Wolf in NRW

Über freilebende Wölfe in Deutschland.
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TheOnikra
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Re: Wolf in NRW

Beitrag von TheOnikra » 9. Apr 2016, 22:35

Grauer Wolf hat geschrieben:Wenn jemand so bei Menschen argumentieren würde, wäre ihm ein Shitstorm galaktischen Ausmaßes gewiß.
Ist das in der Medizin nicht ganz normal?
Grauer Wolf hat geschrieben:Aber es sind ja nur Wölfe. Einfach ein paar Baueropfer, damit der Blutdurst gewisser Herrschaften gestillt ist.
Nur, eines muß Dir klar sein: Wenn hier erst mal angefangen wird auf Wölfe zu schießen, egal, womit, dann geht die Forderung nach immer mehr der Art erst richtig los. Dann ist ein Damm gebrochen.
Das war keines Falls eine Forderung oder ein Proargument von mir. Unter den gegebenen Umständen bin ich da deiner Meinung. Ich würde es aber gut finden wenn es eine Möglichkeit gäbe denn Wolf zu vermitteln, das der Mensch nicht gut für seine Gesundheit ist. Die wird aber höchstwahrscheinlich mit Gewalt verbunden sein und das schließst Tod nun mal nie ganz aus.
Herdenschutz ist ja auch eine Art Vergrämung, bei der Wölfe durchaus auch zu Schaden kommen können.


Mir ging es auch nicht nur um die Wölfe in Deutschland. Was in den Ländern wo er bejagt wird. Wäre da diese oder andere Alternativen etwa nicht wünschenswert.

So ich hoffe die Area postrema hat sich beruhigt, oder braucht es noch etwas Antiemetika, die durch reichlich Menschen in klinischen Prüfungen ausgibig getestet wurde. Ist auch keiner dabei gestorben, glaub ich zumindest ;)
Die Welt ist für alle da!

northlynx
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Re: Wolf in NRW

Beitrag von northlynx » 9. Apr 2016, 23:06

rollofi hat geschrieben:
Wer k e i n Tierfreund ist oder keine Empathie für wildlebende Tiere hat.......... raus hier oder Mund halten!
Mal eine Frage, Herr "rollofi". Geht´s noch ???

gelöscht_1

Re: Wolf in NRW

Beitrag von gelöscht_1 » 9. Apr 2016, 23:12

Redux hat geschrieben:Sollten das allen Ernstes Gegenargumente sein ??? Was spielt es denn für eine Rolle ob der Wolf von selbst zurückgekehrt ist oder nicht, oder einen normalen Platz in der Natur hat ? (was immer das auch heißen soll) Es ging eben auch nicht um das "Recht" des Wolfes auf ein Hiersein ! Besser für Ihn ist keine Drohung sondern anzunehmende Realität. Daß du glaubst Andersdenkende sind Dümmer oder besitzen keinen gesunden Menschenverstand spricht für sich selbst. (und da habe ich dem Grauen Wolf wegen der Lappalie totale Neigungen vorgeworfen). Und was heißt Gesellschaftsforum ? Meine Frage bezog sich ausdrücklich auf den Wolf und sonst nichts. Für von dir beabsichtigte Gesinnungsprüfungen habe ich selbstredend auch nicht das mindeste Verständnis. Da ihr ja immer so gerne am EU-Recht klebt. Schau doch mal ins Grundgesetz
Es s p i e l t eine Rolle ob ein Irrer Tiere einschleppt und aussetzt oder es Tiere sind, die hier lebten und von uns ausgerottet wurden!!!!!!!
Und ob!!!!!!!!!

Auf das Grundgesetz beruft sich mittlerweile jeder Andersdenkende, dem es egal ist was NORMAL ist und dem es Schnuppe ist, was er mit seiner Andersartigkeit bewirkt....!
Wenn ich nun in das Medizinische, Psychatrie abdriften würde........ gibt es wunderschöne Definitionen/ICD für solche Verhaltensweisen!
Selbstredend haben auch diese Menschen das Recht auf alle Artikel des Grundgesetzes.....!

