnen Hund, egal welche Rasse, im Wolfsgebiet nachts allein draußen lassen. Und kleine Hunde schon gar nicht egal wo, so viel Verstand sollte man schon haben. Meine Hündin kommt im dunkeln seit einiger Zeit nur noch unter Aufsicht in den Garten. Die nächste Zeit wird der Zaun erneuert und wieder unter Strom gesetzt.
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Re: Neuer Wolfsangriff auf Hund in Brandenburg?

Beitrag von SammysHP » 12. Feb 2018, 18:54

Ein Wolf muss Angie durch die Gitterstäbe zu packen bekommen haben.
Tja, sowas passiert, wenn kleiner Hund versucht großen Wolf anzugreifen. Irgendwie muss die Pfote ja nach außen gekommen sein. Der Wolf wäre da vermutlich einfach nur vorbei gelaufen.

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Re: Neuer Wolfsangriff auf Hund in Brandenburg?

Beitrag von zaino » 12. Feb 2018, 19:58

Besonders kleine respektlose Terrioristen leben ja generell gefährlich - auch was größere Hunde betrifft. Auf die müsste man extra noch aufpassen weil ihnen so viel einfällt. Aber das fällt dann alles unter "Der Wolf schränkt unser Leben ein". *seufz*

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Re: Neuer Wolfsangriff auf Hund in Brandenburg?

Beitrag von Old Trapper » 13. Feb 2018, 18:02

Viele Medien, vor allem Ortsblätter und Massenmedien bedienen sich in ureigensten Egoismus schamlos an den am leichtesten und billigsten zu bekommenden Emotionen. Am leichtesten gelingt das mit menschlichen Ängsten jeglicher Art. Oder auf der Suche nach vermeintlich schuldigen Unholden. Es trifft übrigens nicht nur den in diesem Fall sachlich betrachtet unschuldigen Wolf, mit Menschen gehen viele Medien ähnlich um!
Alles Klagen hilft hier nicht, erst recht nicht dem Wolf. Wenn ein Wolf oder Wölfe immer wieder durch Orte streifen, wenn sie dort Hunde angreifen oder Katzen fangen, dann erzeugt das nicht nur Ängste", sondern schadet in höchstem Maße der Akzeptanz des Wolfs in der lokalen Bevölkerung. Das war in der Vergangenheit so, das ist heute so und es ist nicht zu erwarten, dass es zukünftig anders sein wird. Die Medien braucht es dazu nicht. Letere befördern die Ängste nur weiter, auch dorthin, wo es (noch) keine Wölfe gibt. Wehe dem Wolf, wenn man dem nichts Überzeugenderes gegenüber zu stellen weiß. Oder?

Sollte der oder sollten die Wölfe in Steinberg weiter so auffällig auftreten empfielt der Managementplan des Landes Brandenburg nach "besondere Aufmerksamkeit" in der nächsten Stufe: Entfernen
(Managementplan Wolf, Brandenburg S. 43)
Wie schon anderenorts gesagt, das öEntfernen dient hier letztendlich dem Schutz der Wolfspopulation als Ganzes. Und im Kontext einer ganzheitlichen Bewertung ist das gut so. Auch, wenn wir wissen, dass man hier einen Unschuldigen opfert, auch, wenn es uns weh tut.

Mit freundlichem Gruß
Old Trapper
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Re: Neuer Wolfsangriff auf Hund in Brandenburg?

Beitrag von Schattenwolf » 13. Feb 2018, 19:06

Old Trapper hat geschrieben:
13. Feb 2018, 18:02
Sollte der oder sollten die Wölfe in Steinberg weiter so auffällig auftreten empfielt der Managementplan des Landes Brandenburg nach "besondere Aufmerksamkeit" in der nächsten Stufe: Entfernen
(Managementplan Wolf, Brandenburg S. 43)
Wie schon anderenorts gesagt, das öEntfernen dient hier letztendlich dem Schutz der Wolfspopulation als Ganzes. Und im Kontext einer ganzheitlichen Bewertung ist das gut so. Auch, wenn wir wissen, dass man hier einen Unschuldigen opfert, auch, wenn es uns weh tut.
Da haben die deutschen Wölfe ja Glück, das nicht jeder ach so große Führsprecher der Meinung ist. Ich bezweifle das es ihnen weh tut, ich empfinde ihre ganzen Phrasen als ziemlich heuchlerisch. Der nächste Schritt bei dieser Logik, wäre eine erneute Ausrottung des Wolfes in Deutschland.
Nichts für ungut Old-Trapper.
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Re: Neuer Wolfsangriff auf Hund in Brandenburg?

Beitrag von zaino » 13. Feb 2018, 19:33

Die Leut rasten ja schon aus, wenn sie einen Wolf nur von weitem SEHEN... und zetern, er würde sich "ohne Scheu" nähern oder unnormal verhalten. Wenn man also anfängt, nach "Entnahme" zu schreien, befürchte ich da eine Riesen-Inflation. Außerdem wird dann auch bei Vorfällen kaum noch nachgeschaut, ob das der Wolf war, der Marder, Nachbars Dackel oder ein Witzbold, der Weihnachtsgänse wildert. Oder ein Weideunfall mit "Zweitverwertung" durch Beutegreifer.
Ja, viele Menschen würden sich (wie sie meinen) besser fühlen, wenn sie wüssten, es gibt keinen Wolf hierzulande. Aber muss man die Natur wirklich jeder Befindlichkeit unterordnen?

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Re: Neuer Wolfsangriff auf Hund in Brandenburg?

Beitrag von Lutra » 13. Feb 2018, 19:42

Mein persönlicher Eindruck ist, wenn der Wolf eine geraume Zeit in der Region zu Hause ist und du wohnst mittendrin, wird er zur Normalität wie Fuchs und Wildschwein oder sonst was. Es hat zwar manchmal nicht den Anschein, z.B. wie bei dem Gezeter um das Rosenthaler Rudel bei uns hier, aber allgemein interessiert es die wenigsten mehr bzw. regt kaum noch jemand auf.

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Re: Neuer Wolfsangriff auf Hund in Brandenburg?

Beitrag von Schattenwolf » 13. Feb 2018, 22:40

Wie es aussieht wurde nicht mal ein DNA Test gemacht. Was ist mit Schäferhunde gemeint? Springen nur arische deutsche Schäferhunde auf ne läufige Wölfin an?
http://www.maz-online.de/Lokales/Brande ... -Steinberg
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