Wolf in NRW

Über freilebende Wölfe in Deutschland.
Lämmchen
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Re: Wolf in NRW

Beitrag von Lämmchen » 6. Apr 2016, 22:20

rollofi hat geschrieben: Lämmchen!

D a s ist anerkannter Schwachsinn, Medienverdummung und Manipulation was du da tust! Bist du so naiv oder so dumm, das zu glauben, was du schreibst?

....................
S o ......wird ein Schuh draus.....!
Dazu wiederum gibts Fachliteratur, auch im Netz und berühmte Menschen, die Markt und Staatsanalysen durchführen!
N u r.....machen mußt du es, sonst bleibst du dumm und glaubst den Quatsch, den.......die Medien .........dir einreden!

Also.....echt......Gratulation.........! Lämmchen!

Gruß Rudi
Falls du irgendwann einmal in der Lage sein solltest nicht persönlich beleidigend zu argumentieren, bin ich gerne bereit, das Thema konstruktiv mit dir zu besprechen.

Grüßli

Widukind

Re: Wolf in NRW

Beitrag von Widukind » 7. Apr 2016, 08:54

rollofi hat geschrieben: Lämmchen!

D a s ist anerkannter Schwachsinn, Medienverdummung und Manipulation was du da tust! Bist du so naiv oder so dumm, das zu glauben, was du schreibst?

Gruß Rudi
Da muß ich Lämmchen recht geben. Das ist schon mehr, als schlechter Stil ... :roll:

wolfsam
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Re: Wolf in NRW

Beitrag von wolfsam » 7. Apr 2016, 12:05

@rollofi: Ich würde in Deiner Stelle nicht so sehr die Keule schwingen. Im Lebensmittelbereich gibt es nicht nur Oligopole. Es kommt immer darauf an, welche Bereiche Du Dir anschaust - Handel oder Lieferanten bspw. Und im Bereich Lieferanten gilt es dann auch wieder Unterschiede zu machen, sich also jede einzelne Branche genau anzuschauen.
Die Medienverdummung usw. hängt immer von zwei Seiten ab: Der eine, der es versucht und der andere, der es zulässt, also ohne nachzudenken konsumiert und es für bare Münze nimmt. Wir Menschen wollen doch alle so selbstbestimmt und vernünftig sein. Hier können wir zeigen, dass wir vernünftig, selbstbestimmt und kritisch mit den dargebotenen Informationen umgehen / können.
Auch in der sogenannten Fachliteratur und von sogenannten Experten, ob hoch gelobt oder selbst ernannt, gibt es solche und solche. Will heißen, ohne kritische Herangehensweise gehst Du da auch jeder Menge Quatsch und Halbwahrheiten auf den Leim. Und bei den Markt- und Staatsanalysen sieht es ähnlich aus. "Glaube immer nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast." Diesen Spruch gibt es aus gutem Grunde ..... Denn nur Du weißt, welche Annahmen Du warum getroffen hast, welche Zahlen Du genommen hast und welche Du weg gelassen hast etc. Und interpretieren, ja das ist noch 'ne Kiste für sich.
Noch einmal Fachliteratur: Wir sind hier ja beim Wolf. Vor langer Zeit gab es eine wissenschaftliche Untersuchung zu Wölfen. Diese hatte hervorgebracht, dass es Alpha-, Beta- und Omegatiere gibt. Das hat dann jeder für sich übernommen und auf viele unterschiedliche Lebensbereiche übertragen - siehe Alphatier im Management z.B. Nur genau derselbe Wissenschaftler, David E Mech, der diese von ihm gefundene Struktur in der Wildnis wiederzufinden glaubte, hoffte, fand sie nicht. Weder auf Ellesmere Island, wo er als nächstes forschte/beobachtete, noch sonst wo. Der Fehler war nicht die Art der Datenerhebung, die war wohl wissenschaftlich einwandfrei, sondern die Rahmenbedingungen. Die Beobachtungen fanden im Zoo statt, wo es keine gewachsenen Strukturen gab. Das Buch, in dem DE Mech seine ersten Beobachtungen niederschrieb, geistert immer noch in der Wissenschaft herum, OBWOHL er seinen Irrtum sofort nach seiner Erkenntnis öffentlich gemacht hat und seine ersten Ergebnisse revidierte. Noch heute beziehen sich etliche Wissenschaftler auf die ersten Beobachtungsergebnisse .....
Also pack die Keule ein und diskutiere wieder auf einer "normalen" Ebene weiter mit! :)

gelöscht_1

Re: Wolf in NRW

Beitrag von gelöscht_1 » 7. Apr 2016, 15:32

Hey wolfsam......


Omega gibts , hat mal jemand erwähnt, nur in Rudeln in Gefangenschaft!

