Warum Herdenschutz kaum funktioniert

Die Beziehung zwischen Mensch und Wolf, Zusammenleben, Herdenschutz, Konflikte und Lösungen.
Erklärbär
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Re: Warum Herdenschutz kaum funktioniert

Beitrag von Erklärbär »

Na, Du musst es ja wissen. Bist Du etwa ein Insider?
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TheOnikra

Re: Warum Herdenschutz kaum funktioniert

Beitrag von TheOnikra »

Das sagen die doch selbst auch in nicht Wolfsgebieten verschwinden die.
Hingegen bietet doch der von dir verhasste Wolf Möglichkeit das von dir verhassten Städter, die Landwirte zu unterstützen mit von dir verhassten Herdenschutz.

Außerdem bist du nur ein Fischer in deine homogenne Blase, du bist doch für etwas anderes als deine Meinung überhaupt gar nicht empfänglich.

Du bist so von Hass zerfressen und merkst es nicht mal. Du bist wahrlich eine Schachspielende Taube.
Erklärbär
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Re: Warum Herdenschutz kaum funktioniert

Beitrag von Erklärbär »

Für Dich ist es Hass, wenn jemand nicht Deine Meinung teilt. Krasse Wahrnehmung. Da mache ich mir ja direkt Sorgen um deine Gesundheit.
Will you walk out of the air, my lord?
TheOnikra

Re: Warum Herdenschutz kaum funktioniert

Beitrag von TheOnikra »

Selsam, ich mit hier mit vielen nicht einer Meinung und bezeichne es nicht als Hass. Ergo deine Behauptung läuft ins Leere.
Erklärbär
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Re: Warum Herdenschutz kaum funktioniert

Beitrag von Erklärbär »

TheOnikra hat geschrieben: 20. Jul 2019, 12:17 Selsam, ich mit hier mit vielen nicht einer Meinung und bezeichne es nicht als Hass. Ergo deine Behauptung läuft ins Leere.
Du hast mir den Hass angedichtet, nicht ich. Verdrehe also nicht immer die Tatsachen.
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TheOnikra

Re: Warum Herdenschutz kaum funktioniert

Beitrag von TheOnikra »

Erklärbär hat geschrieben: 21. Jul 2019, 13:40
TheOnikra hat geschrieben: 20. Jul 2019, 12:17 Selsam, ich mit hier mit vielen nicht einer Meinung und bezeichne es nicht als Hass. Ergo deine Behauptung läuft ins Leere.
Du hast mir den Hass angedichtet, nicht ich. Verdrehe also nicht immer die Tatsachen.
Wie überheblich von dir, denkst du du bist der einzige der nicht meiner Meinung ist. Bleiben wir doch da bei den Tatsachen.
Was da machst ist Hassschürerei das du unter dem Deckmantel deiner Meinung hier verbreitest.
Du redest doch so ziehmlich alles schlecht was mit Wölfen zu tun hat. Anstatt mal Einzusehen das ein Zusammenleben mit Wölfen möglich ist. Ein Zusammenleben bei denen auch beide Seiten überleben können.
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Dr_R.Goatcabin
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Re: Warum Herdenschutz kaum funktioniert

Beitrag von Dr_R.Goatcabin »

Ich meine, dieses neue Paper, wenn auch an sich unspektakulär - im allgemeinen Hintergrundrauschen an Veröffentlichungen und bereits bestehenden Kenntnissen - passt hier hin. Mal wieder so zwischendurch. .... Warum Herdenschutz kaum funktioniert. ( ;) )

Octenjak et al. (2020): Wolf diet and prey selection in Croatia. DOI: 10.1007/s13364-020-00517-8.

Abstract
Spannungen zwischen Menschen und Wölfen haben zu intensiven weltweiten Studien über die Fressgewohnheiten von Wölfen und deren relative Präferenz für nutzhaft gehaltene [domestizierte] und wilde Huftiere geführt. Ziel dieser Studie war es, weitere Einblicke in die Nahrungszusammensetzung von Wölfen in Kroatien zu geben, basierend auf dem Mageninhalt toter Wölfe. Wir untersuchten die räumlichen Unterschiede in der Wolfsdiät und der Auswahl der Beute in Bezug auf die Verfügbarkeit von Wild- und Haustieren. Darüber hinaus wollten wir die Selektivität der Fressgewohnheiten in Bezug auf Geschlecht und Alter der Wölfe bestimmen. Die Studie wurde am Mageninhalt von 42 Grauwölfen (18 Fähen, 24 Rüden) durchgeführt. Es wurden Proben aus drei Regionen Kroatiens mit unterschiedlichen Verhältnissen der Verfügbarkeit von nutzhaft gehaltener und wilder Beute gesammelt. Das Dichteverhältnis von domestizierten zu wilden Huftieren stieg allmählich von Nordwesten (5,8) über Zentral- (11,6) nach Südosten (134) Kroatien. Die Wolfsdiät folgte diesem Muster, wobei der Anteil der Haustiere von 0,7 auf 1,3 bzw. 5,3 anstieg. Der relative Anteil wilder Huftiere an der Wolfsernährung war in allen drei Regionen des Wolfsbereichs in Kroatien signifikant höher, selbst wenn die Verfügbarkeit von Vieh hoch war. Weibliche Wölfe fraßen mehr Vögel, Nagetiere und Hunde als Rüden und im Süden, wo wilde Huftiere rar waren. Diese Studie zeigte die Selektivität der Wölfe für wilde Huftiere und nicht für reichlich vorhandenes, aber gut geschütztes Vieh. Die europäische Idee des Zusammenlebens von Menschen und Wölfen in einer von Menschen dominierten Landschaft scheint mit einiger Anstrengung und Verständnis von Seiten des Menschen möglich zu sein.
"Though this be madness, yet there is method in 't ..."
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