Das Zusammenleben von Mensch und Wolf

Die Beziehung zwischen Mensch und Wolf, Zusammenleben, Herdenschutz, Konflikte und Lösungen.
Wolfs-Theoretiker
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Das Zusammenleben von Mensch und Wolf

Beitrag von Wolfs-Theoretiker »

Hallo zusammen,
guten Abend und gleich zur Sache. Habe "zusammen" gewählt, weil ich mich nicht ausschließlich an Mitglieder wenden möchte,
welche ich gezielt anspreche und einige Sätze aus ihren Beiträgen zitiere. Zum Beispiel in Re: Wolf auf Wohnungssuche.

Redux 20. Aug, 2019 09:54 , sein letzter Satz: Im Übrigen sind diese Sachen alle bereits widerlegt worden.

Zaino 20. Aug, 2019 21:37 , vorletzter und letzter Satz: Wenn Du das weder liest, noch lesen noch verstehen willst - lies nach,
u. a. Beispielsweise die Beiträge von Nina, die 1000 Details belegt. Es ist alles alles hier im Forum.

Redux 20. Aug, 2019 21:45 , vorletzter und letzter Satz: Vielleicht bist du aber auch nicht mutig genug deine 2 o.k.,
wir sind großzügig 3 Phrasen in klare Sätze zu verpacken. Bliebe wohl auch nicht viel übrig.

Möchte vorausschicken, daß ich zum im Betreff genanntem Thema nichts im Forum finden konnte, worüber ich etwas enttäuscht bin.
Jeder ist irgendwann mal Anfänger gewesen, so auch ich um das Wissen über Wölfe. Meine theoretischen Kenntnisse, sind natürlich
nach wie vor nicht bausreichend um eine Aussage zu treffen, wohin das mit den Wölfen führt.
In der Annahme, daß Redux oder Zaino anscheinend über mehr Wissen verfügt, deshalb wende ich mich an die Beiden und zusätzlich
auch an Nina, weil sie im Beitrag von Zaino erwähnt wird. Mir ist bekannt, daß sie nicht nur über Wissen der Wölfe in der Lüneburger
Heide verfügt sondern geradezu eine Koryphäe auf dem Gebiet des Recherchierens ist, was sie ja regelmäßig hier im Forum unter
Beweis stellt. Ich bitte Nina um Mithilfe beim Auffinden von positiven Erfahrungen oder widerlegten negativen Erfahrungen in Bezug
auf "das Zusammenleben von Mensch und Wolf", aus den vergangenen 200 Jahren(auf Jahre bezogen, nur um eine Zahl zunennen),
gemeint sind aus der Vergangenheit, soweit wie möglich und bis jetzt oder so.
Meine Google-Suchen haben nichts Konkretes ergeben, außer Äusserungen wie: "kann weitestgehend reibungslos gelingen",
Nabu NRW : Deshalb ist es dringend notwendig, die Ausbreitung des Wolfes mit Maßnahmen zu begleiten, die ........... erleichtern.
Nabu : Ein Universalrezept für ein konfliktarmes ............ gibt es leider nicht.
Politiker : werden entsprechende Grundlagen für den Umgang mit Wölfen z. B. Managementpläne geschaffen,
ist ein Nebeneinander von Wolf und Mensch möglich. (habe das im Betreff genannte Thema die Pünktchen gesetzt)
Lediglich Luigi Boltani sagte in einem Hauptsatz aber nach dem Komma kommt im Nebensatz der Vorbehalt, wie folgt:
"Ein Zusammenleben von Wolf und Mensch ist möglich, wenn beide Seiten Kompromisse machen".
Aber um welche Kompromisse, darüber ist nichts verlautbar geworden, ich habe jedenfalls nichts gefunden.
Ich sage mal der Wolf ist ein kompromisloses Tier, denn er kann keine Kompromisse vereinbaren.
Warum sollte der Mensch Kompromisse machen, wenn es von der Gegenseite keinerlei Bestätigung geben kann.
Also da ist der Luigi Boltani etwas weit vorgestürmt, denn als Wolfsforscher sollte er wissen, Wölfe geben keine Unterschrift.

Da sind mir die Aussagen von deutschen Wolfsforschern offen und ehrlich schon wesentlich lieber, wie etwa hier:

"Die vergangenen Jahre haben gezeigt, daß das Zusammenleben von Wölfen und Menschen eine Vielzahl von Herausforderungen
mit sich bringt". "Streng geschützt, aber auch konfliktträchtig".