Warum schwinge ich die Keule?! Weil es mich langsam ank....., dass ich als mündiger Endverbraucher immer Schuld bin, weil ich ja soooo geizig bin! W e r bringt denn diese Mär.....? Die Medien!
Und.........! Lies mal wissenschaftliche Abhandlungen über Medien, damit meine ich nun nicht das Kapital, was ich aber auch schon in der Mache hatte! Lies mal, was Oligopole sind, was Monopole, was Ideologie für eine Aufgabe in jeder Gesellschaft hat! Das hat nix mit Staatsbürgerkunde a la DDR zu tun, das sollte man mal gehört haben. Sich gegen eine Ideologie, gegen Kapital und Gesellschaft und vorherschende Meinung zu stellen.........da mußt du in den Wald ziehen, aber keinen BRD-Wald, dort bist auch nicht raus aus der Nummer!
Die Macht der Verbraucher, die angebliche Macht des Einzelnen und der Masse, weil......wir haben ja ein freies Land/Demokratie.....ist Schnulli! Ist Utopie!

Das mal am Rande.

(Winston Curchill hat das gesagt, mit der getürkten Statistik und bezog sich nicht auf gesellschaftliche Vorgänge und Marktmechanismen, die dem Kapitalismus gesetzmäßig eigen sind!)
Also.....wieder einstecken den Spruch, Thema verfehlt......noch "4"!

Gruß Rudi

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Redux
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Re: Wolf in NRW

Beitrag von Redux » 7. Apr 2016, 15:37

Lämmchen hat geschrieben:
Grauer Wolf hat geschrieben: Dann sollen sie es verdammt noch mal lernen
Die Geschichte lehrt, dass es unmöglich ist, jedem einzelnen Menschen eines Volkes gleiche Verhaltensweisen anzugewöhnen.
In pluralistischen Gesellschaften ist das ohnehin ein Ding der Unmöglichkeit.

Gutes Zusammenleben zwischen Wolf und Mensch kann auf Dauer nur gelingen, wenn der Wolf den Menschen und seine Siedlungen meidet.
Die wenigsten Europäer betrachten den Wolf als "Bruder", sie akzeptieren ihn, so lange er ihnen nicht zu nahe auf Tuchfühlung kommt und sie in ihren Lebensgewohnheiten behindert.
Man sollte nie vergessen, dass der Wolf ein großes Raubtier ist und ihn nicht mit "brüderlichen" Gefühlen all zu sehr verniedlichen.

Geschichtliche Entwicklungen kann man auch nicht umkehren, nicht rückwärts gehen, man kann nicht einmal daraus lernen, das erleben wir z.Z. ständig.
Jede Entwicklungsstufe der Menschheit hat ihren Reiz, für die einen mehr, die anderen weniger. Der Ruf "zurück zur Natur" ist schon einmal gescheitert und brachte nur Elend.
Komme leider jetzt erst dazu die letzten Einträge zu lesen. Dem kann ich nur zustimmen. Ich würde sogar sagen, daß es nicht nur nicht möglich ist in freien Gesellschaften allen Menschen die gleichen Verhaltensweisen abzuverlangen, sondern auch in keiner Weise wünschenswert. Freiheit lebt von Verschiedenheit und Demokratie vom Kompromiß bzw. der Verständigung auf Machbarkeit. Alle totalen Bestrebungen aus welcher Ecke auch immer finde ich inakzeptabel. Gründe für die Einschränkung von Freiheit gibt es natürlich immer und die können auch durchaus guten Willens entsprungen sein (wie z.B. Umweltschutz) nur muß man diese meines Erachtens trotzdemm verwerfen !
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Re: Wolf in NRW

Beitrag von Lutra » 7. Apr 2016, 19:25

Redux hat geschrieben:Gründe für die Einschränkung von Freiheit gibt es natürlich immer und die können auch durchaus guten Willens entsprungen sein (wie z.B. Umweltschutz) nur muß man diese meines Erachtens trotzdemm verwerfen !
Ich wollte mich eigentlich hier raushalten, weil die Sache in diesem Faden schon sehr OT ist. Aber...
Erst mal zu der zitierten Aussage: Die Freiheit des Einzelnen muß eingeschränkt werden. Dazu dient jedes Gesetz und jede Verordnung, schon immer, sonst funktionierts nicht in der Gesellschaft.

Zur Landwirtschaft: Zur Zeit gerade großer Jammer über zu niedrige Milch- und Fleischpreise- Verbraucher wollen immer nur billig. Läuft da nicht einfach ein Verdrängungswettbewerb? Die großen Landwirtschaftsbetriebe haben meistens mehrere Standbeine und liegen bei dem Aufwand z.B. für den Liter Milch nur wenig über dem derzeitig gezahlten Preis. Die kleinen und mittleren werden abgewürgt und geben auf, die großen sitzen das aus. Land wird frei zur Pacht (derzeit Mangelware), große werden größer- Ziel erreicht.
Da sind mir schon Rudis Gedankengänge nicht ganz abwegig.
Wo das hinführt- keine Ahnung.
Nischen gibts schon noch, und der Absatz ist auch da bei Direktvermarktern. Aber im Großen? Ist schon irgendwie traurig, wenn man so sieht, wie Bäcker, Fleischer, Mühlen usw. immer weniger werden.