Du raffst es nicht.....

Und .....ja.....bei mir gehts noch, nur glaub ich langsam im Jagdforum zu sein!

Nochmal........ Danke.......!!!!

Gruß Rudi

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Redux
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Re: Wolf in NRW

Beitrag von Redux » 9. Apr 2016, 23:33

Ja die ICD_ Definitionen würde ich mir an deiner Stelle auch ganz genau ansehen ! Oh ich raffe es schon, nur bin ich einfach nicht deiner Auffassung. (weitere Kommentare erspare ich mir aus sozialer Rücksicht)
NO DOGS NO MASTERS !

Lämmchen
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Re: Wolf in NRW

Beitrag von Lämmchen » 10. Apr 2016, 08:00

rollofi hat geschrieben:
Auf das Grundgesetz beruft sich mittlerweile jeder Andersdenkende, dem es egal ist was NORMAL ist
Was ist denn normal und wer definiert Normalität?
Das Grundgesetz würde ich dir auch als Lektüre empfehlen.
Wenn ich nun in das Medizinische, Psychatrie abdriften würde........ gibt es wunderschöne Definitionen/ICD für solche Verhaltensweisen!
Selbstredend haben auch diese Menschen das Recht auf alle Artikel des Grundgesetzes.....!
Weißt du überhaupt, was ICD - so wie du es hier verwendest - bedeutet?
Ich würde mir das einmal anschauen :lol:
Außerdem bist du nicht befugt, Diagnosen zu stellen, schon gar keine aus dem psychiatrischen Bereich. Das ist justiziabel, du bist nicht Arzt, hast keinerlei Kompetenzen dazu, schon gar nicht in einem Forum.

Du raffst es nicht.....
Er "rafft" es schon, ist nur anderer Meinung als du. Ich bin es übrigens auch.
Und .....ja.....bei mir gehts noch, nur glaub ich langsam im Jagdforum zu sein!
Was geht bei dir noch?

[/quote]

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SammysHP
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Re: Wolf in NRW

Beitrag von SammysHP » 10. Apr 2016, 08:03

@rollofi
Beruhig dich mal bitte.

Nina
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Re: Wolf in NRW

Beitrag von Nina » 10. Apr 2016, 17:17

Wenn ich den Kern der Diskussion hier richtig herausgelesen habe, dann möchten einige die Wölfe vorsorglich vergrämen, damit sie sich den Menschen möglichst gar nicht mehr zeigen, während andere lieber den Zeitpunkt abwarten würden, an dem tatsächlich ein auffälliges Verhalten eines Individuums erkennbar geworden ist.

Das Problem ist derzeit aus meiner Sicht jedoch eher, dass es je nach Einstellung zum Wolf unterschiedliche Definitionen von "auffälligem Verhalten" gibt und von einigen Interessensgruppen auch immer wieder versucht wird, Wölfen in verschiedenen Regionen auffälliges Verhalten öffentlich zu attestieren, um dann Konsequenzen zu fordern.

Insofern sehe ich es als einen guten und wichtigen Schritt an, dass bei Fragestellungen bezüglich einer möglichen Verhaltensauffälligkeit das neue Dokumentations- und Beratungszentrum des Bundes zum Wolf, DBBW, gehört wird, um die Fachkompetenz von Senckenberg und LUPUS in das Ergebnis einfließen zu lassen.

Da ich ja nun selbst im Revier des Munster-Rudels lebe, kann ich die Diskrepanz zwischen medialer Berichterstattung und tatsächlicher Anzahl von Wolfsbegegnungen realistisch einschätzen. Und muss höchstwahrscheinlich nahezu jeden enttäuschen, der nach all den Medienberichten unsere Region in der großen Hoffnung besucht, endlich mal selbst einen Wolf zu treffen.