Die letzten beiden Sätze und weitere interessante Sachen sind nachlesbar auf Seite 13, 14, 15, 16, 18, 28, 29 usw. folgende Website:

https://www.wolfsinfozentrum.de/mediapo ... oelfen.pdf

Hiermit mache ich erstmal Schluß und möchte alle Leser und Leserinnen bitten zum Thema zu recherchieren.
Vielleicht gibt es sogar wissenschaftliche Erkenntnisse und ich bin einfach nicht versiert genug um richtig zu suchen.
Bitte helft mir, denn ich bin sehr an dem Thema interessiert und möchte mein Wissen erweitern.

Grüsse, WT
"Die Natur betrügt uns nie. Wir sind es immer, die wir uns selbst betrügen." Jean-Jacques Rousseau

zaino
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Re: Das Zusammenleben von Mensch und Wolf

Beitrag von zaino »

1. wenns keine Konflikte gibt, über weite Strecken/viele Jahre und riesige Areale hinweg, dann hast Du dazu auch keine Fall-Dokumentationen.
2. Eine lange Reihe von Studien wurden hier im Forum oft genug zitiert, z. B. zum Thema Bejagung von Wölfen: Ergebnis ist, dass das durchaus nix bringt in Bezug auf Beschränkung von Rissen. Ihr findet die Studien nimmer bzw. ignoriert sie.
3. ist eh egal, was man belegt hier, Ihr Spezialisten lest immer nur selektiv.
4. Kompromisse machen kann nur der Mensch als "Vernunftwesen" (wobei ich mich da auch oft genug frage). Der Wolf ist ein Tier und folgt seiner Natur - weswegen er weder eine Wahl hat noch per sé böse, arglistig oder gefährlich ist. Insofern hast Du da grad so richtig Senf geschrieben. Mal wieder.

Da Menschen grundsätzlich keinen noch so winzigen Kontrollverlust hinnehmen mögen, ist ein großer Prädator in der Nähe natürlich ein Konfliktfaktor. Das liegt in den meisten Fällen an der Sichtweise des Menschen und an den Fehlern, die er macht.

Redux

Re: Das Zusammenleben von Mensch und Wolf

Beitrag von Redux »

@zaino da hast du vollkommen recht lohnt nicht, wer suchet der findet.

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SammysHP
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Re: Das Zusammenleben von Mensch und Wolf

Beitrag von SammysHP »

Anstatt zu googlen oder andere Personen zu zitieren (das kann auch jeder für sich selbst machen, wenn er Lust dazu verspürt), möchte ich lieber von meinen eigenen Erfahrungen mit dem Wolf berichten. Da ich keine 200 Jahre alt bin und es in dem Großteil dieser Zeit auch keine Wölfe in meiner Gegend gab, bezieht sich das eher auf die letzten 15 Jahre.

Als Informatiker bin ich recht technikverbunden, habe die Natur aber als Ausgleich schätzen gelernt. Das hat zur Folge, dass ich mich nicht nur theoretisch beschäftige, sondern auch viel draußen bin. Da ich kein Nutzvieh habe, das draußen herumläuft, können in dem Bereich keine Konflikte mit dem Wolf entstehen. Auch bin ich kein Jäger, der um seine Beute bangt. Bleiben noch Spaziergänge und andere Aktivitäten in der Natur. Und obwohl es hier zu Konflikten kommen könnte, sehe ich bei mir persönlich keine Probleme. Ich würde mich sogar freuen, einem Wolf im Wald zu begegnen. Angst habe ich nicht, warum auch. Früher hatte ich panische Angst vor Spinnen, heute läuft mir nur noch in manchen Situationen ein Schauer über den Rücken. Vor kurzem wurde ich nachts von einem Fuchs überrascht, der sich von hinten angeschlichen hat. Als ich mich bewegt habe, ist er langsam weggegangen. Bei einem Wolf wäre ich aufgeregter, aber vor Freude.