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Re: Wolf in NRW

Beitrag von Redux » 7. Apr 2016, 20:49

Ja Gesetze und so weiter schränken die Freiheit natürlich ein. Das fällt für mich aber eher unter den zweiten Teil des Satzes zu den Kompromissen und Ausgestaltungen. Hier ging es aber darum, das die Bevölkerung eine bestimmte geistige, emotionale Haltung erlernen sollte von der man meint, das sie gut sei. Dies finde ich hingegen ziemlich grenzwertig, obwohl ich die Motivation dafür durchaus teile.
Haltungen, Einstellungen und der Emotionshaushalt sind die privaten Angelegenheiten des Einzelnen.
Und wie gesagt Freiheit wurzelt in Verschiedenheit, wenn alle das Gleiche denken , wollen und fühlen war es das (allerdings ist das schon sehr weit weg vom Thema). Denn eigentlich ging es ja darum ob Wölfe nicht vergrämt, vergrätzt oder verscheucht werden sollten. Deine Einschätzung zu Landwirtschaft und Handel teile ich, fürchte aber daß genau das der systemimmanente Lauf im Turbokapitalismus ist. Heißt folge der Kapitalkonzentration. Was die Nischen angeht hast du auch recht die sind entweder Alibi oder wirtschaftlich irrelevant. In dem Moment in dem sie relevant würden, würden sie ohnehin vermarktet bzw. verwertet. Das alles gibt mir aber immer noch keine Antwort auf die Frage nach der Wolfsvergrätzung.
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Re: Wolf in NRW

Beitrag von Lutra » 7. Apr 2016, 21:07

Redux hat geschrieben: Das alles gibt mir aber immer noch keine Antwort auf die Frage nach der Wolfsvergrätzung.
Na ja, die "Vergrätzung"... ;)
Durch das Filmen und Fotografieren, vorher Hund losmachen nicht vergessen, wird das wohl nichts. Besonders angenehm ist das den Wölfchen nicht, das sieht man auf den Aufnahmen, und sie werden wohl mit dem Erwachsenwerden ihre Neugier ohnehin verlieren. Die berühmten Gummigeschosse oder ähnliches sind wohl eher ein Wunschtraum. Dafür müssten wohl dann in jedem Dorf Wächter patroulieren in der Hoffnung, dass es mal was zum "Vergrätzen" gibt.

gelöscht_1

Re: Wolf in NRW

Beitrag von gelöscht_1 » 8. Apr 2016, 19:58

[
Redux hat geschrieben: Komme leider jetzt erst dazu die letzten Einträge zu lesen. Dem kann ich nur zustimmen. Ich würde sogar sagen, daß es nicht nur nicht möglich ist in freien Gesellschaften allen Menschen die gleichen Verhaltensweisen abzuverlangen, sondern auch in keiner Weise wünschenswert. Freiheit lebt von Verschiedenheit und Demokratie vom Kompromiß bzw. der Verständigung auf Machbarkeit. Alle totalen Bestrebungen aus welcher Ecke auch immer finde ich inakzeptabel. Gründe für die Einschränkung von Freiheit gibt es natürlich immer und die können auch durchaus guten Willens entsprungen sein (wie z.B. Umweltschutz) nur muß man diese meines Erachtens trotzdemm verwerfen !
Hey

....und nochmal Keule! vorneweg.....das ist jetzt alles Sarkasmus, für die, die es nicht merken!

Klar! Willkommen in der Mitte unserer Gesellschaft! Regeln.... Normen, Rahmenbedingungen??????? Wer braucht das! Pluralismus......Juhu! Das heißt eben auch....mein Hobby über alles! Schrot rein und abdrücken.........! Warum auch nicht.........ist doch reiner Pluralusmus......... Vielfalt an Meinungen.....! Ich denke halt, der Wolf behindert mein Hobby...........!
Gratulation!
Und wieder hat man für die moralische Inakzeptanz, für Ignoranz, für asoziales Verhalten.....ein neues Wort......Pluralusmus!

Schwachsinn!
Ich lebe in einer Kultur, in einer Gesellschaft, einem Staat.......dieser und die EU hat den Wolf, Luchs etc. unter a b s o l u t e n Schutz gestellt!
Jedwede andere Meinung/Pluralismus zu dieser Entscheidung ist auf legitimen, demokratischen Weg zu lösen!!!!!!! Basta !!!!!!!! :!:
Nix mit Meinungsvielfalt!
Ab zu den lnuit........die können sich das leisten, einen eigenen Pluralismus, ich bezogen zu leben.......und gehen evt. zu Grunde.......

Gruß Rudi

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Re: Wolf in NRW

Beitrag von Redux » 9. Apr 2016, 11:05

Es war auch gar keine Rede von nicht zu schützenden Wölfen sondern vom Vergrätzen, Vergrämen usw..
Meine Einwand bezüglich der totalen Bestrebungen bezog sich lediglich darauf, daß Grauer Wolf meinte die Gesellschaft müsse lernen wie er zu denken ! Tut sie aber nicht und da ist halt eben immer noch die Frage ob Isegrim nicht schneller und besser lernt den Menschen zu meiden. Generell wäre das zu seinem eigenen Vorteil EU-Recht hin oder her.
NO DOGS NO MASTERS !

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