Luchse in Bayern

Themen über frei lebende Bären und Luchse in Europa (keine Gehegetiere).
Miscanthus
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Luchse in Bayern

Beitrag von Miscanthus » 21. Mai 2013, 13:03

Trächtige Luchsin bei Bodenmais erschossen - diesmal nicht im "Bermudadreieck Ostbayern verschollen" sondern aufgefunden.
http://www.merkur-online.de/aktuelles/b ... 16341.html

jurawolf
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Re: Luchse in Bayern

Beitrag von jurawolf » 21. Mai 2013, 15:42

tja, schon merkwürdig... kaum ist das rehwild (bock und schmalreh) wieder offen, liegen auch die luchse... ein schelm wer böses denkt.

balin
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Re: Luchse in Bayern

Beitrag von balin » 21. Mai 2013, 17:01

Unterhalb des Weißwurstäquators haben nicht wenige die Syphilis im Hirn. Ich bin für ein freies Franken. Hier gibts zwar auch Spinner, aber es hält sich deutlich in Grenzen. Bei uns muß man dann in solchen Gebieten dranschreiben" Für Altbayern verboten!" Da sieht man mal, wie man den Ruf eines ganzen Volksstammes ruinieren kann. :mrgreen:

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Grauer Wolf
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Re: Luchse in Bayern

Beitrag von Grauer Wolf » 21. Mai 2013, 17:36

Miscanthus hat geschrieben:Trächtige Luchsin bei Bodenmais erschossen - diesmal nicht im "Bermudadreieck Ostbayern verschollen" sondern aufgefunden.
:(
Immer wieder das gleiche! Man wird (vielleicht sogar zu Recht) angehalten, über die Jägerschaft differenzierter zu denken. Man denkt drüber nach, gibt sich Mühe, wenigstens halbwegs objektiv zu sein und schon kommt die nächste Hiobsbotschaft, die wirklich jedes Vorteil über schußgeile Lodenträger auf's beste bestätigt:
Wer eine trächtige Luchsin ermordet, ist, völlig unabhängig vom Artenschutzaspekt, nichts als ein Lump unterster Schublade! :x
So schafft man mit einem Schuß hunderte, wenn nicht tausende neue Jagdgegner, meine Herrschaften Jäger, denn gerade kleinere, für den Menschen definitiv harmlose Raubkatzenarten sind Sympathieträger im Naturschutz. Wenn dann noch drei ungeborene "Kätzchen" dabei draufgehen, dann werden selbst Menschen wütend, die es eigentlich mit der Artenschutzproblematik gar nicht so sehr haben und diese allenfalls nebenbei zur Kenntnis nehmen. Fein gemacht, meine Herrschaften, fein gemacht in der Tat! :x

Gruß
Wolf
"Lernt mit uns zu leben, denn wir sind nicht mehr viele..."
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Lone Wolf
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Re: Luchse in Bayern

Beitrag von Lone Wolf » 22. Mai 2013, 16:59

So ein...
Schwein... Nein, damit würde man diesen verständigen Tieren unrecht tun. So ein Dreckskerl von niederträchtigem Mensch. Würden die Untersuchungen ernsthaft geführt, müsste dieser Typ doch zu fassen sein. Wilderer aus der Schützengilde oder Jäger, wenn er nicht die Waffe illegal besitzt. Zum Kotzen, leider fürchte ich wird, wie so oft, die Untersuchung ergebnislos eingestellt.
In der ganzen Natur ist kein Lehrplatz, lauter Meisterstücke
Johann Peter Hebel

Miscanthus
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Re: Luchse in Bayern

Beitrag von Miscanthus » 24. Mai 2013, 09:09

Luchse in Bayern: Der Mensch ist der ärgste Feind
Ein Gespräch mit Forstwissenschaftler Marco Heurich.
http://www.merkur-online.de/aktuelles/b ... 21174.html

Miscanthus
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Re: Luchse in Bayern

Beitrag von Miscanthus » 24. Mai 2013, 13:29

Hat zwar nur mittelbar miteinander zu tun, aber ist doch ein Abbild unserer Gesellschaft: Was uns in der Natur nicht passt, wovor wir Angst haben, was uns im Weg steht, räumen wir eben aus dem Weg! Egal, ob Luchs oder Kreuzotter…oder Wolf, oder Biber, oder was immer es ist!
http://www.tz-online.de/aktuelles/bayer ... 22290.html
Und all das gerade in Bayern, wo man sich doch immer so modern und aufgeklärt und besserwisserisch gibt......

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Grauer Wolf
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Re: Luchse in Bayern

Beitrag von Grauer Wolf » 25. Mai 2013, 08:43

Miscanthus hat geschrieben:Hat zwar nur mittelbar miteinander zu tun, aber ist doch ein Abbild unserer Gesellschaft: Was uns in der Natur nicht passt, wovor wir Angst haben, was uns im Weg steht, räumen wir eben aus dem Weg! Egal, ob Luchs oder Kreuzotter…oder Wolf, oder Biber, oder was immer es ist!
Auf den Punkt gebracht!
Miscanthus hat geschrieben:Und all das gerade in Bayern, wo man sich doch immer so modern und aufgeklärt und besserwisserisch gibt......
Tja, besserwisserisch bedeutet eben nicht, es besser zu wissen. Schlimm wird's, wenn die lebende Kreatur darunter zu leiden hat. Das schlimmste beim Kreuzotternbiß (unabhängig von anaphyllaktischen Schocks bei Allergikern) ist übrigens die Angst vor einer SCHLANGE. Ich weiß von einem tödlich ausgegangen Fall in den Alpen, wo ein Mann von einer Kreuzotter gelocht wurde. Der war ohnehin herzmäßig angeschlagen und ist buchstäblich vor Angst gestorben, obwohl medizinisch kein Grund dazu vorlag. Er hat sich in totaler Panik reingesteigert bis zum Herzkasper. Ebenso tragisch wie unnötig!
Ohnehin hat eine Kreuzotter recht kurze Giftzähne und schon eine Hose aus kräftigem Stoff oder ein dichtes Fell bei Hunden bieten guten Schutz, von derben Wanderstiefeln ganz zu schweigen. Wer in Kreuzotterngebiet barfuß und mit kurzen Hosen durch die Gegend latscht, ist selber schuld!

Gruß
Wolf
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Widukind

Re: Luchse in Bayern

Beitrag von Widukind » 25. Mai 2013, 09:12

Das war natürlich selten dämlich ... :roll:
Als ihr Sohn erneut eine Schlange entdeckte und sie selbst ein noch größeres Exemplar sah, griff die 41-Jährige nach dem Tier, um es den Kindern zu zeigen.
http://www.nonstopnews.de/meldung/16881

Widukind

Re: Luchse in Bayern

Beitrag von Widukind » 25. Mai 2013, 09:16

Der letzte bekannte Todesfall in Zusammenhang mit einer Kreuzotter war im Jahr 2004 auf Rügen ...
Insel Rügen: 81-Jährige wurde von Kreuzotter gebissen und stirbt kurz darauf
http://www.shortnews.de/id/516381/insel ... urz-darauf

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