Das heißt natürlich nicht, dass ich keine Konflikte sehe. Ganz deutlich bekomme ich sie zu spüren, wenn ich beim Zaunbau helfe. Da merkt man, welche Arbeit damit verbunden ist, seine Tiere zu schützen. Und es ist zusätzliche Arbeit, die man neben der ganzen anderen Arbeit erledigen muss. Da kann ich gut verstehen, dass der ein oder andere ganz schön genervt ist und den Wolf weg haben will. Andererseits ist das hauptsächlich auch ein gesellschaftliches Problem, dass diese Arbeit von den meisten nicht wertgeschätzt wird und jeder nur auf den Preis im Discounter achtet. Viele Leute haben recht fantasievolle Vorstellungen, welche Prozesse mit ihrem Essen verbunden sind.
Eine andere Sache ist beispielsweise das Pferd meiner Mutter, dass das ganze Jahr über draußen steht. Viele Pferdebesitzer machen sich sicher auch Sorgen. Pferde können (bei ausreichender Größe) recht wehrhaft sein, vor allem, wenn sie in einer größeren Gruppe stehen. Aber der Wolf ist eher ein geringes Risiko im Vergleich zu den ganzen anderen Gefahren, beispielsweise wenn das Pferd in den Zaun oder ein Loch tritt.

Vielleicht noch was zum finanziellen Aufwand. Für den gewerblich Betroffenen ist der Wolf sicher ein Faktor, der möglichst genau mit eingeplant werden muss. Letztendlich wird immer versucht, den Gewinn zu maximieren und gerade in der Landwirtschaft und der Viehhaltung ist da nicht viel Spielraum. Anders sieht es beim Hobby aus. Das ist meiner Meinung nach immer Luxus, auch wenn nicht jeder so viel darin investieren kann. Letztendlich hängt das Überleben nicht davon ab. Ob das nun die fünf Schafe im Garten oder das tausend Euro teure Musikinstrument ist.

Wer ist realistisch gesehen vom Wolf betroffen? Viehhalter. Jäger? Nicht wirklich, da der Wolf höchstens ein Konkurrent ist und die "Arbeit" (oder das Vergnügen?) etwas komplizierter macht. Waldspaziergänger? Nein, da es hauptsächlich Angst, aber keine wirkliche Gefahr ist. Kinder? Manch einer sieht im Wolf eine Gefahr für Kinder. Ich selbst sehe die Gefahr darin, Kinder unbeaufsichtigt alleine irgendwo rumlaufen zu lassen. Und wenn das Kind so selbstbewusst und vernünftig ist, dann ist auch der Wolf keine signifikante Gefahr. Und die ganzen "Stadtmenschen"? Die haben nun erst recht keine Konfliktpunkte mit dem Wolf.

Letztendlich ist das hauptsächlich eine emotionale Auseinandersetzung. Und natürlich verbunden mit vielen Vorurteilen und Missverständnissen. Wenn man das Thema ganz nüchtern betrachtet, ist der Wolf in dem ganzen Durcheinander da draußen kaum eine Erwähnung wert.

zaino
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Re: Das Zusammenleben von Mensch und Wolf

Beitrag von zaino »

Siehst Du, Sammy, das sehe ich komplett zu 100% genauso wie Du. (Nützt nur nix mehr, weil Du mich in anderen Punkten missverstehen WILLST)
Ich bins nur leid, dass alle echten Probleme neben dem Problem "Wolf" zu verblassen scheinen - das ist nicht nur emotional, das ist kontrollsüchtig, komplett hysterisch, eine völlig verzerrte Sicht auf die Fakten und spaltet fast die Nation, wie es scheint.
Die dummdreist-provokante und unsachliche Art, mit der einem der Wolf ständig um die Ohren gehauen wird, als hätte man ihn selber gestrickt, die kann ich echt nimmer ab.

Keiner von den Hetzern hier hat ein Schaf draußen, das gefressen werden könnte, wetten?

Wolfs-Theoretiker
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Re: Das Zusammenleben von Mensch und Wolf

Beitrag von Wolfs-Theoretiker »

Hallo SammysHP,
es ist schon eine halbe Stunde nach Mitternacht,
aber ich möchte mich trotzdem noch für Dein sehr ausführliches Schreiben bedanken.
Deine letzten drei Sätze bringen es auf den Punkt und wieder zum Wolf zurück.
Denn ich habe mich hier im Forum angemeldet, damit ich mehr über Wölfe erfahren kann, als ich schon weiß.
Natürlich ist eine Thema immer eine Herausforderung zur Diskusion, was ein wenig einer Provokation gleichkommt.
Aber es ist keine Pflicht sich in eine Diskussion einzulassen.
Wie hatte Lutra es so treffend beschrieben, man muß nicht über jedes Stöckchen springen, was einem hingehalten wird.
Aber wenn nicht etwas konträr gefragt oder argumentiert wird, dann kommt da einfach nichts in Gang,
weil die alten Hasen(ist nicht böse gemeint, sondern volkstümlich, die schon längere dabei sind) hier im Forum nur ihre Meinung
vertreten und unduldsam auf Hinterfragungen reagieren und auf die Suche verweisen.
Aber das kann jeder sehen wie er will, wenn es keine Antwort gibt, dann bleibt es still.
Deswegen braucht man sich nicht anfeinden oder beleidigen etc...