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SammysHP
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Re: Wolf in NRW

Beitrag von SammysHP » 10. Apr 2016, 18:20

Vergrämen sagt sich so einfach, aber so eine Vergrämung muss ja auch am richtigen Ort und der richtigen Stelle passieren. Daher halte ich eine gezielt durchgeführte Vergrämung für äußerst schwierig bis unmöglich.

Viel besser ist es, wenn wir alle etwas tun: Wölfe nicht anlocken, nicht füttern, Futterquellen unerreichbar machen (Abfälle, Nutztiere) und dem Wolf ggf. frühzeitig sagen, dass wir seine Nähe nicht möchten.

northlynx
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Re: Wolf in NRW

Beitrag von northlynx » 10. Apr 2016, 19:52

SammysHP hat geschrieben:Viel besser ist es [...] dem Wolf ggf. frühzeitig sagen, dass wir seine Nähe nicht möchten.
Wie jetzt :?:

gelöscht_1

Re: Wolf in NRW

Beitrag von gelöscht_1 » 10. Apr 2016, 19:58

SammysHP hat geschrieben:Vergrämen sagt sich so einfach, aber so eine Vergrämung muss ja auch am richtigen Ort und der richtigen Stelle passieren. Daher halte ich eine gezielt durchgeführte Vergrämung für äußerst schwierig bis unmöglich.

Viel besser ist es, wenn wir alle etwas tun: Wölfe nicht anlocken, nicht füttern, Futterquellen unerreichbar machen (Abfälle, Nutztiere) und dem Wolf ggf. frühzeitig sagen, dass wir seine Nähe nicht möchten.
Hey

@sammy ......absolut korrekt!

Mit dem "Beruhigen" , ja.....ich glaube manchmal das Forum West und die Ecke Sachsenwölfe, Lichtjahre voneinander entfernt sind!
Ich persönlich bin in keiner pluralistischen Gesellschaft aufgewachsen. Das finde ich nicht schlimm, weil mich die DDR nicht in meinem Denken uniformiert hat! Dafür mußte ich Nachteile in Kauf nehmen, trotzdem bin ich kein Fan vom Pluralismus in der BRD! wie ich schrieb.....Bitte lesen! .......Gesetze EU und BRD sind Gesetze und können nicht trotz Pluralismus anders ausgelegt werden! "Weg mit Wolf oder Vergrämen oder Abschuß!" D a s gebt nicht! :evil:

Auch ich habe mich gegenüber Pro-Wolf-Fanatismus, hier im Forum, schon negativ positioniert. Der Grund, warum auch ich das Zusammenleben mit dem Wolf manchmal kritisch finde, sind keine persönlichen Befindlichkeiten. Es sind mehr oder weniger Empathie für Leute, die nun richtig Sorgen haben, weil er nun da ist!
Diesen Blödsinn mit Kinder-Anknabbern, wenn sie allein Beeren im Wald sammeln, ist echt absurd! Dafür habe ich Null Empathie!

Ach so......kritische Stimmen, ob ich Kompetenz in Sachen ICD 10/DSM IV habe.......! Keine Angst....denke doch! Wegen gewisser Erfordernisse bin ich schon über 6 Jahre drinnen, in der Marterie und meine doch recht gute Menschenkenntnis läßt mir guten, wenn auch subjektiven Spielraum! Psychologie ist eh ein äußerst strittiges Gebiet......... Ablehnung, Verweigerung und Verleumdung, sind das Wasser auf meinen Mühlen! Das mal O.T.

Also.....was bleibt!
Das was Sammy grad schrieb, ist glaube ich, der Leitfaden Wolf!
Man sollte sich als Mensch, das ach so göttliches Geschöpf, abgewöhnen, über Tod und Leben von jeglichem niederen Leben zu richten!
Das steht uns niemals zu!

Gruß Rudi

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