Ich möchte hier meine Tipperei beenden, Dir aber noch ein paar Zeilen senden.

Der Wolf ist ein Teil der Natur.

Ein Wolf kann keine Kompromisse machen,
denn darüber würde die Natur nur lachen.

Die Natur kennt uns, als Mensch noch nicht mal,
wir können Kompromisse machen in großer Zahl.

Die Natur läßt nicht mit sich verhandeln,
sonst würde der Mensch sie ständig wandeln.

Somit hat die Natur endgültig festgelegt,
Kompromisse mit ihr werden hinweggefegt.

Grüsse, WT
"Die Natur betrügt uns nie. Wir sind es immer, die wir uns selbst betrügen." Jean-Jacques Rousseau

zaino
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Re: Das Zusammenleben von Mensch und Wolf

Beitrag von zaino »

Zum Kuckuck,
Hinterfragen dürft Ihr, bis Ihr blau anlauft - richtig, eine Sache zu hinterfragen auf verschiedenste Weise, ist völlig ok.
Nur sollte man dann halt mit den Antworten klarkommen und/oder auch selbst etwas zum Verständnis mit beitragen. Davon, dass Ihr ca. 12000x wiederholt: Ja, aber bei "Rotkäppchen wars doch so" oder "Der Wolf ist aber doch ein Beutegreifer" oder "Valerius Geist schreibt aber doch..." - ohne hier im Forum und überall im Netz verfügbare vielfältige andere Infos überhaupt mal wahrzunehmen, klärt sich die Lage nicht.

Doch, ja, wir anderen alle haben AUCH den Linné-Report und andere Papers gelesen und den Inhalt registriert. Vielleicht füttern wir nur unsere atavistischen Ängste und hysterischen Anteile nicht damit. Sondern relativieren und akzeptieren mehr und können damit leben. Weil die Vernunft uns sagt, dass DAS Risiko neben anderen alltäglichen Gefahren lächerlich ist.

Wenn "alte Hasen" von Eurem ewigen Nölen dann grummelig werden, wundert Ihr Euch. Dieses permanente Doofstellen hat Methode und WILL provozieren, scheint mir. Bei gewissen Blondinen sorgt Doofstellen dafür, dass alle anderen deren Job machen, damit das arme Mädel sich nix tut. Aber Ihr seid Kerle und evt auch nicht blond. Was also soll Euch abgenommen werden? Das Denken? Scheint ja weh zu tun...
Oder anders gefragt: Bei Kleinkindern geht die Warumwarumwarumwarum-Phase ja vorbei... warum nicht bei Euch?

Deswegen hinterfrage ich jetzt: Was genau wollt Ihr HIER denn erreichen? Dass alle hier sagen, Ihr habt Recht, gebt uns allen Flinten, lasst uns die bösen Wölfe wieder ausrotten? Oder dass alle vernunftbegabten Bürger hier das Forum verlassen oder einfach nie mehr irgendwas schreiben, weils ihnen zu doof wird? (ich bin ja eh für Umtaufen in Erklärbären-Forum mit 2, 3 Mitgliedern...) Dann HABT Ihrs uns aber gegeben, jawollja!

Oder braucht Ihr einfach eine Plattform für Eure geistige Inkontinenz - au weia. Ich meine, notfalls hängt Ihr den Mantel 3x pro Tag nach dem Wind oder widersprecht Euch im gleichen Satz mehrmals, Hauptsache, Ihr widersprecht irgendwem hier im Forum. Merkwürdiger Zeitvertreib. Ich war satte 4 Wochen lang nicht "on" und bin oft monatelang nimmer im Forum gewesen. Gewisse Aktivisten aber waren unentwegt dabei... das lässt seltsame Rückschlüsse auf Euer sonstiges Leben zu.

Lutra
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Re: Das Zusammenleben von Mensch und Wolf

Beitrag von Lutra »

Ich leb hier zwar mit dem Wolf, aber nicht mit ihm zusammen. Wir leben beide in einer Landschaft ohne größere Probleme nebeneinander. Klar störe ich den Wolf ab und zu auf seinen Wegen. Er muß dann etwas zur Seite gehen und warten, bis ich vorbei bin, weil er keinen Wert auf eine Begegnung mit mir legt. Das ist sein Problem. Ich hab keins mit ihm. Meine Frau, Kinder, Enkel auch nicht.
Unser Schäfer im Dorf hatte mal ein sehr großes Problem. Jetzt hat er drei Herdenschutzhunde und das Nebeneinanderleben (nicht zusammen) scheint zu klappen.
Außerdem ist gerade heute der Tag der Landtagswahl in Sachsen. Und da halten einige Parteien den Wolf für nützlich, um für ihren Verein zu werben, indem sie mehr oder weniger gegen den Wolf sind.
Fazit:
Leben und leben lassen.
Die Inder sollen ja auch gefälligst mit dem Tiger klarkommen, und den Elefanten, und, und, und...

Lutra
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Re: Das Zusammenleben von Mensch und Wolf

Beitrag von Lutra »

Zaino, Dein erster Abschnitt triffts voll und ganz. Gerade zum Wolf gibt es massig Informationen. Und da gibts eben Menschen, die suchen sich nur das ihnen Passende raus. Leider wird das von den Medien oft noch befördert. Wenn in Hinterposemuckel ein Schaf gerissen wurde, erscheints Deutschlandweit. Wenn Herden optimal geschützt sind und es passiert jahrelang gar nichts, ist das natürlich keine Meldung wert. Dann entsteht für Leute, die nur theoretischen Einblick und die entsprechende Ängstlichkeit haben, mit dem Wolf wäre unser ganzes bisheriges Leben und Wirtschaften nicht mehr möglich.

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Nina
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Re: Das Zusammenleben von Mensch und Wolf

Beitrag von Nina »

Wolfs-Theoretiker hat geschrieben:Möchte vorausschicken, daß ich zum im Betreff genanntem Thema nichts im Forum finden konnte, worüber ich etwas enttäuscht bin.[...] Hiermit mache ich erstmal Schluß und möchte alle Leser und Leserinnen bitten zum Thema zu recherchieren.
Vielleicht gibt es sogar wissenschaftliche Erkenntnisse und ich bin einfach nicht versiert genug um richtig zu suchen.
Bitte helft mir, denn ich bin sehr an dem Thema interessiert und möchte mein Wissen erweitern.
Du würdest die durchaus vorhandenen angeblich gewünschten Informationen leichter finden, wenn das Forum nicht mit unsinnigen und künstlich aufgeblasenen themenfremden Kommentaren überhäuft würde. Ich kann mich erinnern, wie Du kürzlich dem Erklärbär ob seiner wertvollen Kommentare zugeprostet und dabei Deine wahren Absichten verraten hast:
Wolfs-Theoretiker hat geschrieben:Guten Morgen Erklärbär,
danke für Deine Stellungnahme zu meinem Kessel Buntes.

Hierzu sage nur kurz: "Hi, nun sind wir ja schon Zwei".

So richtig weh tun möchte ich ja keinem Forumsmitglied,
aber so ein Bischen Zwicken, Kratzem oder Jucken soll es schon.
Weil sonst bewegt sich nichts garnichts mehr.

Ein Floh im Pelz des Wolfes oder zwei, schon ist es mit der Ruhe vorbei.
Aber so ein Floh ist doch kein Propagandist und erzählt nur lauter Mist.

Apropo, Floh, wustest Du, daß der erste Floh, schon einen Namen hatte?
Er hieß Josef, denn in alten Schriften steht: "Josef, der Floh aus Jerusalem" oder so.

Wir werden nicht aus dem Forum fliehen oder in ein anderes ziehen,
denn die Farben kreuz und quer, die gefallen mir immer mehr.

Thread Nützlichkeit des Wolfes, Seite 23, Beitrag vom 05.08.2019, 11:13 viewtopic.php?f=11&t=3037&start=220
Also so richtig weh tun zwar nicht, aber zwicken, kratzen und jucken? Sprich: Provozieren, wo es geht.

Das hat schlichtweg nichts mit Meinungsaustausch zu tun. Schade für die Menschen, die sich ernsthaft zum Thema Wolf informieren und - gern auch kontrovers -austauschen möchten, aber anhand der ellenlangen Trollaktivitäten fernbleiben oder aufgeben.

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